Bücher, Juli und was ich lesen möchte

Bücher, Juli und was ich lesen möchte

Jetzt ist es schon Juli und ich habe natürlich nicht alle Bücher vom vergangenen Juni geschafft. Ich weiß ja auch nicht, nehme ich mir zu viele Seiten vor? Die Rezensionen zu Das Netz, Daisy & the Six und Eisenblut, habe ich längst fertig geschrieben. Aber das Bloggen fällt mir, gerade im Lesezimmer, etwas schwer. Dabei lese ich im Moment wirklich viel. Abends, wenn es auf der Terrasse nicht mehr hell genug ist, um das Strickzeg klappern zu lassen, habe ich einerseits Licht im E-Bookreader oder eine aufsteckbare Lampe für die “echten” Bücher.

Siehst du es genauso? Ich meine, dass Bücher zum Umblättern, die echten sind? Elektronische Bücher sind natürlich auch spitze. Aber die fühlen sich für mich so unwirklich an. Auch Hörbücher sind prima, aber auch die sind eben nicht richtig. Gut, lassen wir das, ich wollte ja nicht philosophieren, sondern dir meine Wunschbücher für den Juli vorstellen…

Das Juli Buch:

“Zugvögel”, ein Buch, das ich von einer Plattform (Jellybooks) habe, die das Leseverhalten der Lesenden austesten möchte. Ich weiß zwar nicht, was sie davon haben, aber ich bekomme da eben manchmal ein nettes Buch zu lesen. In diesem Fall eben Zugvögel, von Charlotte McConaghy

Auf der Suche nach Erlösung folgt eine junge Frau den letzten Küstenseeschwalben in die Antarktis

Franny hat ihr ganzes Leben am Meer verbracht, die wilden Strömungen und gefiederten Gefährten den Menschen vorgezogen. Als die Vögel zu verschwinden beginnen, beschließt die Ornithologin den letzten Küstenseeschwalben zu folgen. Inmitten der exzentrischen Crew eines der letzten Fischerboote macht sie sich auf den Weg in die Antarktis. Schutzlos ist die junge Frau den Naturgewalten des Atlantiks ausgeliefert, allein die Vögel sind ihr Kompass. Doch wohin die Tiere sie auch führen, vor ihrer Vergangenheit kann Franny nicht fliehen. Ihr folgt das Geheimnis eines Verbrechens, die Geschichte einer außergewöhnlichen Liebe. Und schon bald entwickelt sich die Reise zu einem lebensbedrohlichen Abenteuer. (Klappentext vom Fischer Verlag)

Heraus kommt es leider erst im August. Aber eines kann ich dir schon mal sagen, das möchte ich auch als echtes Buch haben!

Ich mag manchmal Klugscheißer

Echt jetzt? Ja, manchmal mag ich sie. Aber manchmal möchte ich ihnen ins Gesicht schreien. Ich bin gespannt, wie es mit dem Buch von Thorsten Steffens ist, Klugscheißer Delux. Der Autor persönlich hatte mich gefragt, ob ich das neue Buch lesen möchte. Ich hatte schon den ersten Band hier rezensiert. Dieses mal lautet der Klappentext:

Timo Seidel ist 29 Jahre alt und hat beruflich noch nicht viel in seinem Leben erreicht. Bisher stand ihm vor allem immer seine große Klappe im Weg, denn Timo leidet unter einer weit verbreiteten, aber sehr unangenehmen Krankheit: Er ist ein chronischer Klugscheißer! Dagegen helfen leider auch keine Tabletten. Und so gerät Timo immer wieder mit seinen Mitmenschen aneinander, was auch dazu führte, dass er vor fünf Jahren sein Studium schmiss. Nun glaubt er allerdings, erwachsener zu sein und beschließt, mit Ende zwanzig doch noch einmal ein Studium neben seiner Aushilfsstelle an einer Abendschule zu wagen. An der Universität trifft er auf anstrengende Lehrkräfte, außergewöhnliche Mitstudierende und auf die bildhübsche Sophie, die ihm obendrein den Kopf verdreht. Ein Klugscheißer an der Uni – kann das gut gehen? Nach „Klugscheißer Royale“ der zweite Roman rund um Timo Seidel. (Piper-Verlag Klappentext)

Bestimmt unterhaltsam und ein schönes Juli Buch, für die Ferienzeit.

Etwas Altes, muss auch mal sein

Ich habe noch so manchen Schatz auf dem Regal liegen, welchen ich noch nicht gelesen habe. Oh, das kennst du auch? Ich habe im Nachbarbezirk Steglitz ein tolles Büchercafé. Dort kann man, wenn nicht gerade ein Virus alles zunichte macht, gemütlich einen Kaffee schlürfen oder trinken (ganz nach belieben) und dann in den Bücherregalen stöbern. Nie gehe ich dort ohne ein neues Altes heraus, weshalb ich das Café nicht so oft besuche. Aber es lohnt sich immer. Schon lange liegt der Schatz Die Mittagsfrau von Julis Franck auf dem Stapel.

1945. Flucht aus Stettin in Richtung Westen. Ein kleiner Bahnhof irgendwo in Vorpommern. Helene hat ihren siebenjährigen Sohn durch die schweren Kriegsjahre gebracht. Nun, wo alles überstanden, alles möglich scheint, lässt sie ihn allein am Bahnsteig zurück und kehrt nie wieder.
Julia Franck erzählt das Leben einer Frau in einer dramatischen Zeit – und schafft zugleich einen großen Familienroman und ein eindringliches Zeitepos. (Fischer-Verlag Klappentext)

Noch übrig

Seit Juni schon, liegt Die Brautprinzessin auf meinem E-Bookreader. Ich habe die ersten Kapitel gelesen und habe bisher noch keinen Zugang zu diesem Buch gefunden. Ich weiß, Campino und auch Cornelia Funke schwärmen von diesem Buch. Aber irgendwie mag ich die Helden nicht, oder der Schreibstil ärgert mich. Ich kann es noch nicht sagen. Aber ich versuche sie bei den Juli Bücher unterzubringen.

Die Brautprinzessin« erzählt die Geschichte der wunderschönen Butterblume und des Stalljungen Westley, der unsterblich in sie verliebt ist. Die Erzählung von der Bedrohung ihrer Liebe durch Prinz Humperdinck, seine Ritter und Spione ist aber nur eine Geschichte in einem atemberaubenden Spiel von Kürzungen und raunenden Kommentaren.

Pläne sind dazu da, um auch mal durchkreuzt zu werden. Der Bücher- Juli hat ja erst angefangen, da kann noch eine Menge passieren. Was meinst du, welche Bücher hast du auf dem Plan? Mach mit, bei meiner Büchersammlung für den Juli. Vielleicht möchtest du auch ein Buch vorstellen, hast eine schöne Rezension geschrieben, aber keinen eigenen Blog! Dann schreibe mir einfach (andrea@karminrot-blog.de), wenn mir die Rezension gefällt, dann veröffentliche ich sie mit deinem Namen oder einem Pseudonym. Und ansonsten, freue ich mich wieder über rege Beteiligung bei der Linkparty.

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Meine Bücherauswahl im Juni

Meine Bücherauswahl im Juni ist abgeschlossen

Hast du auch schon eine Bücherauswahl für den Juni getroffen? Oder lässt du dich spontan leiten und schnappst dir das nächste Buch, das dir zwischen die Finger gerät? Auch wenn ich einen Plan habe, an den letzten Monatsbüchern kannst du erkennen, dass der Plan nicht unbedingt stabil ist. Auch spielt ja das Leben 1.0 auch eine Rolle. Denn weiß man immer, welcher Stolperstein da wieder im Weg liegt? Ob noch mehr Bücher dazu kommen, das weiß ich noch nicht. Der Juni ist am Ende doch wieder entweder zu lang, oder viel zu kurz.

Na lass mal sehen, welche Bücherauswahl ich mir für den Juni zurecht gelegt habe. Letzten Monat lag noch Die Brautprinzessin auf dem Stapel. Ich habe sie auch angefangen zu lesen. Ich denke, dass ich sie ziemlich schnell durchlesen werde.

Märchen

»Die Brautprinzessin«, erzählt die Geschichte der wunderschönen Butterblume und des Stalljungen Westley, der unsterblich in sie verliebt ist. Die Erzählung von der Bedrohung ihrer Liebe durch Prinz Humperdinck, seine Ritter und Spione ist aber nur eine Geschichte in einem atemberaubenden Spiel von Kürzungen und raunenden Kommentaren.

Belletristik

Daisy Jones and The Six, ist ein Roman von Taylor Jenkins Reid. Auch hier hat mich der Klappentext angesprochen. Und vielleicht auch ein bisschen das Cover. Es erinnert an die 70er Jahre, an Musik und Flowerpower.

Daisy Jones, jung, schön, von ihren Eltern vernachlässigt, hat eine klare Stimme und einen starken Willen: Sie möchte mit ihren eigenen Songs auf der Bühne stehen. Als sie zum ersten Mal gemeinsam mit THE SIX auftritt, ist das Publikum elektrisiert von ihr und Billy, dem Leadsänger der Band. Die beiden zusammen sind nicht nur auf der Bühne explosiv und führen die Band zu ihrem größten Erfolg, auch Backstage sprühen die Funken …

Krimi

Ich liebe Berlin-Krimis. Da passt natürlich Eisenblut von Axel Simon hervorragend in mein Beuteschema. Schon die Beschreibung, liest sich einfach prima. Ich habe auch schon ein wenig in das Hörbuch hineingelauscht, das ist aber gekürzt vorgelesen, weshalb ich mich um das Buch bemüht habe, das ich viel lieber komplett lesen möchte. Aber lies selbst, weshalb ich diesen Krimi zu meiner Bücherauswahl Juni gelegt habe.

Der große Auftakt der historischen Kriminalserie um den Ermittler Gabriel Landow im Berlin des Deutschen Kaiserreichs vereint Zeitkolorit, Atmosphäre und Spannung. Kleine Seitensprung-Schnüffeleien sind der Alltag seiner schlecht laufenden Detektei im miesen Berlin-Kreuzberg im Jahr 1888: Gabriel Landow, schwarzes Schaf seiner ostpreußischen Getreidejunker-Familie, fällt der Erfolg nicht gerade in den Schoß. Aber dann fällt ihm ein Observierter direkt vor die Füße: Aus nachtschwarzem Himmel mitten aufs Sperrgebiet am Tempelhofer Feld. Wahrscheinlich wurde der aus dem Korb eines Militärballons gestoßen. Nur ein kleiner Ministerialbeamter, der allerdings mit einem geheimen Marineprojekt zu tun hatte. Und immerhin der dritte Tote dieser Art in letzter Zeit mit einem Buch der Gebrüder Grimm in der Hand.

Aber weshalb die Regierung ausgerechnet Landow mit der Aufklärung betraut, ist auch ihm ein Rätsel. Genauso wie der Brandanschlag auf ihn kurz darauf. Wer sollte am Tod eines kleinen Ermittlers interessiert sein? Wo doch ganz Berlin, ach was, ganz Europa, nur gebannt auf das Sterben des todkranken Kaisers wartet, das einige aus ganz eigenen Motiven herbeisehnen.

Und Thriller

Dann habe ich einen Thriller am Start. Das Netz von Lilja Sigurðardóttir. Brauche ich wirklich so viel Spannung? Ich werde sehen. In letzter Zeit findet ja der eine oder andere Krimi seinen Platz in meiner Bücherauswahl. Der Klappentext des isländischen Thrillers liest sich jedenfalls sehr spannend. Und wenn ich “Blut geleckt” habe, stehen noch zwei weitere Bücher aus der Serie irgendwann zur Verfügung.

Wer ist die attraktive Frau, die regelmäßig den Zoll am Flughafen von Reykjavík passiert? Je aufmerksamer der Zollbeamte Bragi sie beobachtet, desto sicherer ist er sich: Diese Frau hat etwas zu verbergen. Die junge Mutter Sonja hat bei einer schmutzigen Scheidung das Sorgerecht für ihren Sohn verloren. Sie setzt alles daran, ihn zurückzubekommen, kann sich aber nicht mal einen Anwalt leisten. Verzweifelt lässt sie sich darauf ein, Kokain nach Island zu schmuggeln. Nur ein paarmal, sagt sie sich. Agla, einst eine hochrangige Bankerin, hat ganz andere Probleme: Sie muss sich nach dem isländischen Finanzcrash unbequeme Fragen zu ihrer Rolle in einigen dubiosen Deals gefallen lassen. Kein Grund, nervös zu werden – denkt sie.

Als sich Bragis, Sonjas und Aglas Wege kreuzen, entspinnt sich ein komplexes Netz der Kriminalität. Und bei jedem Versuch, sich daraus zu befreien, verstricken sie sich nur noch tiefer …

Ich denke, vier Bücher sollten für den Juni reichen. Aber wie gesagt, man weiß ja nie, was einem das Leben oder der Buchhandel noch so bringt. Ich würde mich wieder freuen, wenn du bei meiner Linkparty dabei bist. Im Mai fanden sich wieder tolle Empfehlungen bei den Maibüchern.
Vielleicht liest du ja auch ein Buch von meiner Auswahl und wir könnten uns darüber austauschen. Nicht immer lesen Zwei das gleiche. Diese Erfahrung habe ich schon oft mit meinem Kerl gemacht. Während ich in totale Begeisterungsstürme ausbreche, sitzt er da und verzieht keine Mine. Kennst du das auch?

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Was lese ich im Mai? {Monatsbücher}

Was lese ich im Mai?

Der April war wieder viel zu kurz für meinen Lesemonat. Was lese ich nun im Mai? Ich habe eine kleine Auswahl getroffen, weil ich mir schon denken kann, dass mir das eine oder andere Buch dazwischen kommen wird. Die verlinkten Bücher aus dem April waren wieder eine Versuchung…

Der Mai lädt zum Lesen ein

Sei es auf dem Sofa, auf der Terrasse im Liegestuhl oder in der Hängematte im Garten. Egal wo, abtauchen in die Welt zwischen den Buchseiten, ist überall möglich. Hast du einen besonderen Leseplatz? Einen, auf den du dich schon so richtig freust, weil es ihn nur im Sommer gibt? Ich ja. Tatsächlich lese ich wahnsinnig gerne an der Spree, in einem Biergarten, mit einem kühlen Getränk und meinem Kerl an der Seite.

Das erste Buch, das noch auf eine Rezension drängt, habe ich im April gelesen. Land of Stories (Eine düstere Warnung). Ich schreibe noch ein bisschen daran herum, dann lass ich dich wissen, wie ich es fand. Genauso das Buch Das Erbe der Altendiecks. Auch das ist ausgelesen. Die Worte sind schon fertig als Rezension verpackt. Der Kerl muss noch einmal gegenlesen und dann stelle ich es dir vor.

Das Tor, von Basma Abdel Aziz, liegt gerade neben mir auf dem Sofa. Ein Roman, der mich im Moment etwas fordert. Und darum geht es in dem Science Fiction Roman:

Ein nicht näher benanntes Land im Nahen Osten: Seit der Niederschlagung der Revolution brauchen die Bürger für jede noch so kleine Kleinigkeit in ihrem Leben – sei es die Überweisung zum Arzt oder die Erlaubnis, Brot zu kaufen – die Genehmigung des Staates. Um die zu erhalten, müssen sie sich vor einem riesigen Tor anstellen, das angeblich jeden Tag nur einer gewissen Anzahl an Anträgen stattgibt. In Wirklichkeit aber öffnet sich das Tor niemals, und die Schlange der Menschen, die in der glühenden Hitze warten, wird länger und länger, ihre Verzweiflung immer größer. Und doch will keiner von ihnen die Hoffnung aufgeben, dass das Tor eines Tages aufgehen wird … (Klappentext)

Irgendwie passt es zu unserer gegenwärtigen Situation. Im Moment stehe ich selber mit meinen Gedanken zu diesem Buch vor dem Tor…

Das Buch Eine Prise Marrakesch, von Thea C.Grefe, wollte ich eigentlich schon letzten Monat lesen. Nun lese ich es im Mai. Tatsächlich freue ich mich schon darauf. Dann können sich meine Gedanken vielleicht von dem vorherigen Buch beruhigen.

In einem alten Hotel in Marrakesch treffen vier Menschen aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Klara, eine temperamentvolle Hobbyköchin, die für ihr Leben gern Horoskope liest, Karim, ein marokkanischer Geschäftsmann mit großen Träumen und schwer lastenden Sorgen, Charlotte, eine Fotografin, in der ungeahnte Talente schlummern und schließlich Alain, ein begnadeter Koch, der vor seinen Geldproblemen flieht. Sie alle haben guten Grund, die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Gemeinsam beschließen sie, das Hotel aus seinem Dornröschenschlaf zu wecken. Dabei kommen sie nicht nur einem lang gehüteten Geheimnis auf die Spur, sondern sie merken auch, dass es nie zu spät ist für die Liebe … (klappentext)

Auf meinem E-Reader liegt schon seit längerer Zeit Der Wal und das Ende der Welt, von John Ironmonger. Dieses Buch scheint genau für die Corona-Zeit gemacht zu sein. Ich hoffe es jedenfalls sehr.

Erst wird ein junger Mann angespült, und dann strandet der Wal. Die dreihundertsieben Bewohner des Fischerdorfs St. Piran spüren sofort: Hier beginnt etwas Sonderbares. Doch keiner ahnt, wie existentiell ihre Gemeinschaft bedroht ist. So wie das ganze Land. Und vielleicht die ganze Welt. Weil alles mit allem zusammenhängt.

John Ironmonger erzählt eine mitreißende Geschichte über das, was uns als Menschheit zusammenhält. Und stellt die wichtigen Fragen: Wissen wir genug über die Welt, in der wir leben? Was brauchen wir, um uns aufgehoben zu fühlen? Und was würdest du tun, wenn alles auf dem Spiel steht? (Klappentext)

Vielleicht schaffe ich noch die Brautprinzessin im Mai zu lesen. Auch so ein Buch, das auf meinem E-Reader schlummert. Ich werde sehen, wie weit ich komme.
Hast du dir auch schon Bücher für den Mai zurecht gelegt? Ich freue mich über Rezensionen von den Büchern, die du gelesen hast. Vielleicht ist da ein tolles Buch für meine Wunschliste dabei.

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Viel Zeit zum lesen {Buch des Monats April}

Viel Zeit zum lesen?

Viel Zeit zum Lesen  habe ich im Moment leider nicht. Und trotzdem habe ich ein paar Bücher ausgelesen und auch rezensiert. Aber die Rezension meines Lieblingsbuches, die steht noch aus. Vielleicht schaffe ich die noch heute fertig zu schreiben. Spannend fand ich das Buch Rückkehr nach BirkenauDas sollte in keinem Klassenzimmer fehlen. Und von dem Buch Henry persönlich, habe ich mir die ersten beiden Bände besorgt. Du siehst, meine Bücherstapel ist geschmolzen und wieder aufgestockt worden. Im Moment lese ich ein Buch, das mich nicht ganz so überzeugt. Kannst du Bücher die dich nicht fesseln einfach aus der Hand legen? Ich suche immer nach dem Kick, der mir das Buch näher bringt, was dazu führt, dass ich es doch bis zum Schluss lese, um mich dann zu ärgern.

Was ich lese

Zur Zeit lese ich auf meinem E-Reader Ach Virginia. Ob mich dieses Buch noch fesseln wird,  werde ich demnächst wissen. Die Hauptperson in diesem Buch ist Virginia Woolf. Im Klappentext ist folgendes zu lesen:

Wie kaum eine Frau ihrer Zeit steht Virginia Woolf für das Ringen um Eigenständigkeit, um Raum für sich, um eine unverkennbare Stimme. Ihr Leben war überreich an allem – auch an Düsternissen. Michael Kumpfmüller hat einen sprachmächtigen, kühnen Roman über die letzten zehn Tage ihres Lebens geschrieben.

Im März 1941 gerät die berühmte Schriftstellerin in ihre letzte große Krise: Sie hat soeben ein neues Buch beendet, über das kleine Cottage im Süden Englands, das sie mit ihrem Mann Leonard bewohnt, fliegen deutsche Bomber. Sie führt das Leben einer Gefangenen, die nicht weiß, wie und wohin sie ausbrechen soll – und am Ende entscheidet sie sich für den Fluss. Diese letzten Tage Virginia Woolfs beschwört Michael Kumpfmüller in seinem neuen Roman eindrücklich herauf. Er zeichnet das Bild einer Person, die in Auflösung begriffen scheint und sich auf die Reise in den Innenraum macht, der eine Welt voller Schrecken und eben auch Wunder ist. »Ach, Virginia« ist ein literarisches Porträt auf kleinstem Raum, aber es ist noch mehr – ein leidenschaftliches Plädoyer für das Leben, ein Versuch der Annäherung, an dessen Ende die Erkenntnis steht, dass man nicht alles billigen muss, was man nachvollziehen kann.

Viel Zeit für mehr Lesestoff

Ein anderes Buch schlummert ebenfalls auf meinem E-Reader. So sind zur Zeit Bücher einfach besser zu bekommen… Land of Stories (Eine düstere Warnung), hellt meine eigene düstere Stimmung gerade, vielleicht etwas auf. Fantasie und Märchen habe ich schon immer gerne gelesen. Solche Geschichten lassen mich entspannen. Vielleicht sollte ich es meinem derzeitigen Buch erst einmal vorziehen.

Die ganze Wahrheit über Dornröschen, Schneewittchen & Co: Chris Colfers große internationale Bestsellerserie!
In Alex und Conners drittem Abenteuer im Land der Märchen stoßen sie auf eine jahrhundertealte Botschaft, die von niemand anderem als den Brüdern Grimm persönlich stammt. Dahinter verbirgt sich ein großes Rätsel, das sie lösen müssen, um das Märchenland vor dem Untergang zu bewahren – und das das Leben der Geschwister für immer verändern wird …

Historien gehen auch immer

Das Erbe der Altendiecks, liegt hier als gedrucktes Exemplar. Hostorische Geschichten und Romane lassen mich auch immer wieder abschalten. In vergangene Zeiten Reisen, ist immer schon ein Traum von mir gewesen. Geht es dir auch immer so, dass du gerne mal Mäuschen spielen willst, um zu schauen, wie es in der Vergangenheit ausgesehen hat? Ich glaube, die Uhrmacher-Saga hat da ausreichend Potential.

Bremen im 18. Jahrhundert: Die Altendiecks sind eine der angesehensten Handwerksfamilien der Stadt. In ihrer Werkstatt entstehen kunstvolle Uhren für Ratsherren, Kaufleute und Seekapitäne. Doch nicht einmal Uhrmacher können den Lauf der Zeit aufhalten – oder die Katastrophen, die sie mit sich bringt. Johann Altendieck wird die Familie beinahe in den Abgrund stürzen, seine Tochter Gesche wird grausame Entscheidungen treffen müssen, sein Enkel Nicolaus wird einen Krieg erleben, der den ganzen Kontinent zerreißt. In diesen dunklen Zeiten können sie nur eins tun: sich an dem festhalten, was bleibt. Liebe. Hoffnung. Und die Familie.
Ein beeindruckender historischer Roman, der fast hundert Jahre Geschichte einer norddeutschen Uhrmacher-Dynastie erzählt.

Noch mehr Historie

Noch ein weiterer Historienroman liegt auf meinem Tisch. Eine Prise Marrakesch von Thea C. Grefe. Mit 448 Seiten auch nicht wenig Geschichte, wird es mich hoffentlich auch verzaubern. Der Klappentext wirkt jedenfalls schon mal auf mich sehr bezaubernd. “Thea C. Grefe hat ihre Zeit schon immer am liebsten auf Reisen verbracht, entweder im Kopf, wenn sie sich von Büchern in eine fremde Welt entführen lässt, oder ganz real, auf einem ihrer vielen Trips nach Nordafrika und darüber hinaus,…”

In einem alten Hotel in Marrakesch treffen vier Menschen aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Klara, eine temperamentvolle Hobbyköchin, die für ihr Leben gern Horoskope liest, Karim, ein marokkanischer Geschäftsmann mit großen Träumen und schwer lastenden Sorgen, Charlotte, eine Fotografin, in der ungeahnte Talente schlummern und schließlich Alain, ein begnadeter Koch, der vor seinen Geldproblemen flieht. Sie alle haben guten Grund, die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Gemeinsam beschließen sie, das Hotel aus seinem Dornröschenschlaf zu wecken. Dabei kommen sie nicht nur einem lang gehüteten Geheimnis auf die Spur, sondern sie merken auch, dass es nie zu spät ist für die Liebe …

Sollte ich dieses Buch allen anderen bevorzugen? Was meinst du? Mit welchen Büchern versuchst du dich abzulenken? Ich freue mich, wenn du wieder bei meinem Monatsbüchern mitmachst. Noch eine Bücherlinkparty, findest du bei Monerl ihren Monathighlights

 

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Lesemüdigkeit und die Februar-Bücher

Lesemüdigkeit

Mein Plan für den Februar steht… Wenn ich nicht gerade die Lesemüdigkeit hätte. Kennst du die auch? Kaum nimmt man das gewünschte Buch in die Hand, fallen einem die Augen zu. Der Plan vom letzten Monat ist leider nicht aufgegangen. Dafür stehen wieder mehr Bücher auf meinem Plan, als ich wollte. Ein Buch hatte sich in den Januar geschlichen.

Die Toten von Marnow ein Krimi, der mir ganz gut gefallen hat. Die Rezension hinkt noch ein bisschen, wollte ich aber die nächsten Tage online stellen. Die Zwei Päpste habe ich angefangen zu lesen. Parallel dazu habe ich mir den Film bei Netflix angeschaut. Ich bin noch nicht überzeugt. Aber das kann sich ja noch ändern. Welches Buch ich immer noch nicht angefangen habe, obwohl es mich ständig anlächelt ist, Henry persönlich, von Stewart O’Nan

Stewart O’Nan zeigt sich als ein Meister darin, das Leben eines gar nicht so besonderen Mannes und Ehemannes auf eine zärtliche, einfühlsame Weise zu beschreiben. 
Seit fast fünfzig Jahren ist Henry Maxwell verheiratet – mit Emily, die wir schon aus O’Nans hinreißendem Bestseller “Emily, allein” kennen. Da ist sie achtzig und schon Jahre verwitwet, führt in ihrem schönen, überschaubaren Routine-Universum ein ziemlich gleichförmiges Leben, allein mit Rufus, ihrem Hund. Nun hat O’Nan die Zeit zurückgedreht und Henry, dem Ehemann, ein eigenes Buch gewidmet, vielmehr ihm und Emily als Ehepaar.

Die beiden leben in Pittsburgh, und ihre Kinder und Enkel sind weit entfernt. Emily kocht, und Henry macht den Abwasch, sie hält die Kontakte zu Nachbarn und Familie, und wenn sie ihm davon erzählt, hört er ihr immer gerne zu. Er steht an seiner Werkbank und repariert, was im Haus kaputt geht, trifft sich mit Freunden zum Golfen, engagiert sich im Kirchenvorstand und lädt – zu besonderen Anlässen – Emily zu Restaurantbesuchen ein. Ein mit viel Puderzucker bestreuter Zitronenkuchen macht ihn glücklich, erfüllt ihn mit Wohlwollen gegenüber der ganzen Welt.

“Henry persönlich” ist das Porträt eines liebenswert-verschrobenen Mannes, der am Ende seines Lebens erkennt, dass das Alter nicht etwa eine Sackgasse, sondern voller Überraschungen ist.

Am 27. Januar 1945, wurde Ausschwitz befreit. Ginette Kolinka hat ihre Geschichte aufgeschrieben, die sehr mitreißend sein soll. Ich mag Bücher die Erinnern. Es werden ja auch immer weniger Zeitzeugen. Es ist kein dickes Buch, dafür aber gewichtig!

Im März 1944 wird Ginette Kolinka zusammen mit ihrem Vater, ihrem Bruder und ihrem Neffen von Avignon nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Ginette ist die Einzige, die Monate später nach Paris zurückkehrt. Sie schildert eindringlich, wie sie die Schläge, den Hunger, die Kälte, die Nacktheit, den Hass, das Grauen im Lager überlebt hat. Und sie erzählt, wie notwendig das Festhalten an der Weiblichkeit für sie war. Ein Kleid, das Simone Veil ihr im Lager schenkte, gab ihr Würde und Kraft zum Überleben. Ginette Kolinka hat lange geschwiegen und ihre Geschichte zum ersten Mal erzählt, als Steven Spielberg Zeitzeugen für “Schindlers Liste” suchte. Heute führt sie regelmäßig Schulklassen durch Auschwitz. Sie ist 94 Jahre alt und lebt in Paris.

Da fällt mir gerade auf, den Nachttiger habe ich dir noch gar nicht vorgestellt! Der schlummert hier auch noch in den Startlöchern. Gleich morgen veröffentliche ich die Rezension. Wie nachlässig ich im Januar war. Dafür haben wieder einige Bücher in das Monatsbuchregal geschafft. Wirst du diesen Monat auch wieder so fleißig dabei sein? Lass und die Lesemüdigkeit auskurieren, lese mit mir um die Wette. Wirst du deine geplanten Bücher diesen Monat alle lesen?

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Meine Bücher für den Januar

Meine Bücher für den Januar

Welche Bücher ich mir für den Januar vorgenommen habe, zeige ich dir heute. Letzten Monat habe ich doch tatsächlich geglaubt, dass ich Zeit zum lesen habe. Nix is! Ich hatte einiges um die Ohren um all die Seiten zu lesen, die ich mir vorgenommen habe. Einzig das Buch von Whitney Scharer habe ich dir vorgestellt. Das vermessene Ich, habe ich zwar gelesen, doch hat es mich so ausgebremst in meinem Lesefluss. Ich glaube, ich bin keine gute Sachbuchleserin. Eigentlich lese ich doch ganz gerne Bücher, die mir die Welt erklären.

Meine Bücher für den Januar

Als Erstes im Januar werde ich den Nachttiger von Yangsze Choo lesen. Tatsächlich habe ich schon damit angefangen. Eine Erholung nach dem Sachbuch. Die Geschichte spielt 1930, in Britisch Malaya. Der Junge Ren soll den abgetrennten Finger seines verstorbenen Herren wiederfinden, damit der mit dem alten Mann bestattet werden kann. Doch die Suche gestaltet sich gefährlich. Es wird um Aberglaube, Liebe und Verrat gehen. Dinge die für einen super Roman sorgen sollten. Ich bin dran und werde dir berichten.

Die zwei Päpste von Anthony McCarten habe ich auf meinem E-Reader.

Am 28. Februar 2013 macht Papst Benedikt XVI. eine sensationelle Ankündigung: Er tritt zurück. Sein Nachfolger wird der Armenprediger Jorge Bergoglio aus Argentinien. Heute wohnen sie im Vatikan fast Tür an Tür, diskutieren oft, unternehmen lange Spaziergänge: Benedikt XVI. und Franziskus, so ähnlich und doch so verschieden. Beide fühlten sich moralisch für ein Amt ungeeignet, das sie dennoch nicht ablehnen konnten; beide sind voller innerer Widersprüche. Und das ausgerechnet zu einer Zeit, in der der Vatikan mit weltweit schockierenden Skandalen zu kämpfen hat. 

Bei Netflix läuft dazu gerade der Film. Ich weiß nicht, ob das Buch 1:1 dort verfilmt wurde, aber interessant fand ich es schon. Ich bin auf das Buch gespannt.

Aus dem Dezember übrig

Hier liegt seit Dezember noch Buch von Stewart O’Nan Henry persönlich. Die Empfehlung meiner Buchdealerin.

Stewart O’Nan zeigt sich als ein Meister darin, das Leben eines gar nicht so besonderen Mannes und Ehemannes auf eine zärtliche, einfühlsame Weise zu beschreiben. 
Seit fast fünfzig Jahren ist Henry Maxwell verheiratet – mit Emily, die wir schon aus O’Nans hinreißendem Bestseller “Emily, allein” kennen. Da ist sie achtzig und schon Jahre verwitwet, führt in ihrem schönen, überschaubaren Routine-Universum ein ziemlich gleichförmiges Leben, allein mit Rufus, ihrem Hund. Nun hat O’Nan die Zeit zurückgedreht und Henry, dem Ehemann, ein eigenes Buch gewidmet, vielmehr ihm und Emily als Ehepaar.

Die beiden leben in Pittsburgh, und ihre Kinder und Enkel sind weit entfernt. Emily kocht, und Henry macht den Abwasch, sie hält die Kontakte zu Nachbarn und Familie, und wenn sie ihm davon erzählt, hört er ihr immer gerne zu. Er steht an seiner Werkbank und repariert, was im Haus kaputt geht, trifft sich mit Freunden zum Golfen, engagiert sich im Kirchenvorstand und lädt – zu besonderen Anlässen – Emily zu Restaurantbesuchen ein. Ein mit viel Puderzucker bestreuter Zitronenkuchen macht ihn glücklich, erfüllt ihn mit Wohlwollen gegenüber der ganzen Welt.

“Henry persönlich” ist das Porträt eines liebenswert-verschrobenen Mannes, der am Ende seines Lebens erkennt, dass das Alter nicht etwa eine Sackgasse, sondern voller Überraschungen ist.

Mehr?

Noch mehr Bücher auf den Plan zu setzen, wäre nicht richtig. Bevor mir wieder etwas dazwischen kommt und ich meinen SuB nicht reduzieren kann. So viele Tage hat der Januar auch nicht. Außerdem habe ich mir aber vorgenommen, 50 Bücher in diesem Jahr zu lesen. Hast du auch einen Plan? Jetzt darf ich dich wieder einladen, bei meiner Linkparty mit zu machen. Ich freue mich schon auf deine Empfehlungen diesen Monat.

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