Meine Herbstbücher im Oktober

Herbstbücher zum schmökern im Oktober

Es wird hoffentlich wirklich bald Herbst, Zeit für meine Herbstbücher im Oktober. Denn dann kann ich mich auf meinem Sofa einmummeln und reichlich schmökern. Mein Bücherturm ist nicht kleiner geworden. Eher im Gegenteil. Er ist auf vier neue Bücher angewachsen. Im Moment lese ich aber noch Die MittagsfrauSchon eine Weile schiebe ich dieses Buch vor mir her. Ich denke so manches Buch wartet aber geduldig, bis seine Zeit gekommen ist.
Außerdem habe ich die ersten vier Kapitel in dem Buch Berlin, Hauptstadt des Verbrechens von Nathalie  Boegel gelesen. Auch das werde ich schnellstens gelesen haben.

Der Herbstbücher-Stapel:

Ich warte auf das Buch von Judith Hoersch, Juno und die Reise zu den Wundern. Die Autorin ist Schauspielerin, Sängerin und Autorin. Sie reist gerne mit dem Rucksack auf dem Rücken durch die Welt. Einige von euch werden sie aus verschiedenen Fernsehsendungen kennen.

Juno ist ein ungewöhnliches Mädchen, sie ist schüchtern und wäre am liebsten eine Nixe. Sie träumt sich durch ihre Kindheit und fühlt sich einsam und unverstanden. Als junge Frau zieht Juno in die schielende Stadt und lernt dort den kauzigen Goldschmied Mr. James kennen. Er wird Lehrmeister und Freund zugleich und ermahnt sie, ihr Leben nicht bloß zu verträumen, sondern mutiger zu sein, damit die Wunder sie finden können. Also bricht sie auf zu einer magischen Reise rund um den Globus und findet den Weg zu sich selbst.

Das nächste Herbstbuch, das noch unterwegs ist, heißt Das Buch eines Sommers, von Ben Kast. Der Autor hat Psychologie und Biologie studiert. Er begann seine journalistische Kariere bei GEO, Nature und dem Tagesspiegel. Inzwischen ist er ein freier Autor und hat sich schon einige Preise eingeheimst. Ich bin sehr gespannt auf seinen Roman:

Im Sommer seines Lebens hat Nicolas einen Traum. Er will Schriftsteller werden wie sein Onkel. Dann kommt das Leben dazwischen und die Firma seines Vaters, Verantwortung, Termine und lauter Zwänge. Als sein Onkel stirbt, verliert Nicolas den einzigen Menschen, der an ihn geglaubt hat. Doch überraschend findet er am unwahrscheinlichsten Ort den Schlüssel, der ihm hilft, zu dem zu werden, der er wirklich ist.

Ich versuche mich mal wieder an einer Biografie

Eine Biografie, geschrieben von Maria Regina Kaiser über Selma Lagerlöf “Die Liebe und der Traum vom Fliegen” Maria Regina Kaiser schreibt wohl sehr einfühlsam und bringt einem die mutige und bescheidene Schwedin näher. Ich bin wirklich sehr gespannt. Biografien sind ja nicht immer mein Ding. Aber in diesem Fall, soll es eine Romanbiografie sein.

Viele kennen sie als Autorin von „Nils Holgersson“ – aber wer weiß schon, dass Selma Lagerlöf als erste Frau den Nobelpreis für Literatur erhielt, dass sie sich für das Frauenwahlrecht einsetzte, leidenschaftliche Pazifistin war und sich nicht zuletzt durch ihre eigene Lebensweise ausgesprochen unkonventionell für ihre Zeit gab? 

Ab in die Vergangenheit

Ich liebe ja bekanntlich Bücher aus der Vergangenheit. Mit dem Buch von Isabella Hammad hoffe ich einen Glücksgriff gemacht zu haben. Der Klappentext hat mich auf jeden Fall sofort gehabt. Auch die Aufmachung des Buches hat mich gleich gereizt. Auf dem Umschlag sieht man so etwas wie eine Blumentapete. Mit Stecknadeln sind  Briefmarken und der Titel des Buches daran geheftet. Der Fremde aus Paris 

Montpellier, zu Beginn des Ersten Weltkriegs: Als der junge Palästinenser Midhat von Bord eines Dampfers aus Alexandria geht, ist das für ihn der Aufbruch in eine strahlende Zukunft. Begierig wirft er sich in sein Medizinstudium, saugt die französische Kultur auf, verliebt sich in die emanzipierte Jeannette. Doch in den vom Krieg aufgeschreckten bürgerlichen Salons bleibt Midhat ein Fremder – und muss lernen, wie zerbrechlich alles ist: aus Freunden werden Feinde, aus Liebe wird Verrat. Er flüchtet sich in das exzessive Treiben in Paris und von dort zurück in die strenge väterliche Obhut nach Palästina. Doch auch aus seiner Heimat ist im Streben um Unabhängigkeit mittlerweile ein Pulverfass geworden…

Ich für meinen Teil, habe  ich genug Seiten für die Herbstbücher im Oktober zum Lesen ausgegraben. Wenn ich nicht aufpasse, dann ist der Oktober schnell vorbei und ich habe meine Bücher wieder nicht fertig. So ging es mir zumindest im letzten Monat…. Schwupps war der September herum.

Auch in diesem Monat sammel ich wieder deine Vorschläge. Die Linkparty ist somit wieder eröffnet. Im September waren auch wieder so feine Rezensionen dabei. Da kann man seinen Bücherstapel überhaupt nicht abbauen. 😉 Auch bei Monerl kann man wieder seine Topps und Flopps verlinken

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2+

Kinder ihrer Zeit {Rezension]

Kinder ihrer Zeit, ein Roman von Claire Winter

Kinder ihrer Zeit, spielt im noch nicht geteilten Berlin der 1950er Jahre. Es sind die Zwillinge Alice und Emma, die hier die Hauptakteure sind. Die Mädchen waren kurz vor Kriegsende mit ihrer Mutter aus Ostpreußen auf der Flucht, als sie auf gemeine Weise getrennt wurden. Beide glaubten voneinander, dass die Andere Tod und verloren sei. Dabei hatte Emma das Glück, bei ihrer Mutter zu sein und ein Leben im westdeutschen Berlin zu führen. Ihre Schwester Alice wurde von einem russischen Major gerettet. Sie fand in dem noch nicht geteilten Berlin, auf der Ostseite und in verschiedenen Heimen, wo sie den Sozialismus gepredigt bekam, eine Heimat.

Emma wollte nicht glauben, dass es ihre Schwester nicht mehr gab. Hoffnungsvoll füllte sie eine Suchmeldung des Roten Kreuzes aus. Aber als ihre Mutter mitbekam, was Emma gemacht hatte, wurde sie sehr böse und zerriss den Brief der Hilfsorganisation. Sie glaubte nur an den Tod ihrer Tochter.
Auch Alice erfährt auf Umwegen, von der Suche nach ihr. Die Mauer in der Stadt Berlin ist noch nicht gebaut und die Menschen können ohne große Schwierigkeiten immer noch die Seiten wechseln. Sie macht sich auf die Suche nach ihrer Schwester und wird fündig.

Kinder ihrer Zeit, was ich gelesen habe

Das Buch ist in mehrere große Kapitel unterteilt. Anfangs begleitet man die Mädchen auf ihrer Flucht und durch ihre Kindertage. Aber schnell landet man in der Zeit, die vor dem Mauerbau in Berlin spielt. Die verschiedenen Gesinnungen dieser Zeit spielen eine enorme Rolle.

Aber es sind nicht nur die beiden Mädchen, die zur Sprache kommen. Da ist zum Beispiel der Forscher Julius, der eine besondere Rolle im Leben von Emma bekommt. Auch Max, Emmas bester Freund ist eine interessante Figur. Er engagiert sich viel in den Flüchtlingslagern Westberlins. Er bekommt ein Angebot, dass ihn dann in Zweifel stürzt, ob sein System das Richtige ist. Dann ist da noch Irma, eine alte Freundin aus dem Heim, in dem Alice groß geworden ist. Sie hat was zu verbergen. Und noch so Einige andere Personen, die immer wieder Zweifel an der Zukunft haben.

Zweifel und Misstrauen

Claire Winter hat es gut gemacht. Sie verstrickt die verschiedenen Figuren miteinander, zu einem völlig mitreißenden Roman über eine Zeit, die voller Zweifel und Misstrauen besteht. Wer kann wem trauen und wer ist wirklich dein Freund? Die Autorin schreibt nicht geschnörkelt und doch hat die Geschichte immer noch Platz für ein wenig Schmalz Liebe. Ihre Geschichte ist eine Mischung aus Fiktion und Wirklichkeit. Am Ende konnte ich das 573 Seiten starke Buch nicht aus der Hand legen und musste wissen, wie es ausgehen wird. Die Spannung lässt fast auf keiner Seite nach. Ein gelungener, spannender Roman.

Als (West-)Berlinerin bin ich besonders angetan, dass sich die Orte in dem Roman mit der Realität decken. Sehr wissenswerte Dinge sind in einem besonders unterhaltsamen Roman untergebracht. Claire Winter führt am Ende eine Menge interessante Literatur auf, die noch Einblick in die damalige (Spionage-)Zeit bringen kann.

Autorin Claire Winter
Diana-Verlag
576 Seiten
ISBN: 978-3-453-29195-9

In meinen Augen ein absolutes Lesevergnügen, das Spannung und ein bisschen Liebesgeflüster vereint. Deshalb verlinke ich es mit den September-Büchern

4+

Lesefutter für den September

Lesefutter für den September

Schwupps, schon ist wieder September und ich brauche neues Lesefutter. Ich kann gar nicht so schnell lesen, wie der Monat schon wieder vorbei ist. Dabei hatte ich aber auch schon immer die Angewohnheit, mir ausgerechnet die dicken Bücher herauszusuchen. Schon als Schulkind, habe ich mir immer nur dicke Bücher aus der Bücherei mit nach Hause geschleppt. Ich brauchte immer viel Lesestoff. Dünne Bücher scheinen mich nicht glücklich zu machen.

So, dann schauen wir mal, welches Lesefutter ich mir für den September vorgenommen habe. Da wäre zum einen: Das Buch Ana von Sue Monk Kidd. Ja ich weiß, das liegt jetzt schon zum dritten mal auf meinem Stapel. Ich habe es aber tatsächlich schon angefangen zu lesen. Es macht schon auf den ersten Seiten Spaß. Ich bin gespannt, wie Ana zu der Ehefrau Jesus wird und welchen Einfluss sie so auf die Geschichte hatte. Es ist eine fiktive Geschichte. Aber was wäre wenn, ist schon immer sehr interessant.

Ein anderes tolles Buch wartet auf seine Rezension. Die werde ich dir in den nächsten Tagen liefern. Kinder ihrer Zeit von Claire Winter spielt in Berlin, nach dem zweiten Weltkrieg, bevor die Mauer die Stadt in zwei Teile spaltete und Familien und Freunde trennte. Hauptpersonen in der spannenden Geschichte sind ein Zwillingspärchen, die auf der Flucht aus Ostpreußen voneinander getrennt und in den verschiedenen Systemen groß wurden. Erst 12 Jahre nach ihrer Trennung finden sie sich wieder. Ein tolles Buch. Nicht nur, weil es um meine Stadt geht!

 

Was noch liegen geblieben ist

Die Mittagsfrauen von Julia Franck! Immer noch liegt es auf meinem Stapel ganz oben. Dabei hätte es prima zu dem Buch von Claire Winter gepasst. Es spielt nämlich 1945. In Vorpommern lässt Helene ihren siebenjährigen Sohn alleine auf dem Bahnsteig zurück. Dabei hat sie es geschafft ihn über die schwierigen Kriegsjahre zu bringen. Julia Franck erzählt in ihrem Familienroman von der faszinierenden Frau.
Wie gesagt, dieses Buch liegt hier schon eine Weile. Jedesmal, wenn ich den Klappentext lese, ärgere ich mich, dass ich es noch nicht gelesen habe. Es wird wirklich Zeit!

Du weißt schon, dass ich für Bücher aus dem alten Berlin schwärme? Ich mag es, durch Geschichten meine Stadt besser kennen zu lernen. Also verstehe mich nicht falsch, ich bin hier geboren und aufgewachsen, aber durch diese Bücher entdecke ich immer Neues. So habe ich mir das Buch Berlin Hauptstadt des Verbrechens von Nathalie Boegel besorgt. Es spielt in den 1920er Jahren auf den Straßen Berlins. Es geht um einen Massenmörder, um Betrüger und anderen Kriminellen. Ein kuchensüchtiger Kommissar löst fast 300 Mordfälle. Das verspricht doch einige spannende Seiten, die ich als Lesefutter im September verputzen darf.

Noch mehr Tipps gefällig?

  • Bei Astrid und Silvia von Leckere Kekse stehen wieder tolle Bücher aus Independent Verlagen auf der Liste. Alle hören sich so lesenswert an, dass ich versucht bin nach dem einen oder anderen Lesefutter zu greifen. Schau einfach mal vorbei.
  • Die Frankfurter Buchmesse, wird für mich dieses Jahr auch zu erreichen sein.
  • Vielleicht magst du ja auch wieder mitmachen, bei meiner Linkparty. Ich würde mich sehr freuen. Letzten Monat haben sich wieder ein paar tolle Buchtipps versammelt.
  • Bei Monerls bunter Welt findet auch eine Linkparty statt

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3+

Mit dir für alle Zeit, ein Roman von Lisa Grunwald

Mit dir für alle Zeit
{Liebe durch die Zeit}

Wieder ist es die Zeit, die uns einen Streich spielt. Joe, ein Stellwerker im großen Grand Central Station in Manhattan, trifft eine junge Frau und ist von Anfang an von ihr bezaubert. Es ist das Jahr 1937, aber irgendwie scheint die junge Frau aus den 1920er Jahren zu stammen. Nora hat eine Kurzhaarfrisur und das Kleid, das sie trägt, passt nicht so recht in die Zeit. Aber das hält Joe nicht davon ab, Nora anzusprechen und sie zu einer Tasse Kaffee einzuladen. Es muss wohl Liebe auf den ersten Blick gewesen sein. Nora bittet Joe, sie nach Hause zu begleiten. Es ist Winter und Nora trägt keinen Mantel. Joe ist ganz der Kavalier, hilft ihr in seinen eigenen Mantel. Im nächsten Moment werden sie von einem Mann angepöbelt, nachdem Joe für Ruhe gesorgt hat und sich umdreht, ist Nora verschwunden, nur sein Mantel liegt noch auf der Straße.

Ein Jahr später, trifft Joe Nora auf dem Bahnhof wieder. Sie knüpfen sofort wieder an dem Punkt an, an dem sie sich verloren haben. Er hat sie vermisst. Sie erzählt ihm mit der Zeit einiges über sich und gibt ihm ihre Telefonnummer. Und doch passiert es wieder, dass sie einfach verschwindet. Joe versucht bei ihr anzurufen und erfährt, dass Nora schon vor einiger Zeit auf dem Grand Central Station tödlich verunglückt ist. Und doch hat er mit ihr geredet und sie berührt und geküsst. Sie kann nicht Tod sein.

Joe bekommt heraus, wann Nora wieder auftauchen wird und wartet auf sie. Und als er sie dann wieder in den Armen hält, will er sie nie wieder los lassen. Eine besondere Liebesgeschichte beginnt.

Die Zeit

Solche Zeitengeschichten liebe ich einfach. Meistens klappt es nicht, dass die Geschichten hundertprozentig zusammen passen. Doch hier stimmt es. Nora‘s Geschichte wird immer wieder erläutert und anfangs machte mir das Buch auch wirklich Spaß zu lesen. Joe kümmert sich aber nicht nur um seine Liebe, sondern auch noch um seinen Bruder und dessen Familie. Und dabei verheddert sich meines Erachtens nach die Autorin. Die Geschichte gleitet immer wieder ab und wird phasenweise langweilig. Dabei hat es so gut angefangen. Zum Ende hin, nimmt das Buch wieder Fahrt auf und es wird noch gerade so spannend, dass man es zu Ende lesen möchte. Ich hatte immer die Hoffnung, dass es doch zu seinem Anfangsflow zurückkehrt. Doch so richtig fand die Geschichte nicht dorthin zurück.

Ich habe mir mehr bei diesem Klappentext versprochen. Trotzdem stelle ich es natürlich gerne zu meinen Bücherstapel für den August und bei Monerls bunte Welt. Eine vielleicht andere Meinung findest du bei Herzgedanken.

Autorin Lisa Grunwald
512 Seiten
Haper Collins Verlag
ISBN 9783959674027 

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Klugscheißer Royal deluxe

Klugscheißer Royal deluxe, die Fortsetzung

Es ist schon ein bisschen her, dass ich das Buch Klugscheißer Royal gelesen habe. Schon damals fand ich den Schreibstil von Thorsten Steffens ganz gut. Der Roman macht einfach Laune zu lesen. Der Hauptdarsteller, Timo Seidel, nimmt sich selber nicht mehr so ernst wie im ersten Buch. Er hat aus seiner Klugscheißerei gelernt und versucht nicht immer den Klugscheißer heraus hängen zu lassen. Das gelingt ihm auf den ersten Seiten fast schon ganz gut. Bis ihm der Kragen platzt, als er in der Tram zuhören muss, wie ein Pärchen, das ihm gegenüber saß, völlig dusselige Worte benutzte.

Das war dann aber auch ein Ausrutscher und Timo reißt sich fast immer zusammen. Denn er geht wieder zur Uni und möchte endlich Nägel mit Köpfe machen, indem er sich als Lehrer ausbilden lässt. Schon im ersten Buch hat Timo durch Zufall eine Klasse in der Abendschule als Aushilfslehrer übernommen. Er fühlt sich nun mit 29 Jahren endlich erwachsen genug, sein Studium zu beenden.
In der Uni trifft Timo auf die bildhübsche Sophie und verknallt sich in die YouTuberin. Wenn da nicht noch sein neuer, bester Kumpel Lennart wäre, der alle Frauen in Timos Umgebung angräbt.

Was ich gelesen habe

Auch dieses Buch Klugscheißer deluxe fand ich wieder sehr witzig. Mich bekommt man nicht oft zum lauten Lachen, aber hier musste ich wirklich immer wieder prusten. Thorsten Steffens hat ein Händchen für Situationskomik. Am liebsten mag ich allerdings die Stellen, in denen Timo mit der Tram unterwegs ist. Und wie er sich in der Abendschule als Lehrer durchschlägt. Dort gibt es nämlich noch seine Widersacherin Barbara, die ihn scheinbar auf den Tod nicht ausstehen kann.

Wieder werden manche speziellen Wörter gesondert erklärt, was nur noch mehr zum lachen reizt. Mir haben die 264 Seiten wieder sehr großen Spaß gemacht. Vielleicht wird der Autor noch einen AnschlußKlugscheißer schreiben, denn der Schluss lädt dazu ein. Und weil mir der Roman sehr gefallen hat, stelle ich ihn natürlich wieder gerne zu meinen Auswahlbüchern für den August und bei Monerls bunte Welt zu den Topps!

Autor Thorsten Steffens
ISBN 978-3-492-50165-1
272 Seiten
Piper Humorvoll Verlag:

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Bücher, die ich im August lesen möchte

Bücher, die ich im August lesen möchte

Ach du liebes bisschen, jetzt haben wir ja schon August und mein Plan vom letzten Monat ist mal wieder nicht aufgegangen. Sylvia macht üblicherweise keine Pläne, vielleicht sollte ich auch aufhören, mir etwas vor zu nehmen. Doch die Freude auf die Bücher ist immer ein wenig wie Weihnachten.

Meine neue Assistentin Rubi von Karminrot, will mir helfen meine Bücher vorzustellen. Sie ist eine lesebegeisterte Maus. Ihre Cousine Karminchen, hilft mir schon länger bei meinem Blog Karminrot. Wollen wir mal abwarten, was sie demnächst vorstellen wird. Wahrscheinlich siehst du sie mehr bei Instagram.

Nun zu meinem Bücherstapel im August. Ich habe Die Mittagsfrauen von Julia Franck noch nicht einmal angefangen. Aber das Buch grinst mich immer noch an. Der Klappentext hatte mir schon vor Jahren, in dem Antiquariat gefallen, weshalb ich es endlich lesen möchte.

1945. Flucht aus Stettin in Richtung Westen. Ein kleiner Bahnhof irgendwo in Vorpommern. Helene hat ihren siebenjährigen Sohn durch die schweren Kriegsjahre gebracht. Nun, wo alles überstanden, alles möglich scheint, lässt sie ihn allein am Bahnsteig zurück und kehrt nie wieder.
Julia Franck erzählt das Leben einer Frau in einer dramatischen Zeit – und schafft zugleich einen großen Familienroman und ein eindringliches Zeitepos. (Fischer-Verlag Klappentext)

Zwischendurch mal ein Kinderbuch

Etwas, das ich eigentlich gar nicht mag ist, wenn mir Autoren einfach ihre Bücher zusenden. Im Juli hatte ich plötzlich eine Karte vom Paketdienst im Briefkasten und ich konnte mir nicht erklären, was das sein könnte. Neugierig war ich schon. Noch in der Postfiliale habe ich das Päckchen aufgemacht. Heraus kam ein hübsch gemaltes Kinderbuch. Dabei lag ein netter Brief. Vielleicht war es der Brief, der mir gefallen hat. Vielleicht war es aber (und das glaube ich mehr!), die gut geschriebene Geschichte. Man soll es nicht glauben, aber ich habe es noch nicht zu Ende gelesen. Was macht der Weihnachtsmann im Sommer von Kerstin Kaibel aus dem Westkreuzverlag

Sommerferien in Himmelpfort? Darauf hat Bodo gar keine Lust. Das ändert sich schnell, als er Mia kennenlernt, die lauter pfeifen kann als er und eine geheime Insel kennt. Außerdem gehen dort rätselhafte Dinge vor sich. Kann man Schokoladenkuchen wirklich zaubern und auf einem Feuerwerk durch die Luft fliegen? Doch plötzlich haben Bodo und Mia ganz andere Sorgen: Das Leben ihrer Freunde, der Wölfe, ist in Gefahr! Jetzt kann nur noch der Weihnachtsmann helfen. Und der wohnt zum Glück ausgerechnet in Himmelpfort.

Eine Liebesgeschichte

Liebesgeschichten habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Es wird wohl mal wieder Zeit etwas für’s Herz heraus zu suchen. In diesem Fall habe ich mir das Buch Mit dir für alle Zeit von Lisa Grunwald auf den Bücherstapel für August gelegt. Der Klappentext mutet etwas magisch an. Vielleicht ist es aber auch genau das richtige Buch, um mich aus meiner Lesestarre heraus zu holen. 512 Seiten sollten doch nicht zu viel sein 😉

New York, Fünfter Dezember 1937: Weichenmechaniker Joe geht nach Feierabend durch die Grand Central Station – und verliebt sich auf den ersten Blick. In Nora, eine sehr hübsche, doch seltsam altmodisch gekleidete Frau, die verloren unter der berühmten goldenen Uhr steht. Nach einem wundervollen Abend verschwindet sie jedoch spurlos. Und als Joe am nächsten Tag ihre Nummer wählt, informiert ihn ein Mann mit kühler Stimme, dass er Nora nicht sprechen könne: Sie sei vor zwölf Jahren bei einem Zugunglück gestorben.

Nora geht Joe jedoch nicht mehr aus dem Kopf. Und am fünften Dezember 1938 steht sie plötzlich wieder vor ihm, unter der goldenen Uhr der Grand Central Station. Hier ist sie gestorben. Und jedes Jahr kehrt sie für einen Tag zurück. Ihre Liebe hat keine Chance – und dennoch wartet Joe fortan Jahr für Jahr auf sie. Gemeinsam suchen sie einen Weg, das Unmögliche zu schaffen: dass Nora für immer bei ihm bleiben kann. (Klappentext von der Verlagsseite Harper Collins)

Noch mehr für das Herz im Bücher August

Schon letzten Monat hatte ich dieses Buch auf dem Regal liegen. Was auch immer mich von den 576 Seiten ferngehalten hat, diesen Monat werde ich es bestimmt lesen. Denn auch hier ist der Klappentext sehr vielversprechend. Ich sollte mir vielleicht wieder einfache Strickprojekte anschaffen, dann kann ich wieder mehr nebenbei lesen. Das Buch Ana von Sue Monk Kidd, die schon Die Bienenhüterin geschrieben hat, scheint hier einen weiteren gelungenen Roman produziert zu haben. Es ist schon der vierte Roman dieser Schriftstellerin. Der Klappentext stammt von der Verlagsseite.

Mein Name ist Ana. Ich war die Frau von Jesus aus Nazareth.

So beginnt der lange erwartete neue Roman von Bestsellerautorin Sue Monk Kidd. Es ist die fiktive Lebensgeschichte von Ana, der Gefährtin Jesu. Die Erzählung setzt im Jahr 16 nach Christus ein, im von den Römern besetzten Galiläa. Dort wächst Ana in einer wohlhabenden jüdischen Familie auf. Sie ist ein kluges Mädchen mit rebellischem Geist und messerscharfem Verstand. Ana lernt Lesen und Schreiben, studiert die Thora und beginnt heimlich die Geschichten der vergessenen Frauen der Heiligen Schrift aufzuzeichnen: Eva, Sarah, Rebecca, Rachel und Ruth. Als Ana vierzehn ist, soll sie an einen alten Witwer verheiratet werden, doch sie lernt auf dem Markt einen jungen Mann mit dunklen Locken und einer großen Sehnsucht in den Augen kennen, der ihre wahre Bestimmung wird.

Die Menge an Seiten sollte auf jeden Fall für den Monat August reichen. Ich übernehme mich wahrscheinlich wieder. denn immer wieder rutschen doch noch ein paar Bücher dazwischen. Wir werde sehen. Jetzt setze ich mich mich mit Rubi in die Sonne und genieße ein paar Seiten, der vorgestellten Bücher. Rezensionen möchte ich auch noch schreiben. Hast du auch wieder einen Plan? Oder siehst du es wie Sylvia, abwartend, was dir in die Hände fällt? Wie auch immer, würde ich mich sehr freuen, wenn du wieder bei meiner Büchersammelparty mitmachen würdest.Bei Monerl gibt es dazu auch eine Linkparty

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