Lesefutter für den September

Lesefutter für den September

Schwupps, schon ist wieder September und ich brauche neues Lesefutter. Ich kann gar nicht so schnell lesen, wie der Monat schon wieder vorbei ist. Dabei hatte ich aber auch schon immer die Angewohnheit, mir ausgerechnet die dicken Bücher herauszusuchen. Schon als Schulkind, habe ich mir immer nur dicke Bücher aus der Bücherei mit nach Hause geschleppt. Ich brauchte immer viel Lesestoff. Dünne Bücher scheinen mich nicht glücklich zu machen.

So, dann schauen wir mal, welches Lesefutter ich mir für den September vorgenommen habe. Da wäre zum einen: Das Buch Ana von Sue Monk Kidd. Ja ich weiß, das liegt jetzt schon zum dritten mal auf meinem Stapel. Ich habe es aber tatsächlich schon angefangen zu lesen. Es macht schon auf den ersten Seiten Spaß. Ich bin gespannt, wie Ana zu der Ehefrau Jesus wird und welchen Einfluss sie so auf die Geschichte hatte. Es ist eine fiktive Geschichte. Aber was wäre wenn, ist schon immer sehr interessant.

Ein anderes tolles Buch wartet auf seine Rezension. Die werde ich dir in den nächsten Tagen liefern. Kinder ihrer Zeit von Claire Winter spielt in Berlin, nach dem zweiten Weltkrieg, bevor die Mauer die Stadt in zwei Teile spaltete und Familien und Freunde trennte. Hauptpersonen in der spannenden Geschichte sind ein Zwillingspärchen, die auf der Flucht aus Ostpreußen voneinander getrennt und in den verschiedenen Systemen groß wurden. Erst 12 Jahre nach ihrer Trennung finden sie sich wieder. Ein tolles Buch. Nicht nur, weil es um meine Stadt geht!

 

Was noch liegen geblieben ist

Die Mittagsfrauen von Julia Franck! Immer noch liegt es auf meinem Stapel ganz oben. Dabei hätte es prima zu dem Buch von Claire Winter gepasst. Es spielt nämlich 1945. In Vorpommern lässt Helene ihren siebenjährigen Sohn alleine auf dem Bahnsteig zurück. Dabei hat sie es geschafft ihn über die schwierigen Kriegsjahre zu bringen. Julia Franck erzählt in ihrem Familienroman von der faszinierenden Frau.
Wie gesagt, dieses Buch liegt hier schon eine Weile. Jedesmal, wenn ich den Klappentext lese, ärgere ich mich, dass ich es noch nicht gelesen habe. Es wird wirklich Zeit!

Du weißt schon, dass ich für Bücher aus dem alten Berlin schwärme? Ich mag es, durch Geschichten meine Stadt besser kennen zu lernen. Also verstehe mich nicht falsch, ich bin hier geboren und aufgewachsen, aber durch diese Bücher entdecke ich immer Neues. So habe ich mir das Buch Berlin Hauptstadt des Verbrechens von Nathalie Boegel besorgt. Es spielt in den 1920er Jahren auf den Straßen Berlins. Es geht um einen Massenmörder, um Betrüger und anderen Kriminellen. Ein kuchensüchtiger Kommissar löst fast 300 Mordfälle. Das verspricht doch einige spannende Seiten, die ich als Lesefutter im September verputzen darf.

Noch mehr Tipps gefällig?

  • Bei Astrid und Silvia von Leckere Kekse stehen wieder tolle Bücher aus Independent Verlagen auf der Liste. Alle hören sich so lesenswert an, dass ich versucht bin nach dem einen oder anderen Lesefutter zu greifen. Schau einfach mal vorbei.
  • Die Frankfurter Buchmesse, wird für mich dieses Jahr auch zu erreichen sein.
  • Vielleicht magst du ja auch wieder mitmachen, bei meiner Linkparty. Ich würde mich sehr freuen. Letzten Monat haben sich wieder ein paar tolle Buchtipps versammelt.
  • Bei Monerls bunter Welt findet auch eine Linkparty statt

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Bücher, die ich im August lesen möchte

Bücher, die ich im August lesen möchte

Ach du liebes bisschen, jetzt haben wir ja schon August und mein Plan vom letzten Monat ist mal wieder nicht aufgegangen. Sylvia macht üblicherweise keine Pläne, vielleicht sollte ich auch aufhören, mir etwas vor zu nehmen. Doch die Freude auf die Bücher ist immer ein wenig wie Weihnachten.

Meine neue Assistentin Rubi von Karminrot, will mir helfen meine Bücher vorzustellen. Sie ist eine lesebegeisterte Maus. Ihre Cousine Karminchen, hilft mir schon länger bei meinem Blog Karminrot. Wollen wir mal abwarten, was sie demnächst vorstellen wird. Wahrscheinlich siehst du sie mehr bei Instagram.

Nun zu meinem Bücherstapel im August. Ich habe Die Mittagsfrauen von Julia Franck noch nicht einmal angefangen. Aber das Buch grinst mich immer noch an. Der Klappentext hatte mir schon vor Jahren, in dem Antiquariat gefallen, weshalb ich es endlich lesen möchte.

1945. Flucht aus Stettin in Richtung Westen. Ein kleiner Bahnhof irgendwo in Vorpommern. Helene hat ihren siebenjährigen Sohn durch die schweren Kriegsjahre gebracht. Nun, wo alles überstanden, alles möglich scheint, lässt sie ihn allein am Bahnsteig zurück und kehrt nie wieder.
Julia Franck erzählt das Leben einer Frau in einer dramatischen Zeit – und schafft zugleich einen großen Familienroman und ein eindringliches Zeitepos. (Fischer-Verlag Klappentext)

Zwischendurch mal ein Kinderbuch

Etwas, das ich eigentlich gar nicht mag ist, wenn mir Autoren einfach ihre Bücher zusenden. Im Juli hatte ich plötzlich eine Karte vom Paketdienst im Briefkasten und ich konnte mir nicht erklären, was das sein könnte. Neugierig war ich schon. Noch in der Postfiliale habe ich das Päckchen aufgemacht. Heraus kam ein hübsch gemaltes Kinderbuch. Dabei lag ein netter Brief. Vielleicht war es der Brief, der mir gefallen hat. Vielleicht war es aber (und das glaube ich mehr!), die gut geschriebene Geschichte. Man soll es nicht glauben, aber ich habe es noch nicht zu Ende gelesen. Was macht der Weihnachtsmann im Sommer von Kerstin Kaibel aus dem Westkreuzverlag

Sommerferien in Himmelpfort? Darauf hat Bodo gar keine Lust. Das ändert sich schnell, als er Mia kennenlernt, die lauter pfeifen kann als er und eine geheime Insel kennt. Außerdem gehen dort rätselhafte Dinge vor sich. Kann man Schokoladenkuchen wirklich zaubern und auf einem Feuerwerk durch die Luft fliegen? Doch plötzlich haben Bodo und Mia ganz andere Sorgen: Das Leben ihrer Freunde, der Wölfe, ist in Gefahr! Jetzt kann nur noch der Weihnachtsmann helfen. Und der wohnt zum Glück ausgerechnet in Himmelpfort.

Eine Liebesgeschichte

Liebesgeschichten habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Es wird wohl mal wieder Zeit etwas für’s Herz heraus zu suchen. In diesem Fall habe ich mir das Buch Mit dir für alle Zeit von Lisa Grunwald auf den Bücherstapel für August gelegt. Der Klappentext mutet etwas magisch an. Vielleicht ist es aber auch genau das richtige Buch, um mich aus meiner Lesestarre heraus zu holen. 512 Seiten sollten doch nicht zu viel sein 😉

New York, Fünfter Dezember 1937: Weichenmechaniker Joe geht nach Feierabend durch die Grand Central Station – und verliebt sich auf den ersten Blick. In Nora, eine sehr hübsche, doch seltsam altmodisch gekleidete Frau, die verloren unter der berühmten goldenen Uhr steht. Nach einem wundervollen Abend verschwindet sie jedoch spurlos. Und als Joe am nächsten Tag ihre Nummer wählt, informiert ihn ein Mann mit kühler Stimme, dass er Nora nicht sprechen könne: Sie sei vor zwölf Jahren bei einem Zugunglück gestorben.

Nora geht Joe jedoch nicht mehr aus dem Kopf. Und am fünften Dezember 1938 steht sie plötzlich wieder vor ihm, unter der goldenen Uhr der Grand Central Station. Hier ist sie gestorben. Und jedes Jahr kehrt sie für einen Tag zurück. Ihre Liebe hat keine Chance – und dennoch wartet Joe fortan Jahr für Jahr auf sie. Gemeinsam suchen sie einen Weg, das Unmögliche zu schaffen: dass Nora für immer bei ihm bleiben kann. (Klappentext von der Verlagsseite Harper Collins)

Noch mehr für das Herz im Bücher August

Schon letzten Monat hatte ich dieses Buch auf dem Regal liegen. Was auch immer mich von den 576 Seiten ferngehalten hat, diesen Monat werde ich es bestimmt lesen. Denn auch hier ist der Klappentext sehr vielversprechend. Ich sollte mir vielleicht wieder einfache Strickprojekte anschaffen, dann kann ich wieder mehr nebenbei lesen. Das Buch Ana von Sue Monk Kidd, die schon Die Bienenhüterin geschrieben hat, scheint hier einen weiteren gelungenen Roman produziert zu haben. Es ist schon der vierte Roman dieser Schriftstellerin. Der Klappentext stammt von der Verlagsseite.

Mein Name ist Ana. Ich war die Frau von Jesus aus Nazareth.

So beginnt der lange erwartete neue Roman von Bestsellerautorin Sue Monk Kidd. Es ist die fiktive Lebensgeschichte von Ana, der Gefährtin Jesu. Die Erzählung setzt im Jahr 16 nach Christus ein, im von den Römern besetzten Galiläa. Dort wächst Ana in einer wohlhabenden jüdischen Familie auf. Sie ist ein kluges Mädchen mit rebellischem Geist und messerscharfem Verstand. Ana lernt Lesen und Schreiben, studiert die Thora und beginnt heimlich die Geschichten der vergessenen Frauen der Heiligen Schrift aufzuzeichnen: Eva, Sarah, Rebecca, Rachel und Ruth. Als Ana vierzehn ist, soll sie an einen alten Witwer verheiratet werden, doch sie lernt auf dem Markt einen jungen Mann mit dunklen Locken und einer großen Sehnsucht in den Augen kennen, der ihre wahre Bestimmung wird.

Die Menge an Seiten sollte auf jeden Fall für den Monat August reichen. Ich übernehme mich wahrscheinlich wieder. denn immer wieder rutschen doch noch ein paar Bücher dazwischen. Wir werde sehen. Jetzt setze ich mich mich mit Rubi in die Sonne und genieße ein paar Seiten, der vorgestellten Bücher. Rezensionen möchte ich auch noch schreiben. Hast du auch wieder einen Plan? Oder siehst du es wie Sylvia, abwartend, was dir in die Hände fällt? Wie auch immer, würde ich mich sehr freuen, wenn du wieder bei meiner Büchersammelparty mitmachen würdest.Bei Monerl gibt es dazu auch eine Linkparty

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Meine Bücherauswahl im Juni

Meine Bücherauswahl im Juni ist abgeschlossen

Hast du auch schon eine Bücherauswahl für den Juni getroffen? Oder lässt du dich spontan leiten und schnappst dir das nächste Buch, das dir zwischen die Finger gerät? Auch wenn ich einen Plan habe, an den letzten Monatsbüchern kannst du erkennen, dass der Plan nicht unbedingt stabil ist. Auch spielt ja das Leben 1.0 auch eine Rolle. Denn weiß man immer, welcher Stolperstein da wieder im Weg liegt? Ob noch mehr Bücher dazu kommen, das weiß ich noch nicht. Der Juni ist am Ende doch wieder entweder zu lang, oder viel zu kurz.

Na lass mal sehen, welche Bücherauswahl ich mir für den Juni zurecht gelegt habe. Letzten Monat lag noch Die Brautprinzessin auf dem Stapel. Ich habe sie auch angefangen zu lesen. Ich denke, dass ich sie ziemlich schnell durchlesen werde.

Märchen

»Die Brautprinzessin«, erzählt die Geschichte der wunderschönen Butterblume und des Stalljungen Westley, der unsterblich in sie verliebt ist. Die Erzählung von der Bedrohung ihrer Liebe durch Prinz Humperdinck, seine Ritter und Spione ist aber nur eine Geschichte in einem atemberaubenden Spiel von Kürzungen und raunenden Kommentaren.

Belletristik

Daisy Jones and The Six, ist ein Roman von Taylor Jenkins Reid. Auch hier hat mich der Klappentext angesprochen. Und vielleicht auch ein bisschen das Cover. Es erinnert an die 70er Jahre, an Musik und Flowerpower.

Daisy Jones, jung, schön, von ihren Eltern vernachlässigt, hat eine klare Stimme und einen starken Willen: Sie möchte mit ihren eigenen Songs auf der Bühne stehen. Als sie zum ersten Mal gemeinsam mit THE SIX auftritt, ist das Publikum elektrisiert von ihr und Billy, dem Leadsänger der Band. Die beiden zusammen sind nicht nur auf der Bühne explosiv und führen die Band zu ihrem größten Erfolg, auch Backstage sprühen die Funken …

Krimi

Ich liebe Berlin-Krimis. Da passt natürlich Eisenblut von Axel Simon hervorragend in mein Beuteschema. Schon die Beschreibung, liest sich einfach prima. Ich habe auch schon ein wenig in das Hörbuch hineingelauscht, das ist aber gekürzt vorgelesen, weshalb ich mich um das Buch bemüht habe, das ich viel lieber komplett lesen möchte. Aber lies selbst, weshalb ich diesen Krimi zu meiner Bücherauswahl Juni gelegt habe.

Der große Auftakt der historischen Kriminalserie um den Ermittler Gabriel Landow im Berlin des Deutschen Kaiserreichs vereint Zeitkolorit, Atmosphäre und Spannung. Kleine Seitensprung-Schnüffeleien sind der Alltag seiner schlecht laufenden Detektei im miesen Berlin-Kreuzberg im Jahr 1888: Gabriel Landow, schwarzes Schaf seiner ostpreußischen Getreidejunker-Familie, fällt der Erfolg nicht gerade in den Schoß. Aber dann fällt ihm ein Observierter direkt vor die Füße: Aus nachtschwarzem Himmel mitten aufs Sperrgebiet am Tempelhofer Feld. Wahrscheinlich wurde der aus dem Korb eines Militärballons gestoßen. Nur ein kleiner Ministerialbeamter, der allerdings mit einem geheimen Marineprojekt zu tun hatte. Und immerhin der dritte Tote dieser Art in letzter Zeit mit einem Buch der Gebrüder Grimm in der Hand.

Aber weshalb die Regierung ausgerechnet Landow mit der Aufklärung betraut, ist auch ihm ein Rätsel. Genauso wie der Brandanschlag auf ihn kurz darauf. Wer sollte am Tod eines kleinen Ermittlers interessiert sein? Wo doch ganz Berlin, ach was, ganz Europa, nur gebannt auf das Sterben des todkranken Kaisers wartet, das einige aus ganz eigenen Motiven herbeisehnen.

Und Thriller

Dann habe ich einen Thriller am Start. Das Netz von Lilja Sigurðardóttir. Brauche ich wirklich so viel Spannung? Ich werde sehen. In letzter Zeit findet ja der eine oder andere Krimi seinen Platz in meiner Bücherauswahl. Der Klappentext des isländischen Thrillers liest sich jedenfalls sehr spannend. Und wenn ich “Blut geleckt” habe, stehen noch zwei weitere Bücher aus der Serie irgendwann zur Verfügung.

Wer ist die attraktive Frau, die regelmäßig den Zoll am Flughafen von Reykjavík passiert? Je aufmerksamer der Zollbeamte Bragi sie beobachtet, desto sicherer ist er sich: Diese Frau hat etwas zu verbergen. Die junge Mutter Sonja hat bei einer schmutzigen Scheidung das Sorgerecht für ihren Sohn verloren. Sie setzt alles daran, ihn zurückzubekommen, kann sich aber nicht mal einen Anwalt leisten. Verzweifelt lässt sie sich darauf ein, Kokain nach Island zu schmuggeln. Nur ein paarmal, sagt sie sich. Agla, einst eine hochrangige Bankerin, hat ganz andere Probleme: Sie muss sich nach dem isländischen Finanzcrash unbequeme Fragen zu ihrer Rolle in einigen dubiosen Deals gefallen lassen. Kein Grund, nervös zu werden – denkt sie.

Als sich Bragis, Sonjas und Aglas Wege kreuzen, entspinnt sich ein komplexes Netz der Kriminalität. Und bei jedem Versuch, sich daraus zu befreien, verstricken sie sich nur noch tiefer …

Ich denke, vier Bücher sollten für den Juni reichen. Aber wie gesagt, man weiß ja nie, was einem das Leben oder der Buchhandel noch so bringt. Ich würde mich wieder freuen, wenn du bei meiner Linkparty dabei bist. Im Mai fanden sich wieder tolle Empfehlungen bei den Maibüchern.
Vielleicht liest du ja auch ein Buch von meiner Auswahl und wir könnten uns darüber austauschen. Nicht immer lesen Zwei das gleiche. Diese Erfahrung habe ich schon oft mit meinem Kerl gemacht. Während ich in totale Begeisterungsstürme ausbreche, sitzt er da und verzieht keine Mine. Kennst du das auch?

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Was lese ich im Mai? {Monatsbücher}

Was lese ich im Mai?

Der April war wieder viel zu kurz für meinen Lesemonat. Was lese ich nun im Mai? Ich habe eine kleine Auswahl getroffen, weil ich mir schon denken kann, dass mir das eine oder andere Buch dazwischen kommen wird. Die verlinkten Bücher aus dem April waren wieder eine Versuchung…

Der Mai lädt zum Lesen ein

Sei es auf dem Sofa, auf der Terrasse im Liegestuhl oder in der Hängematte im Garten. Egal wo, abtauchen in die Welt zwischen den Buchseiten, ist überall möglich. Hast du einen besonderen Leseplatz? Einen, auf den du dich schon so richtig freust, weil es ihn nur im Sommer gibt? Ich ja. Tatsächlich lese ich wahnsinnig gerne an der Spree, in einem Biergarten, mit einem kühlen Getränk und meinem Kerl an der Seite.

Das erste Buch, das noch auf eine Rezension drängt, habe ich im April gelesen. Land of Stories (Eine düstere Warnung). Ich schreibe noch ein bisschen daran herum, dann lass ich dich wissen, wie ich es fand. Genauso das Buch Das Erbe der Altendiecks. Auch das ist ausgelesen. Die Worte sind schon fertig als Rezension verpackt. Der Kerl muss noch einmal gegenlesen und dann stelle ich es dir vor.

Das Tor, von Basma Abdel Aziz, liegt gerade neben mir auf dem Sofa. Ein Roman, der mich im Moment etwas fordert. Und darum geht es in dem Science Fiction Roman:

Ein nicht näher benanntes Land im Nahen Osten: Seit der Niederschlagung der Revolution brauchen die Bürger für jede noch so kleine Kleinigkeit in ihrem Leben – sei es die Überweisung zum Arzt oder die Erlaubnis, Brot zu kaufen – die Genehmigung des Staates. Um die zu erhalten, müssen sie sich vor einem riesigen Tor anstellen, das angeblich jeden Tag nur einer gewissen Anzahl an Anträgen stattgibt. In Wirklichkeit aber öffnet sich das Tor niemals, und die Schlange der Menschen, die in der glühenden Hitze warten, wird länger und länger, ihre Verzweiflung immer größer. Und doch will keiner von ihnen die Hoffnung aufgeben, dass das Tor eines Tages aufgehen wird … (Klappentext)

Irgendwie passt es zu unserer gegenwärtigen Situation. Im Moment stehe ich selber mit meinen Gedanken zu diesem Buch vor dem Tor…

Das Buch Eine Prise Marrakesch, von Thea C.Grefe, wollte ich eigentlich schon letzten Monat lesen. Nun lese ich es im Mai. Tatsächlich freue ich mich schon darauf. Dann können sich meine Gedanken vielleicht von dem vorherigen Buch beruhigen.

In einem alten Hotel in Marrakesch treffen vier Menschen aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Klara, eine temperamentvolle Hobbyköchin, die für ihr Leben gern Horoskope liest, Karim, ein marokkanischer Geschäftsmann mit großen Träumen und schwer lastenden Sorgen, Charlotte, eine Fotografin, in der ungeahnte Talente schlummern und schließlich Alain, ein begnadeter Koch, der vor seinen Geldproblemen flieht. Sie alle haben guten Grund, die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Gemeinsam beschließen sie, das Hotel aus seinem Dornröschenschlaf zu wecken. Dabei kommen sie nicht nur einem lang gehüteten Geheimnis auf die Spur, sondern sie merken auch, dass es nie zu spät ist für die Liebe … (klappentext)

Auf meinem E-Reader liegt schon seit längerer Zeit Der Wal und das Ende der Welt, von John Ironmonger. Dieses Buch scheint genau für die Corona-Zeit gemacht zu sein. Ich hoffe es jedenfalls sehr.

Erst wird ein junger Mann angespült, und dann strandet der Wal. Die dreihundertsieben Bewohner des Fischerdorfs St. Piran spüren sofort: Hier beginnt etwas Sonderbares. Doch keiner ahnt, wie existentiell ihre Gemeinschaft bedroht ist. So wie das ganze Land. Und vielleicht die ganze Welt. Weil alles mit allem zusammenhängt.

John Ironmonger erzählt eine mitreißende Geschichte über das, was uns als Menschheit zusammenhält. Und stellt die wichtigen Fragen: Wissen wir genug über die Welt, in der wir leben? Was brauchen wir, um uns aufgehoben zu fühlen? Und was würdest du tun, wenn alles auf dem Spiel steht? (Klappentext)

Vielleicht schaffe ich noch die Brautprinzessin im Mai zu lesen. Auch so ein Buch, das auf meinem E-Reader schlummert. Ich werde sehen, wie weit ich komme.
Hast du dir auch schon Bücher für den Mai zurecht gelegt? Ich freue mich über Rezensionen von den Büchern, die du gelesen hast. Vielleicht ist da ein tolles Buch für meine Wunschliste dabei.

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Viel Zeit zum lesen {Buch des Monats April}

Viel Zeit zum lesen?

Viel Zeit zum Lesen  habe ich im Moment leider nicht. Und trotzdem habe ich ein paar Bücher ausgelesen und auch rezensiert. Aber die Rezension meines Lieblingsbuches, die steht noch aus. Vielleicht schaffe ich die noch heute fertig zu schreiben. Spannend fand ich das Buch Rückkehr nach BirkenauDas sollte in keinem Klassenzimmer fehlen. Und von dem Buch Henry persönlich, habe ich mir die ersten beiden Bände besorgt. Du siehst, meine Bücherstapel ist geschmolzen und wieder aufgestockt worden. Im Moment lese ich ein Buch, das mich nicht ganz so überzeugt. Kannst du Bücher die dich nicht fesseln einfach aus der Hand legen? Ich suche immer nach dem Kick, der mir das Buch näher bringt, was dazu führt, dass ich es doch bis zum Schluss lese, um mich dann zu ärgern.

Was ich lese

Zur Zeit lese ich auf meinem E-Reader Ach Virginia. Ob mich dieses Buch noch fesseln wird,  werde ich demnächst wissen. Die Hauptperson in diesem Buch ist Virginia Woolf. Im Klappentext ist folgendes zu lesen:

Wie kaum eine Frau ihrer Zeit steht Virginia Woolf für das Ringen um Eigenständigkeit, um Raum für sich, um eine unverkennbare Stimme. Ihr Leben war überreich an allem – auch an Düsternissen. Michael Kumpfmüller hat einen sprachmächtigen, kühnen Roman über die letzten zehn Tage ihres Lebens geschrieben.

Im März 1941 gerät die berühmte Schriftstellerin in ihre letzte große Krise: Sie hat soeben ein neues Buch beendet, über das kleine Cottage im Süden Englands, das sie mit ihrem Mann Leonard bewohnt, fliegen deutsche Bomber. Sie führt das Leben einer Gefangenen, die nicht weiß, wie und wohin sie ausbrechen soll – und am Ende entscheidet sie sich für den Fluss. Diese letzten Tage Virginia Woolfs beschwört Michael Kumpfmüller in seinem neuen Roman eindrücklich herauf. Er zeichnet das Bild einer Person, die in Auflösung begriffen scheint und sich auf die Reise in den Innenraum macht, der eine Welt voller Schrecken und eben auch Wunder ist. »Ach, Virginia« ist ein literarisches Porträt auf kleinstem Raum, aber es ist noch mehr – ein leidenschaftliches Plädoyer für das Leben, ein Versuch der Annäherung, an dessen Ende die Erkenntnis steht, dass man nicht alles billigen muss, was man nachvollziehen kann.

Viel Zeit für mehr Lesestoff

Ein anderes Buch schlummert ebenfalls auf meinem E-Reader. So sind zur Zeit Bücher einfach besser zu bekommen… Land of Stories (Eine düstere Warnung), hellt meine eigene düstere Stimmung gerade, vielleicht etwas auf. Fantasie und Märchen habe ich schon immer gerne gelesen. Solche Geschichten lassen mich entspannen. Vielleicht sollte ich es meinem derzeitigen Buch erst einmal vorziehen.

Die ganze Wahrheit über Dornröschen, Schneewittchen & Co: Chris Colfers große internationale Bestsellerserie!
In Alex und Conners drittem Abenteuer im Land der Märchen stoßen sie auf eine jahrhundertealte Botschaft, die von niemand anderem als den Brüdern Grimm persönlich stammt. Dahinter verbirgt sich ein großes Rätsel, das sie lösen müssen, um das Märchenland vor dem Untergang zu bewahren – und das das Leben der Geschwister für immer verändern wird …

Historien gehen auch immer

Das Erbe der Altendiecks, liegt hier als gedrucktes Exemplar. Hostorische Geschichten und Romane lassen mich auch immer wieder abschalten. In vergangene Zeiten Reisen, ist immer schon ein Traum von mir gewesen. Geht es dir auch immer so, dass du gerne mal Mäuschen spielen willst, um zu schauen, wie es in der Vergangenheit ausgesehen hat? Ich glaube, die Uhrmacher-Saga hat da ausreichend Potential.

Bremen im 18. Jahrhundert: Die Altendiecks sind eine der angesehensten Handwerksfamilien der Stadt. In ihrer Werkstatt entstehen kunstvolle Uhren für Ratsherren, Kaufleute und Seekapitäne. Doch nicht einmal Uhrmacher können den Lauf der Zeit aufhalten – oder die Katastrophen, die sie mit sich bringt. Johann Altendieck wird die Familie beinahe in den Abgrund stürzen, seine Tochter Gesche wird grausame Entscheidungen treffen müssen, sein Enkel Nicolaus wird einen Krieg erleben, der den ganzen Kontinent zerreißt. In diesen dunklen Zeiten können sie nur eins tun: sich an dem festhalten, was bleibt. Liebe. Hoffnung. Und die Familie.
Ein beeindruckender historischer Roman, der fast hundert Jahre Geschichte einer norddeutschen Uhrmacher-Dynastie erzählt.

Noch mehr Historie

Noch ein weiterer Historienroman liegt auf meinem Tisch. Eine Prise Marrakesch von Thea C. Grefe. Mit 448 Seiten auch nicht wenig Geschichte, wird es mich hoffentlich auch verzaubern. Der Klappentext wirkt jedenfalls schon mal auf mich sehr bezaubernd. “Thea C. Grefe hat ihre Zeit schon immer am liebsten auf Reisen verbracht, entweder im Kopf, wenn sie sich von Büchern in eine fremde Welt entführen lässt, oder ganz real, auf einem ihrer vielen Trips nach Nordafrika und darüber hinaus,…”

In einem alten Hotel in Marrakesch treffen vier Menschen aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Klara, eine temperamentvolle Hobbyköchin, die für ihr Leben gern Horoskope liest, Karim, ein marokkanischer Geschäftsmann mit großen Träumen und schwer lastenden Sorgen, Charlotte, eine Fotografin, in der ungeahnte Talente schlummern und schließlich Alain, ein begnadeter Koch, der vor seinen Geldproblemen flieht. Sie alle haben guten Grund, die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Gemeinsam beschließen sie, das Hotel aus seinem Dornröschenschlaf zu wecken. Dabei kommen sie nicht nur einem lang gehüteten Geheimnis auf die Spur, sondern sie merken auch, dass es nie zu spät ist für die Liebe …

Sollte ich dieses Buch allen anderen bevorzugen? Was meinst du? Mit welchen Büchern versuchst du dich abzulenken? Ich freue mich, wenn du wieder bei meinem Monatsbüchern mitmachst. Noch eine Bücherlinkparty, findest du bei Monerl ihren Monathighlights

 

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