Hiergeblieben! Ein Holiday Reisebuch

HOLIDAY Reisebuch: Hiergeblieben! 55 fantastische Reiseziele in Deutschland

Deutschland ist eine Reise Wert. Und das wird in diesem Hiergeblieben Reiseführer richtig deutlich. Was muss man extra in die Ferne schweifen, wenn wir in unserem schönen Land doch genauso schöne Ziele haben.
Statt zwischen Juni und Juli zur Lavendelblüte in die Provonce nach Südfrankreich, kann man auch in die Lüneburger Heide reisen. Dort kann man genauso wunderschöne Bilder machen. Die violetten Erikastauden leuchten zwischen August und September. Im Gegensatz zu Frankreich ist es in der Heide dann nicht mehr ganz so heiß.

Auch muss man nicht extra zum schiefen Turm von Pisa, wo es doch auch in Deutschland einen schiefen Turm in Bad Frankenhausen gibt.
Wer unbedingt nach Florenz will, weil er sich die Ponte Veccio ansehen möchte, muss gar nicht so weit fahren, denn in Erfurt gibt es die Krämerbrücke. Über die Gera steht die größte durchgehend bebaute Brücke Europas!
Selbst eine Reise nach Wien könnte man sich schenken, wenn man nur wegen des Burgtheater hin fahren wollte. Denn in Dresden steht doch die Semper Oper. Beide Opernhäuser sind nach Plänen von Gottfried Semper realisiert.

So gibt es einige tolle Reiseziele in Deutschland, die eine weite Reise nicht unbedingt notwendig machen. In dem Reisebuch von Jens Rooij bekommt man das nötige Input und tatsächlich gibt es Einiges, das man sich bestimmt noch nicht angesehen hat. Er beschreibt die Sehenswürdigkeiten sehr ansprechend, seine Texte fordern dich heraus, sich einmal in deinem eigenen Land umzuschauen. Wer muss schon so weit fahren, um sich wie in Manhattan zu fühlen, wenn die Skyline von Frankfurt einen ähnlichen Effekt hätte.

Jens Rooij gibt Tipps, wohin man außerdem noch vorbei schauen könnte. Sehenswürdigkeiten, die man sonst vielleicht übersehen würde. Er hat Restauranttipps und empfiehlt auch Hotels. Sehr schön, da überall eine Internetadresse dabei steht, damit man sich schlau machen kann. Auch bei den Ausflugstipps findet man dazu immer eine Adresse im Netz. 50 wunderschöne Fotos laden dazu ein, sich Deutschland mal näher vor die Linse zu nehmen.

Nachdem ich diesen Reiseführer durchgeblättert hatte, habe ich mir gleich mehrere Ziele heraus geschrieben, die ich unbedingt noch sehen möchte. Vielleicht stelle ich dann auch Vergleiche an, ob es dort, wo ich damals war auch so schön war, wie bei mir in Deutschland.

ISBN 3834231215
240 Seiten
Verlag Travel House Media GmbH
Autor Jens van Rooij

Dieses Buch passt hervorragend in die Monatsbücher Juni

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Die zwei Päpste {eine Rezension}

Die zwei Päpste, ein Buch von Anthony McCarten

Die zwei Päpste ist ein Buch aus dem Diogenes Verlag. Und ich finde, das Bücher aus diesem Verlag schon immer einen ziemlich hohen Anspruch haben. Schon auf den ersten Seiten kam ich ins straucheln. So viele Begriffe und Situationen aus der Welt der Kirche, die mich etwas überforderten. Doch nach einigen Seiten gab es sich dann und ich fand mich in einer Art Biografie der letzten zwei Päpste wieder.

Aber wie kamen die beiden Päpste eigentlich zu ihrer Ernennung? Wie geschah es, dass Benedikt am 28. Februar 2013 zurücktrat und den Weg für den intelligenten und charmanten Jorge Bergoglio aus Argentinien beziehungsweise Papst Franziskus frei machte. Genau das erzählt uns auf 400 Seiten der Autor Anthony McCarten. Tatsächlich handelt es sich (wirklich) um ein Sachbuch, das aber so aufgebaut ist, dass es spannend genug ist und man einfach immer weiter lesen möchte. Die Kapitel sind recht kurz gehalten. Die Geschichte der beiden Männer so unterschiedlich. So wie es das Leben eben schreibt.

Es kam ja bisher nicht oft vor, dass es gleichzeitig zwei Päpste gab. Normalerweise muss erst ein Papst sterben, bevor der nächste gewählt werden kann. Allerdings gibt es einen Präzedenzfall, wo schon einmal ein Papst zurückgetreten ist. Den führte Benedikt an, um seinen Platz frei zu machen.

Was ich gelesen habe

Die beiden Päpste sind so gegensätzlich. In ihrem Handeln und Denken unterscheiden sie sich sehr. Genauso ist ihr Handeln als Oberhaupt der Kirche geprägt. In dem Buch werden die beiden Männer vorgestellt, wie sie dazu kamen sich in der Kirche zu etablieren, was sie zu dem machte, was sie heute darstellen. Ihr Werdegang, welche Umwege sie machen mussten, um zu dem zu werden, was sie heute sind.

Jorge Bergoglio kommt aus Argentinien, hat dort so manches erlebt, das in dem Buch beschrieben wird. Auch in welche Verstrickungen der junge Priester gelangt war. Es gibt scheinbar noch einiges, das nicht nachzuvollziehen ist und woraus dem Papst Franziskus ein Fallstrick gedreht werden kann. Aber auch Benedikt steht nicht unbescholten da. Auch ihm wird einiges vorgeworfen, das erörtert wird. Die Hintergründe zu lesen, fand ich spannend und wirft ein ganz neues Bild auf die Vorstände der katholischen Kirche.

Auch fand ich es interessant, wie es in einer Konklave zugeht. Wie ein Papst gewählt wird. Unter welchen Maßstäben ein Oberhaupt gewählt wird. Auch wenn es sich um ein Sachbuch handelt, sehr spannend und informativ.

Der Autor und die Übersetzerin

Anthony McCarten, ist ein neuseeländischer Schriftsteller, Dramatiker, Drehbuchautor und Filmproduzent. 1961 in New Plymouth geboren, hat er nach der Schule einige Zeit als Reporter gearbeitet. Stefanie Schäfer ist eine deutsche Übersetzerin, die aus dem Niederländischen, Afrikaans, Englischen und Französischen übersetzt.

Diogenes Verlag
400 Seiten
ISBN 978-3-257-07050-7 

Ein Buch, das ich gerne zu den Monatsbücher April stelle.

1+

Rückkehr nach Birkenau {Rezension}

Rückkehr nach Birkenau

Es ist nur ein kleines Büchlein, Die Rückkehr nach Birkenau. Aber die wenigen, 124 Seiten sind so eindrucksvoll, dass man schwer schlucken muss, wenn man sie liest. Ginette Kolinka ist erst 19 Jahre alt, als sie von den Deutschen in das Lager Auschwitz-Birkenau verschleppt wird. Sie beschreibt, wie sie dort ankam, welche Erniedrigungen sie ertragen musste und wie sie sich dort mehr schlecht als recht durchschlug. Sie hatte mehr Glück, als ihr Vater, der kleine Bruder und der Neffe, die am selben Tag wie Ginette deportiert wurden. Weil das Mädchen dachte, es wäre besser für die Drei mit dem LKW den langen Weg zum Lager zurück zu legen, schob sie sie in Richtung des Transporters. Hätte sie gewusst, dass der Transport zur Gaskammer ging, hätte sie es bestimmt nicht getan.

Ginette erträgt es, dass man sie auffordert sich nackt auszuziehen, dabei wird ihr bewusst, dass sie ihre Schwestern, mit denen sie sich ein Zimmer zu Hause geteilt hatte noch nie nackt gesehen hatte. Ihr werden die Haare geschoren und sie nimmt es hin, dass sie ab jetzt wohl ohne Unterwäsche leben muss. Genauso wie den Schmutz, den Gestank, die Erniedrigungen, Schläge, den Hunger….

Ginette Kolinka kommt frei. Sie überlebt die Grausamkeiten. Die junge Frau kehrt nach Paris, zu ihrer Mutter und den Schwestern zurück und schweigt über ihre Erlebnisse. Sie meint damit niemanden belasten zu wollen, es will ja doch keiner hören. Erst 40 Jahre nach ihrer Befreiung besucht sie Birkenau/Auschwitz. Sie kann das Lager aber nicht wiederfinden, denn heute ist es aufgeräumt, es fehlen der Gestank, das Gedränge, die ausgemergelten Menschen. Sie sieht nur noch gepflasterte Wege und merkt, dass hier alles Falsch wirkt. Die Besucher vertsehen gar nicht, welches Ausmaß das Lager hatte, welches Grauen den Baracken innewohnt. Welche Erniedrigungen die Gefangenen ertragen mussten. Doch für Ginette war das Lager immer der pure Hunger.

Erst nachdem Steven Spielberg, auf der Suche nach Zeitzeugen bei ihr anrief, schreibt sie ihre Erinnerungen auf. Sie war plötzlich gezwungen sich an das Leben im Lager zu erinnern. Sie erzählt in kurzen Kapiteln aus der Erinnerung heraus, was sie erlebt hat, wie es zur Deportation kam, wie sie ihre Kindheit verlebt hat. Immer wieder springt sie in den Zeiten. Was dazu führt, dass manches Kapitel sehr spontan endet und man sich fragt, wie geht es weiter. Aber genau das macht dieses Buch ein Stück weit aus.

Das Ebook

Ich habe das Buch als E-Book gelesen und dachte schon ich hätte nicht den kompletten Text erhalten. Bei einem Besuch bei meinem Buchdealer, habe ich die Seiten des Büchleins durchgeblättert und festgestellt, dass es genau so sein muss. (Es wäre nicht das erste Mal, dass mich ein E-Book irritiert hätte).

Aber das was man zu lesen bekommt, lässt einen sehr Nachdenklich zurück. Wie die Deportierten sich gefühlt haben müssen, wie erniedrigt. Ginette Kolinka ist keine Schriftstellerin, sie erzählt aus dem Bauch heraus, wie man ein Tagebuch nach 40 Jahren schreiben würde. Es hat mich sehr berührt und entsetzt. So wird man in die Lage der Gefangenen versetzt und das öffnet Augen. Diese Buch sollte als Pflichtlektüre in den Schulen auf dem Plan stehen. Es sollte die Schüler zu Diskussionen anregen und dann mit dem Besuch in den Lagern enden. Mit den Bildern vor den Augen würde sich ein aufgeräumtes Lager in das verwandeln, was Ginette Kolinka gesehen und erlebt hat.

Die Pariserin Ginette Kolinka führt mit über 90 Jahren, immer noch Schüler durch Auschwitz. Sie beantwortet die Fragen der jungen Leute und erzählt von ihrem Leben zwischen den Baracken.

von Ginette Kolinka
Übersetzer/in Nicola Denis
124 Seiten
Aufbau Verlag
978-3-351-03463-4

3+

Rosie {Eine Biografie von Rose Tremain}

Rosie

Rosie wurde Rose Tremaing genannt, bis sie ins Internat kam. Davor hatte das Mädchen ein tolles zu Hause in England. Zumindest wenn man es als Außenstehender betrachtete. Mehrmals im Jahr durfte Rosie und ihre Schwester Jo zu den Großeltern auf‘s Land, in das alte Landgut der Familie fahren. Es waren aber weniger die Großeltern, die die Kinder mit Wärme empfingen, als mehr das alte Haus und die Bediensteten. Rosie‘s Mutter Jane war nie in der Lage Liebe zu zeigen. Und auch die Großmutter zeigte kaum, dass sie ihre Enkelinnen liebte. Sie trauerte stets ihren toten Söhnen nach, übersah die Mädchen dabei völlig. Aber das hielt die Kinder nie davon ab, gerne auf das alte Landgut zu fahren.

Rose Tremain erzählt in diesem kleinen Büchlein aus ihrer frühen Jugend und aus ihrem Teenagerleben. Die Autorin hatte es nicht leicht, obwohl sie in sehr guten Verhältnissen aufwuchs. Aber Geld heißt nicht, gleich geliebt zu werden. Zum Glück gab es eine Nanny, die den beiden Mädchen die Liebe gab, die sie brauchten.

Nach außen schien diese Familie völlig normal und intakt zu sein. Aber sind das nicht die meisten Familien? Was hinter verschlossenen Türen vor sich geht, ist nicht immer ersichtlich. Rosie und ihre Schwester Jo, wurden schon früh ins Internat abgeschoben, weil die Mutter Jane sich nicht in der Lage sah mit den beiden Mädchen zurecht zu kommen. Jane traf sich lieber mit ihren Freunden. Nach den Beschreibungen der Autorin, brauchte die Mutter sich aber auch kaum zu kümmern, es gab ja die Nanny. Auch der Vater war zwar im Haus anwesend, aber doch nicht da. Außerdem verließ er die Familie, nachdem er sich in eine deutlich jüngere Frau verliebte.

Ich habe dieses Buch sehr schnell verschlungen und war entzückt über all die schönen Sätze, die ich lesen durfte. Auf vielen Seiten nimmt die Autorin Bezug auf ihre Romane und macht Lust darauf, diese zu lesen. Rose Tremain hat einiges aus ihrem Leben in ihren Romanen aufgearbeitet. Allerdings finde ich, dass sie auf ziemlich hohem Niveau jammert. Ja, sie wurde in ein Internat gesteckt in dem es immer kalt war, das Essen nicht reichlich und ausgewogen genug war. Die Mutter beschimpfte und degradierte ihre Töchter immer wieder und die Mädchen wurden früh von ihrem Vater verlassen. Und doch erlebte das Kind Rosie doch sehr viel Gutes und bewahrte sich eine Lebenslust, die sie zu einer sehr guten Schriftstellerin machte.

Was ich sehr schön fand, waren die Fotos der Familie, die man auf einigen Seiten zu sehen bekommt. Dieses Buch stelle ich gerne in das Märzregal

Autorin Rose Tremain
Übersetzerin Christel Dormagen
211 Seiten
Insel Verlag
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Das vermessene Ich – ein Sachbuch

Das vermessene Ich

Hast du dich schon mal selber auf die Probe gestellt? Dich selbst vermessen? Also deine Schritte gezählt, deinen Schlaf gecheckt? Was du ißt und wie viel du an Flüssigkeit zu dir nimmst? Warum das alles? In ihrem Buch, Das vermessene Ich, stellt die Psychologin und lizenzierte Fitnesstrainerin unseren Umgang mit den Daten, die wir im Netz und auch im wahren Leben hinterlassen, in Frage.

Ich will die beste Version von mir sein, die ich sein kann“ Seite 17

 Sie beschreibt sehr anschaulich, welche Spuren wir überall hinterlassen. Ihr Freund Henry, der immer wieder zu Wort kommt, ist da eher gemäßigt. Ihn stört es nicht, dass im Grunde jeder alles über ihn erfahren kann. Das ist eben so und damit muss man leben. Erschreckend ist, dass fast jeder so denkt und tatsächlich kaum die Möglichkeit besteht, etwas dagegen zu unternehmen. Alleine, wenn du im Internet nach etwas suchst, hinterlässt du Spuren, nachdem die Algorithmen uns dann mit Werbung zu spamen oder was ich noch viel bedenklicher finde, mit unseren Daten werden wir vermessen.

Was ich gelesen habe

Die ersten Kapitel in diesem Buch haben mir sehr gut gefallen. Es hat mich überzeugt, doch vorsichtiger mit meinen Daten umzugehen. Tatsächlich liegt meine Schrittzähler schon seit einiger Zeit in meinem Schrank und hält eine Art Winterschlaf. Vivien Suchert erklärt in ihrem Sachbuch, wie die Industrie, die Regierungen und wer auch sonst, mit unseren Daten, die wir freizügig hinterlassen, umgehen.

Am Ende war ich allerdings immer genervter von all dem Input, der auf mich einprasselte. Es las sich immer mehr wie eine Doktorarbeit und die anfänglichen Gedanken, die ich mir machte, flauten immer mehr ab. Dann sollen sie doch meine Daten auswerten, war mein letzter Gedanke. Das Buch wurde immer trockener und auch die grau hinterlegten Henry-Geschichten machten es nicht besser. Wer sich allerdings gerne mit den Einsen und Nullen der Computerwelt beschäftigen möchte, ist bei Das vermessene Ich bestimmt richtig.

Was die Autorin allerdings tatsächlich bei mir erreicht hat ist, dass ich versuche so wenig Spuren zu hinterlassen. Inkognito surfen, eine andere Suchmaschine, die angeblich keine Cookies speichert und wie gesagt, die winterschlafende Fitnessuhr, sind meine Maßnahmen. Aber das wir in einer Welt leben, die darauf ausgelegt ist, uns zu vermessen, das werden wir wohl kaum verhindern können.

Die Autorin

Vivien Suchert ist Diplom-Psychologin und Fitnesstrainerin. Sie hat 2017 das Buch Sitzen ist fürn Arsch, herausgebracht, dass sich mit unserem Sitzverhalten beschäftigt hat. Sie arbeitet in Kiel im Rahmen eines Projekts zur Förderung der körperlichen Aktivität bei Jugendlichen, das sie zu ihrem Erstlingswerk motivierte.

280 Seiten
Verlag:Ecowin
Dieses Buch verlinke ich mit den Januar-Büchern
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Plastik Sparbuch {Blogtour #wenigerPlastikistmehr}

Ein Plastik Sparbuch?

Was ist das denn? Der Blog Smarticular, hat ein Plastik Sparbuch heraus gebracht. Ein Buch, das dir helfen soll, über deinen Verbrauch von Plastik nachzudenken. Und nicht nur das. Sie wollen dir zeigen, wie du Plastik im normalen Alltag ersetzen kannst. Der Verein Küstenmenschen e.V, hat mit den Betreibern des Blogs zusammengearbeitet und aus dem Erlös des Plastiksparbuch, geht ein Teil auch in diese Organisation. Außerdem entwickelte Smarticular eine App, die den Herstellern die Wünsche der Verbraucher näher bringt. Denn die Hersteller behaupten, wir wollen unser Haarwaschmittel in einer Plastikflasche haben. Weshalb sie munter weiter Plastikflaschen produzieren, die wir innerhalb kurzer Zeit wieder auf den Müllberg schmeißen. Mit dieser Replaceplastic App werden die Wünsche der Verbraucher gesammelt und den Firmen präsentiert, mit der Bitte um Veränderung.

Was finde ich in dem Plastik Sparbuch?

Schon auf den ersten Seiten des Buches wird mir klar, ich kann mehr machen, als nur regional und ohne Tüte drumherum, Plastik zu sparen. Mit noch mehr Motivation gehe ich nun einkaufen und scanne was mir nicht passt. In der Einleitung des Buches wird einem bewusst, wieviel mehr man machen kann. Auf den ersten Seiten wird eine Pyramide des Sparens vorgestellt, die ich ganz interessant finde. Immer alles Neu, das muss nicht sein. tauschen, reparieren, wiederverwerten, sind Alternativen. Vieles kann man auch selber herstellen. Und da sind wir bei meinem Lieblingsthema angekommen, selber machen!

Gestern hatte ich schon davon erzählt, was ich schon alles selber gemacht habe, um in meinem Haushalt weniger Plastik zu verbrauchen. Schnelllebiges Plastik. Es gibt natürlich auch Plastik, das sehr lange in unserm Haushalt bleibt. Stromkabel und Co, eben. Aber brauche ich wirklich eine durchsichtige Verpackung um mein Obst? In diesem Buch findest du Anregungen, wie man seinen Haushalt Entplastikt. Auf dem Blog, von smarticular, kannst du dir weitere Ideen und Anregungen holen.

Tipps

Wie kann ich Dinge für die tägliche Körperpflege herstellen? Von Haarwaschmitteln, Zahnbürsten, Waschmittel bis zu Rasierkram, gibt eine Menge Tipps. Nicht alles möchte ich ausprobieren. Aber einiges, für mich sinnvolles,  bin ich dabei zu testen. Wusstest du, dass beim Waschen der Wäsche sich Mikroplastikteilchen lösen? Tipps, wie du das verringern kannst oder gar vereidest, kannst du hier nachlesen.

In den hinteren Kapitel werden die Themen Haushalt/Putzen, Kinder und Unterwegs unter die Lupe genommen. Um das Kinderthema brauche ich mich gerade nicht (mehr) kümmern, aber die Ideen, die man dort nachlesen kann, sind sehr spannend. Wusstest du, dass eine Babywindel 450 Jahre braucht, um zu verrotten? Auf jeden Fall habe ich mir einiges aus diesem Buch herausgepflückt, das ich in meinem Leben umsetzen kann. Vielleicht konnte ich dich auch dafür begeistern.

Versuche die Welt ein wenig von seinen Plastikfluten zu befreien. Mit Kleidertauschbörsen, DIY-Treffen, um Kosmetika selber herstellen… Es gibt so viel, was du selber machen kannst.
Ich habe dir dieses Buch im Rahmen der Blogtour von Silvia und Astrid’s #WenigerPlastikistmehr vorgestellt. Ich habe schon öfter bei einer Blogtour den Beiden teilgenommen. Vor 2 Jahren ging die Reise nach Italien.

ISBN: 978-3-946658-33-7
Soft-Cover
288 Seiten, mit über 300 farbigen Abbildungen
Verlag Smarticular.net

Übrigens, das Buch gibt es Plastikfrei, auch als E-Book und in der Sidebar meines Blogs, findest du noch mehr Teilnehmerinnen und Themen zum #WenigerPlastikistmehr

 

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