Reisehandbuch Schottland

Wenn einer eine Reise tut … Dieses Mal geht es nach Schottland. Ein Reisehandbuch für Schottland

Reisehandbuch Schottland

Schon immer wollte ich nach Schottland. Seitdem ich die Bücher über Claire und Jamie (Highland‑Saga von Diana Gabaldon) gelesen habe. Und das ist schon 30 Jahre her. Schon damals hatte ich den Wunsch, die Highlands in echt zu sehen. Mit dem neuen Reisehandbuch Schottland von Reisedepesche ist es nicht besser geworden. Wie schön, dass ich demnächst die Natur und die Städte, die in diesem Buch beschrieben sind, bereisen darf.

Dieser Reiseführer ist ein wenig anders, als ich es gewohnt bin. „Zeit für tosende Wellen und windzerzauste Gipfel, für Tatties und Whiskey, Geschichten und Feste“ so beginnt die Einleitung zu diesem Reisehandbuch. Der Fokus liegt in diesem Buch auf Wanderungen und die Natur. Aber auch die Städte kommen nicht zu kurz und man findet obendrein noch die passenden Sagen und Geschichten zu den verschiedenen Orten. Das Lesen in dem Reisehandbuch hat so viel Spaß gemacht, dass ich sogar Haggis probieren muss, weil ich nun auch die Geschichte zu dem Haggis-Tier kenne.
Außerdem haben mir die Bilder unglaublich gut gefallen. Wenn ich nur einen winzigen Teil der Tiere zu sehen bekomme, wie die Autorin Magda Lehnert fotografiert hat, dann wäre ich schon froh. Sie schreibt sehr schöne und lesbare Texte. Zwischendrin findet man, wie auch in anderen Reiseführern, kleine hellunterlegte Kästchen, in denen sie noch einmal genauer auf Sehenswürdigkeiten, Unterhaltung oder eben Wissenswertes eingeht. Sie weist immer wieder darauf hin, dass man sich den Lokals gegenüber freundlich und zurückhaltend benehmen soll. Sicherlich etwas, das man als Reisender überall auf der Welt machen sollte.

Tipps, Unterkunft und Sehenswürdigkeiten

Die Kapitel sind recht kurz gehalten, aber Magda Lehnert geht sehr gut auf die Lokalitäten ein. Wo man gut übernachten kann, was und wo man etwas Gutes zu essen bekommt und was die Einheimischen an diesen Orten verkaufen. Tipps für gute Läden und Unterkünfte eben. Wer wirklich wandert, erhält mit diesem Buch einen guten Einblick, wo man welche Tiere erwarten kann. Und natürlich warten die Wildlinge nicht unbedingt auf die Wanderer, man muss sich schon die Zeit nehmen. Und vielleicht siehst du dann das Ungeheuer von Loch Ness!
Ich finde den Schreibstil der Autorin sehr erfrischend. Mir hat dieser Reiseführer, das Reisehandbuch, ausgezeichnet gefallen. Nun bin ich gespannt, ob die Autorin und Fotografin „übertrieben“ hat. Und vielleicht werde ich mir das Buch noch einmal vornehmen und eine große Wanderung planen. 
Was mir auch sehr gefallen hat, sind die vielen Karten und GPS‑Downloads für unterwegs. Das könnte wirklich hilfreich sein.

Rubi und ich sind der Meinung, dass 🐭🐭🐭🐭🐭 die richtige Bewertung für einen solchen Reiseführer ist. Ich freue mich nun schon darauf, in Schottland genau die Geheimnisse zu erkunden, die in diesem Buch vorgeschlagen werden. Und ganz vielleicht, treffe ich einige Feen, Einhörner und Ungeheuer. Wer weiß, vielleicht hat Nessi nur auf uns gewartet!

 

Reisehandbuch Schottland

geschrieben und fotografiert von Magda Lehnert
aus dem Reisedepesche Verlag
mit farbigen Bildern, Stadtplan und vielen Infos
224 Seiten
ISBN 978-3-96348-041-6

Mr. Skelly, Warum ich das Leben liebe

Mr. Skelly … Ach je, das ist ein Skelett. Ohne Unterkiefer! Aber das ist auch nicht nötig. Denn Mr. Skelly ist wirklich cool. Und er weiß, wie man das Leben lieben kann, und zeigt dem Leser gerne, wie er es nachahmen könnte.

Mr. Skelly, Warum ich das Leben liebe

Der Autor Christian Watson, hatte als Achtjähriger eine unheimliche Begegnung mit dem Tod. In seinem Albtraum wurde er von einem Skelett gejagt und war, nachdem er wieder wach war, gleichzeitig erschreckt wie fasziniert vom Tod. Er machte sich  in seinem Dasein viele Gedanken um den Tod. Als er für seine Kinder ein Skelett gezeichnet hatte, um ihnen etwas über den Tod zu erzählen, wurde daraus nach und nach Mr. Skelly, das liebenswerte Skelett. Er legte das gezeichnete Skelett auf eine Blumenwiese und gab dem Ganzen die Überschrift »Das Leben ist zu kurz, um nicht im Einklang zu sein«. Er stellte dieses Bild online und war ganz erstaunt, wie viele Menschen weltweit Trost in dieser Zeichnung fanden. In den sozialen Medien (hier Instagram) bekam Mr. Skelly so viel Zuspruch, dass Watson dem Skelett noch mehr Leben einhauchte.

Das Leben lieben

Ich habe dieses Buch aufgeschlagen und wusste erst einmal gar nicht, wer dieses Skelett eigentlich sein soll. Am Anfang erklärt der Autor, wie er zu seinem Gedanken kam und wie dieses Buch wohl entstanden ist. Ich habe mich sofort in diese Bilder, diese Seiten und das Skelett „verliebt“. Die Sätze sind eigentlich sehr kurz und man blickt auf Seiten, die den Leser einen Augenblick träumen lassen. Durchatmen, bitte! Zwischen den Bildseiten dann ein etwas längerer Text, der den Impuls zu den folgenden Bildern gibt: „Was für ein Glück, diese wichtigen Tage zu erleben“, oder „Die Dinge ändern sich nicht über Nacht“.
Ich selbst habe gerade eine kleine Lebenskrise und habe mich in den Bildern und den kurzen Sätzen ein wenig aufrichten können. Die Bilder, die Texte und Sprüche bewegen die Seele. Ich habe es gerade jetzt gerne angenommen, dieses Buch zu lesen, zu schauen.

Wer jemanden hat, der mal über sein Leben nachdenken, der vielleicht sein Leben mit etwas „Neuem“ bereichern möchte, findet auf diesen Seiten eine winzige, witzige und mutmachende Inspiration. Das Buch ist wunderschön illustriert und wirkt sehr motivierend. Ich habe diese Seiten immer wieder angeschaut. Ich nahm dieses Buch in den letzten Tagen oft zur Hand, um darin zu blättern. Die „Lebensweisheiten“ mochte ich gerne annehmen und ließ meiner Seele ein bisschen Freiraum. Ich kann es nur empfehlen, es wenigstens einmal anzuschauen. Von uns bekommt dieses Buch 🐭🐭🐭🐭 für die Weisheiten und die schöne Illustration.

 

Mr. Skelly,
Warum ich das Leben liebe

Geschrieben und gemalt von Christian Watson
aus dem Englischen von Angelika Hansen übersetzt
128 Seiten Hardcover
Originaltitel How lucky am I?
ISBN 978-3-424-63315-3
Kailash Verlag

Im Licht des neuen Tages

Im Licht des neuen Tages ein Roman von Jarka Kubsova. Damals (2021) als sie Bergland herausgebracht hatte, war ich von ihrer Schreiberei sehr angetan und konnte die Berge fast riechen. Ich mochte ihre Figuren und das Buch hatte ich schnell fertig gelesen. Jetzt nun halte ich ihr neues Buch Im Licht des neuen Tages in den Händen und habe es verschlungen!

Im Licht des neuen Tages

Elli Hajek ist Schriftstellerin und sie sucht einen ruhigen Platz zum Schreiben. Ihr letztes Werk war ein Bestseller und das Nächste Buch soll noch besser werden. Ihre Tochter Klara ist erwachsen und in die Großstadt gezogen. Klara mag sich nicht mehr bemuttern lassen, hält Abstand zu ihrer Mutter Elli. Entschlossen verlässt Elli ihren Geliebten Jan, obwohl dieser sich eine Zukunft mit ihr aufbauen möchte. Sie zieht aus der Stadt in den Wald, weit weg von der Zivilisation und hofft auf die nötige Ruhe. Ruhe um ihr nächstes Buch zu schreiben (oder vielleicht auch um sich selber zu hinterfragen?).

Es Frühling und alles ist im Aufbruch. Und dann sieht sie zwischen den Bäumen die Märchengestalt Viktorka. Eine Figur die man in dem Märchen von der Babička (Die Großmutter) von Božena Němcová finden kann. Etwas berührt die Schriftstellerin und sie versucht mehr über diese Viktorka herauszubekommen. Als Kind hat Elli in der Tschechei gelebt aber sie hat mit der Vergangenheit abgeschlossen, sie verdrängt. Also macht sich die Schriftstellerin auf die Spurensuche und fährt kurz entschlossen nach Tschechien in das Tal der Großmutter. Aber aus der Suche nach Viktorka, wird die Suche nach ihrer eigenen Vergangenheit.

Aber dann sagte das Großmütterchen überraschend klar: „Kennst du die Wahrheit über dich selbst? … bevor man die Geheimnisse von anderen lüftet, sollte man doch vielleicht seine eigenen kennen, findest du nicht?“

Seite 76

Der ganze Roman kam mir wie ein Märchen vor. Immer wieder tauchten Geschichten aus Tschechien auf. Ausschnitte von Rübezahl oder vom Wassermann. Oder eine ähnliche Geschichte wie die vom Rumpelstilzchen. Magische Momente im Wald, Blätterrauschen oder Waldelfen, -Kobolde und Tieren. Ein wunderschön geschriebener Roman über das Sehnen und Hoffen, vom Leben und dem Enttäuscht werden, von Zurückweisungen und Verletzungen. (Seite 204). Jarka Kubsova hat eine tolle Art ihren Figuren Leben einzuhauchen. Sie nimmt den Leser mit auf eine spannende Reise und öffnet damit Herzen. Am Ende hatte ich kurzfristig ein paar Tränen in den Augen.

Ich sah ein Leben. Mein Leben. Und ich wusste, dass es an der Zeit war, zu verzeihen – mir selbst und allen anderen.

(Seite 143)

Märchen und Sagen

Ich hätte gerne noch viel mehr Zitate hier in der Rezension untergebracht, aber dann würde ich niemals fertig werden zu schreiben. Ich liebe Märchenbücher und habe schon als Kind die Bücher aus aller Welt verschlungen. Jarka Kubsova hätte gut eine Märchensammlerin sein können und im gewissen maße, ist sie das auch. Am Ende des Buches wird alles gut, aber vorher muss der Hauptcharakter erst noch einige Prüfungen bestehen, so wie es in einem guten Märchen eben Pflicht ist. Das neue Buch von Jarka Kubsova hat mich nicht enttäuscht, ich bin wirklich froh es gelesen zu haben. Weshalb Rubi und ich diesem Roman gerne 🐭🐭🐭🐭🐭 geben werden. Märchen oder Roman, das entscheide selber.

 

Im Licht des neuen Tages

ein Roman von Jarka Kubsova
aus dem S. FISCHER Verlag
ISBN: 978-3-10-397497-3
304 Seiten

Die Flussfrau

Anneliese oder besser Lis wird zur Flussfrau, nachdem sie dem Bauernhof ihrer Eltern entkommen ist. Sie sollte einen doppelt so alten Bauern heiraten, damit die Allianz geschlossen werden konnte. Lis war nicht begeistert denn, nachdem sie und ihrer Mutter Gudrun den Krieg über den Macken-Hof bewirtschaftet haben, war Lis der Meinung, dass sie keinen Mann braucht um weiterzumachen.

Die Flussfrau

Das Buch beginnt als die Menschen noch die kleinen roten Fähnchen mit dem Hakenkreuz bewunderten. Im Dorf hat der Müller das Sagen und wer nicht dazu gehört, der bekommt es zu spüren. Bei einer Veranstaltung fällt Otto der kleinste der Geschwister in den nahen Fluss und Anneliese kann ihn retten, indem sie ihm in das eiskalte Flusswasser hinterher springt. Damals merkt sie schon, das Wasser ihr Element ist. Jahre später, als der Krieg verloren und die Männer rar sind, der Vater zurückgekehrt ist und dem siebzehnjährigen Mädchen erklärte, sie müssen den alten Schweinebauern Liebrecht heiraten, trifft Lis einen jungen Mann. Jeder ist der Siebzehnjährigen lieber als dieser Schweinebauer. Horst ist einer dieser mutigen jungen Männer. Er wird in die Fußstapfen seines Kapitänsvaters steigen und eine Péniche sein Eigen nennen. Kurzerhand wollen die Beiden heiraten.

Die Welt von gestern war tot, etwas neues hatte begonnen, hier auf dem Boden der Mackens und auch in Ediths Leben

Seite 208

Frauenverachtend stehen die Schleuser und Auftraggeber vor Lis, trauen ihr keine Männerarbeit zu, nachdem Horst zu Tode kam und Lis sich gewagt hatte selber das Schiff zu steuern. Dabei haben ihre Mutter und ihre beste Freundin Edith schon während des Krieges, als die Männer nicht da waren alles auf dem Hof gemacht, was angefallen ist. Und auch noch einige Zeit danach, wieso sollte die erwachse Frau Lis jetzt nicht das können, was „nur“ Männer können? Lis trägt eine Schuld mit sich herum, die sie immer wieder einholt. Und doch ist sie, die starke Persönlichkeit, die sich durch die Jahre schlägt. Ihre Freundin unterstützt eine neue Liebe findet und einen vierbeinigen Gesellen.

Eine Lebensgeschichte

Mir war Lis die Flussfrau sofort sympathisch. Sie hat eine Lebensgeschichte, die mich wirklich mitgerissen hat. Lis schlägt sich durch die Jahre bis sie einen Weg findet ihren Lebensabend nach ihren Vorstellungen zu beschließen. Dazwischen liegen viel Arbeit, Vertrauen, Missachtung, Frauenfeindlichkeiten, eine große Liebe, ein normales Auf und Ab dem ein Leben so begeht und doch hat es so viel Emotionen in mir geweckt, dass ich diesen Roman in einem besonderen Tempo gelesen habe. Die Autorin Tanja Weber lebt an einem Fluss und hatte mit einer Kurzgeschichte über eine alte Frau an einem Schreibwettbewerb teilgenommen und diesen auch noch gewonnen. Diese Protagonistin ließ Tanja Weber nicht mehr los. Die Autorin wollte die ganze Geschichte aufschreiben und hat hiermit einen ganz wunderbaren, feinfühligen und spannenden Roman geschrieben. Nicht nur die Lebensgeschichte von Anneliese, Lis, ist spannend, sondern auch die Wandlung des Flusses, die Zeiten und die Menschen, die in diesem Roman eine besondere Rolle spielen.

Ich bin von diesem Roman so überzeugt, dass ich ihm gerne 🐭🐭🐭🐭🐭 geben möchte. Sprachlich ein wunderbarer Roman, mit einem kleinen Fingerzeig darauf, wie wir mit unserer Umwelt umgehen. Wie sich die Frauen nach dem Krieg behaupten mussten und wie sie sich verbogen um zu bestehen.

 

 

Die Flussfrau

geschrieben von Tanja Weber
aus dem Ullstein Verlag
304 Seiten
ISBN 9783550204883

Der Betrachter

In »Der Betrachter« findet man einen Roman über die Freundschaft, die Liebe, das Leben, den Neid, über Verrat und Verleugnung. Es geht um 6 Freunde die sich in Kindertagen zusammenfinden. Über eine Freundschaft die unverwüstlich erscheint, die aber wie sollte es anders sein, ihre Risse und Macken hat. Sechs Freunde und das Leben.

Der Betrachter

Hermann Loch kommt 1906 in den Niederlanden, in der Stadt Haarlem zur Welt. Sein Vater ist allerdings nicht zugegen, denn der ist Soldat in Österreich. Als Hermann zehn Jahre alt ist, kommt seine Mutter zu Tode und der Junge wird zu der Tante, der Schwester seines Vaters nach Wien gebracht. Der Junge muss erst einmal das Deutsche lernen und die Tante ist nicht die beste Lehrerin. Als sie selber zur Kur nach Baden fährt, überredet der Hauslehrer sie, Hermann mitzunehmen und in der Sommerschule anzumelden die neben dem Kurhaus jungen Menschen das Musizieren beibringen soll. Dort trifft der Junge das erste Mal auf seine zukünftigen besten Freunde. Béla den jungen Aristokraten aus Ungarn. Franzi, die Tochter eines Sozialisten, Bertl, dem Sohn eines Kartonagenfabrikanten aus Wien, Max, dem jüdischen Sohn seines Hauslehrers und Lotte. Ein bunter Haufen, der keine Vorurteile kennt.

Sie treffen sich immer wieder und später als junge Erwachsene in Wien. Sie verbringen viel Zeit miteinander und so langsam verweben sich ihre Geschichten. Hermann ist das Bindemittel, die Kittmasse, der stille Betrachter. Schon als Junge konnte Hermann wunderbar zeichnen und malen. Er kann studieren und wird zum Dozenten an der Kunstakademie, unterrichtet die jungen Restauratoren. Das Leben um ihn herum bekommt er ein bisschen vernebelt mit, sieht die Zusammenhänge immer nur dann, wenn es schon zu spät ist. So bemerkt er nicht, dass seine Freunde unter dem neuen NS-Regime genauso wie sein weiteres Umfeld immer mehr zerbricht. Hermann erzählt von seinem Leben in Wien und wie er mit den Freunden immer wieder in die Berge fährt, ist verwirrt, wenn sich wieder eine neue Situation auftut und ist der Freund, den man sich wünscht, wenn die Welt untergeht.

Unterhaltsam geschrieben

Der Roman »Der Betrachter« ist wirklich gut geschrieben. Hermann als Erzähler, als Freund und Betrachter. Er liebt seine Freunde, egal was sie machen und welchen Neigungen, Ideologien oder Konfessionen sie nachgehen. Er ist wie gesagt das Bindeglied. Manchmal dachte ich zwischenzeitlich, dass er ein großes Stück Naivität abgebissen hat. Er sprudelt über vor Liebe zu seinen Freunden und verzeiht viel. Aber am Ende … Tja, das werde ich jetzt nicht erzählen. Ich war jedenfalls begeistert von diesem Buch und von der Erzählweise. Der Roman ist sehr leicht zu lesen, neben der Unterhaltung zeigt ein Finger immer wieder auf die Zustände, den Wandel der Zeit, die Entwicklung zum dritten Reich. Vielleicht war es so, dass die Menschen dachten, dass es was Gutes hat, vielleicht hofften sie auf besserer Zeiten, Wirtschaftswachstum oder was auch immer und sie machten die Augen zu. Mich hat der Roman und seine Figuren jedenfalls auf der ganzen Linie abgeholt.

Rubi und ich geben dem Roman, Der Betrachter, gerne 🐭🐭🐭🐭🐭 ein absolut lesenswerter Roman. Spannend, wunderschöne Bilder im Kopf und gleichzeitig sehr kurzweilig.

 

 

Der Betrachter

ein Roman von Judith Fanto
aus dem niederländischen
übersetzt von Christiane Burkhardt
432 Seiten
ISBN: 978-3-0369-9549-6