Ein paar Worte zum Wochenende

Wochenende

Barbara von Scrap-Impulse stellt am Freitag einen Lückentext zur Verfügung, den es auszufüllen mir inzwischen richtig Spaß macht. Ich schaffe es nicht jeden Freitag. Aber heute passt es wieder:

Freitag mit Kaffee und Buch

Wann wird es endlich mal wieder regnen? Nicht das ich besonders scharf auf Regen bin. Ich sitze ja viel lieber in der Sonne und lese. Aber die Stadt ist dermaßen trocken und die haben noch wärmere Temperaturen angekündigt.

Ich überlege gerade, an welches Buch, werde ich mich noch lange erinnern. Kleine Feuer überall, haben mich tatsächlich bezaubert, dieses Jahr.

Ich könnte mal wieder ein schönes Mitreißendes Buch gebrauchen. Allerdings schwebe ich gerade in einem “(Luft-)Lesefreien Raum”. jedes Buch, das ich im Moment in die Hand nehme, erscheint mir langweilig. Ob das an dem Wetter liegt?

Egal wie müde ich bin… Ich wache jeden Morgen um 6.30 Uhr auf. Selten schaffe ich es mal länger zu schlafen. Macht aber nichts, ich habe dann mehr vom Tag (sage ich mir dann immer tröstend) Hast du auch eine feste Zeit, zu der du immer wach wirst?

Zum ersten Mal habe ich schon lange nichts mehr gemacht. Man sollte viel öfter über seinen Schatten springen und Neues entdecken.

Mein Rezept für  Brötchen ist besonders lecker. Ich habe es aus einem Brotbackbuch, das ich vor langer Zeit einmal vorgestellt habe. Allerdings habe ich das Rezept etwas abgewandelt. Damit es schneller geht. Die meisten Rezepte in diesem Buch brauchen Zeit. Und die hat man ja nicht oft. Aber heute habe ich ein Baguette angesetzt, das ich zu meinem Schlemmerstricktreffen mitnehmen werde. Ich hoffe den Mädels schmeckt es!

Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf geschnatter und gestricke, morgen habe ich geplant, mich mit der Familie und Freunden zu amüsieren und Sonntag möchte ich am liebsten zu Hause bleiben! Denn auf Arbeiten habe ich eigentlich keine große Lust. Aber watt mutt, datt mutt… Ich würde doch lieber meine Leseunlust überwinden und das Buch Neulich in Berlin. Immerhin wollte ich es am 28. Juli im Rahmen der Deutschlandblogtour vorstellen. So viele schöne Beiträge sind schon zusammen gekommen.

Noch mehr Blogs nehmen an der Blogtour teil

Weil das fast ein Wochenrückblick ist, Verlinke ich diesen Text morgen beim Samstagsplausch

Freitagsfüller, ein Lückentext

Freitags-Füller

Freitagsfüller #479

Kennst du den Freitagsfüller von Barbara? Ich mache inzwischen recht gerne mit. Vielleicht fällt dir auch was ein, wie du den Lückentext ausfüllen kannst…

Könnte es sein, dass ich immer noch nicht mit meinem Buch fertig bin und diese Woche nicht eine Rezension geschrieben habe? Das muss ich schnell nachholen. Eine Rezension, habe ich bestimmt noch, die ich fertig machen kann…

Das letzte Buch, das ich gelesen habe, war unheimlich schnell und spannend. Komisch, dass der Kerl es immer noch nicht fertig hat! Aber das liegt bestimmt nicht am Buch, sondern, dass seine Brille nicht mehr ausreicht. Brauchst du auch eine Brille zum lesen?

Brille auf dem Tisch

Unterwegs mit Buch, war ich diese Woche gar nicht. Ich hatte so viele Unternehmungen, dass ich gar kleine Zeit zum lesen hatte. Ich stricke zwar beim lesen, aber auf dem Rad zu lesen, das stelle ich mir dann doch etwas schwierig vor.

Die sommerlichen Temperaturen, waren mir diese Woche nicht zuviel. Ich mag es ja, wenn es warm ist. Allerdings habe ich tatsächlich die direkte Sonne gemieden. Die hat schon ganz schön gebitzelt. Und wenn man sich nicht eingecremt hat, dann hatte man am Abend die Quittung. Ich habe mich aber immer hübsch eingecremt. Glück gehabt!

Wenn man unter das Sofa schaut, dann findet man da immer noch die Katzenspielsachen und vielleicht ein paar vermisste Stricknadeln. Allerdings schaue ich nicht gerne drunter. Es könnte dort auch, eine Spinne ihr Unwesen treiben.

Diese Woche hatte ich mir eigentlich vorgenommen mir jeden Abend, ein schnelles und leckeres Abendessen, zu machen. Vor allem ein leichtes. Das wäre eigentlich für mich ein schöner bunter Salat. Am besten aus dem Garten. Doch immer kommt es anders, als man denkt.

Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein Treffen mit Freunden, morgen habe ich geplant, vielleicht mit der Hausgemeinschaft zu grillen. Allerdings weiß ich noch nicht, was der Kerl davon hält und Sonntag möchte ich eigentlich mal nichts tun! Doch meistens kommt es dann doch anders. Aber ein gutes Buch und mein Strickzeug hibbeln schon, das ich sie so ignoriert habe, die letzten Tage.

 

Gladys macht, dass du lachst,weinst und nachdenkst

Miss Gladys und ihr Astronaut

ein Roman von

David M. Barnett

Cover vom Buch

Gladys ist eine Siebzigjährige Dame in England, die die Aufgabe hat, für ihre Enkel Ellie und James die Erziehungsberechtigte zu spielen. Nur, dass Gladys ein kleines Problem hat, sie ist schon etwas dement. Sie verheddert sich in ihren Alltagshandlungen, so dass es schon mal vorkommt, dass das Schulhemd von James einen Brandfleck hat, das Handy im Kühlschrank und die Butter am Ladekabel hängt. Als Gladys dann auch noch erklärt, dass sie mit einem Mann gesprochen habe, der zum Mars unterwegs sei, befindet sie ihre Fünfzehnjährige Enkelin Ellie für absolut irre. Ellie hat so schon genug Probleme, weil sie neben der Schule auch noch für den Lebensunterhalt sorgen muss. Da ist die verrückte Oma, noch das Tüpfelchen auf dem I.

Gladys hat aber tatsächlich mit dem Astronaut Thomas Major gesprochen. Eigentlich wollte Thomas seine Exfrau aus dem All anrufen, doch die Telefonnummer seiner Ex ließ das Telefon von Gladys klingeln. Thomas ein schwieriger Geselle, der einen recht trockenen Humor hat und fast schon gemein scheint. Das stört aber Gladys in ihrer kindlichen Art kein Stück und so entwickelt sich eine interessante Freundschaft.

Gespickt mit wunderbaren Songs von David Bowie aus den Achtzigern, schwebt der Astronaut Major Tom in Richtung Mars. Warum er unbedingt eine Reise ohne Wiederkehr machen wollte, lag wohl an all den Enttäuschungen, die er erlebt hat. Thomas (Major Tom) hat einen so herrlichen, schwarzen und sarkastischen Humor, der allerdings nicht jedem gefällt.

Ich habe dieses Buch genossen wie eine Schachtel Pralinen. Langsam, Stück für Stück, sämtliche Pointen genießend. Teilweise trieb es mir die Tränen in die Augen, die dann aber wieder schnell von Gladys, der dementen alten Dame vertrieben wurden, wenn sie, in ihrem schlichten Dasein, wieder Einiges durcheinander brachte.

Ullstein Verlag
416 Seiten
Calling Major Tom
Aus dem Englischen übersetzt von Wibke Kuhn.
ISBN-13 9783548289540

Verlinkt bei Niwibos Buch und mehr

Der Freitagsfüller, oder was im Lesezimmer los ist

Haushalt, Bücher und was sonst noch war…

Ein Angriff, blase ich heute auf die Instandsetzung meiner Wohnung. Seit Tagen habe ich den Haushalt links liegen lassen. Einerseits ist meine Arbeit schuld, andererseits lag es an dem Buch, das ich gerade gelesen habe. Kennst du “Miss Gladys und ihr Astronaut”? Nächste Woche findest du die Rezension dazu auf meinem Blog. Dafür habe ich ein wunderbares Buch in dieser Woche rezensiert.
Also  zurück zur Ausgangsposition. Heute werden Fenster geputzt, Wäsche gebügelt, Böden gesaugt und und und.  (So zumindest der Plan!)

Ich nehme an der “Blogtour Deutschlandreise” bei Leckerekekse teil und offen gestanden, behagt mir diese Situation nicht, weil ich das geplante Buch noch nicht einmal angefangen habe! Zu viele schöne Bücher haben mich bisher davon abgehalten, meine Nase endlich mal in “Neulich in Berlin” hinein zu stecken. Aber es wird Zeit! Immerhin sollte ich bis zum 28.7. fertig sein…





Ich bin’s mir Wert, dass ich mir mal etwas gönne. Und so war ich bei meiner Buchdealerin und wollte mir etwas schönes kaufen. Spontan habe ich nichts gefunden und meine Wunschbuchliste, hatte ich zu Hause vergessen. Da blieb am Ende eben doch nur ein Eis zu Belohnung übrig.

Eistüte

Ich achte auf meinen Bücherstapel…Hahaha wem will ich das erzählen! Bestimmt nicht. Wenn mir ein interessantes Buch über den Weg läuft, dann bin Feuer und Flamme. Nur habe ich  im Laufe der Jahre gelernt, auf meinen Geldbeutel zu achten. Ich habe noch so viele Bücher im Schrank und Regal, die ich bisher nur abgestaubt habe und das muss einfach auch mal geändert werden. (Das sagt eine, die süchtig nach guter Literatur ist!)

Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Fußball, denn dabei kann ich noch ein paar Runden stricken , morgen habe ich geplant, Deutschland gegen Schweden mit Freunden zu sehen und Sonntag möchte ich … Da habe ich tatsächlich noch keinen Plan! Vielleicht mal etwas mit meinem Kerl unternehmen. Oder gemeinsam auf dem Sofa lümmeln und die Nasen in Bücher stecken. Ich werde mich überraschen lassen.

Und du? Magst du vielleicht auch die Sätze von Barbara vervollständigen? Oder am Samstag beim Samstagsplausch teilnehmen?

 

Wie Mutig wärst du, ein neues Leben zu beginnen?

Der Mut zur Freiheit

Ein Roman

von Katja Maybach

Seiten

In was für einer unbeschwerten Zeit wir derzeit leben, wird einem erst bewusst, wenn man mal ein Buch in die Hand nimmt, das in den Momenten der Geschichte spielt, in der es für uns Frauen nicht so einfach war. Oftmals kann ich mir gar nicht vorstellen, nicht das machen zu können, was ich will. Die Leute reden nicht hinter meinem Rücken, nur weil ich es geschafft habe ein “Imperium” aufzubauen. (Wenn ich denn eines aufgebaut hätte! ) Sie zeigen eher selten mit dem Finger auf mich, weil ich Alleinerziehend bin. Oder einfach die Chefin bin. Ich will damit nicht sagen, dass es nicht auch heute noch den einen oder anderen Lästerer gibt, aber es ist einfacher geworden zu sein, wie und wer man will…

Roter Rock

Zum Buch:

Drei spanische Frauen in der Zeit Francos, der späten 1940er Jahre in Madrid, sind die Hauptakteurinnen in diesem Roman.

Margarita war schwanger nach Madrid zu ihrer Tante geschickt worden, nachdem der Vater sie aus dem katholischen Zuhause geprügelt hatte. Gegen viele Widerstände hat sie sich durchgesetzt, lesen und schreiben gelernt und einige Wäschereien gegründet. Sie hat sich einen Namen gemacht. Man kennt und schätzt Margarita in der Stadt.
Doch der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Ihre Tochter Valentina ist inzwischen selbst Mutter einer unehelichen Tochter. Dem Vater hatte sie nie von ihrer Schwangerschaft  erzählt. In dem Haus ihrer Mutter Margarita, zieht Valentina ihre hübsche Tochter Olivia mit Hilfe der brummeligen Haushälterin groß. Olivia wird Tänzerin und sehr bekannt und beliebt. Olivia hat sich dem Tierschutz verschworen und ihr Herz an einen gefeierten Stierkämpfer verloren. Ob das gut geht?

Es ist eine schwierige Zeit für Frauen unter dem Francoregime. Alleinerziehend und selbstständig, das wirft Fragen auf. Aber die drei Frauen setzen sich durch, zeigen Stärke und leben ihr Leben selbstbewusst. Jede hat ihre eigene Geschichte, die Katja Maybach sehr angenehm erzählt. Die 304 Seiten sind so schnell gelesen, dass man die Zeit nicht missen möchte. Welchen Unbill die Frauen durchmachen müssen und wie sie sich gegen die Anfeindungen widersetzen, um ihrer Wege zu gehen, wird spannend erzählt. Die drei Frauen sind frei, sie können selber entscheiden und brauchen die Männer nicht. Und doch, ist es immer wieder die Liebe, die das Leben durcheinander bringt und  die Frauen straucheln lassen.

Knaur*

Verlag: Knaur TB
304 Seiten
ISBN: 978-3-426-52008-6