Das Wesen des Lebens

In dem Buch „Das Wesen des Lebens“ erzählt die finnische Autorin Iida Turpeinen über die Rastlosigkeit der Menschen. Wie sie ihre Welt erforschen, auseinandernehmen und zerstören. Und fast immer machen sie dies in bester Absicht, denn man will sich ja nur Wissen aneignen, oder sammeln oder vielleicht auch nur überleben. Iida Turpeinen beschreibt die Rastlosigkeit der (männlichen) Forscher und die Frauen, welche ihnen den Rücken frei halten und im Grunde auch zu den wichtigsten Entdeckungen beigetragen haben, aber ohne erwähnt zu werden.

Das Wesen des Lebens

1741 geht der Forscher Georg Wilhelm Steller als Schiffsarzt mit Vitus Bering auf Forschungsreise. Sie suchen nach einer Verbindung zwischen Asien und Amerika. Als ihr Schiff auf Shumagin Insel (Aleuten) strandet, verlieren viele Matrosen ihr Leben. Und auch Bering findet dort den Tod, während sich seine restliche Mannschaft von den dort friedlich lebenden Seekühen ernährt. Schmackhaft sollen die gewesen sein. Der Forscher Steller hat solche Tiere noch nie gesehen, so groß und so freundlich. Am Ende werden die Matrosen ein Schiff bauen können, aber die Knochen der Seekuh müssen auf der Insel bleiben. Zu groß sind sie und zu schwer und Steller bleibt nur, der Seekuh seinen Namen zu geben. Die Stellersche Seekuh!

Jahre später treffen auf der Insel Jäger ein, die von dem schmackhaften und wehrlosen Tier gehört haben. Nicht nur die Polarfüchse und die Alke werden zu Opfern, sondern auch die Seekühe. Sie werden einfach aufgegessen und vergessen. Niemand macht sich Gedanken darum, ob sich die Art erhalten kann, niemand bedenkt, dass sie nur dort leben können. Irgendwann erinnert sich ein Forscher und wünscht sich wenigstens die Knochen, um zu beweisen, dass es diese Seekühe wirklich gab.

So hat Gott es bezweckt, er hat die Welt und ihre Wesen geschaffen, damit der Mensch über sie herrscht. Das Tier erfüllt seinen Zweck am besten, indem es dem Menschen nützlich ist, … (Seite 67)

Es sind aber nicht nur die Tiere, die in diesem Buch ausgerottet werden. Auch die Abfälligkeit und die Überheblichkeit der weißen Menschen gegenüber den Ureinwohnern, die mit der Natur in guter Eintracht leben, ist nicht zu überlesen.

Sie werden die Kolonie in den Wirkungskreis der Menschengesetze führen, die Zivilisation mit sich bringen, Alaska ordnen und besänftigen … (Seite 100)

Die Stellersche Seekuh und andere Ausgerottete

Man muss einfach abtauchen, in das Buch „Das Wesen des Lebens“ und in die Schreiberei der Autorin Iida Turpeinen genießen. Sie switcht zwischen den Handlungsorten hin und her, gibt aber auch die Freude und den Enthusiasmus ihrer Figuren wieder. Es sind die Frauen, die in der echten Geschichte, wie auch im Buch, wie immer eine Nebenrolle haben und doch von der Autorin still und leise in den Vordergrund geschoben werden. Die Eine, die ihrem Mann den Rücken freihält und die Andere, die gefallen an den Sammlungen findet. Oder die Nächste, die eine wahre Künstlerin ist und niemals die Gelegenheit bekommen wird sich einen Namen zu machen und am Ende Tapeten malt. Und sie sind immer ein bisschen real (gewesen).

Das Buch ist ein Vorwurf, wie mit der Welt und seinen Schätzen umgegangen wird, verpackt in eine Reise in die Vergangenheit, auf der Suche nach ausgestorbenen Wesen, die der Mensch vernichtet hat, ohne nachzudenken. Ihr Roman ist unterhaltsam, sowie auch lehrreich und interessant geschrieben. Ich hätte mir mehr Verweise auf die Personen gewünscht und manches Mal ein passendes Bild.

Die Autorin und der Übersetzer

Iida Turpeinen wurde 1987 in Finnland geboren. Sie ist Literaturwissenschaftlerin und auch Schriftstellerin und interessiert sich für das literarische Potenzial der wissenschaftlichen Forschung sowie für schräge Anekdoten und Irrwege der Wissenschaftsgeschichte. Und das bringt sie hervorragend in ihrem Buch „Das Wesen des Lebens“ rüber.
Maximilian Murmann, geboren 1987, studierte in München, Helsinki und Budapest Finnougristik, Allgemeine Sprachwissenschaft und Germanistische Linguistik. Ich staune immer wieder, wie wichtig der Übersetzer ist!

Und vielleicht möchtest du ein Video zum Buch sehen … Außerdem hat dieses Buch von uns 🐭🐭🐭🐭 erhalten

 

Das Wesen des Lebens

Ein Roman von Iida Tupeinen
Übersetzt von Maximilian Murmann
aus dem S. FISCHER-Verlag
ISBN: 978-3-10-397630-4
320 Seiten

Frühjahrskollektion

Frühjahrskollektion ist der neue Roman von Christine Koschmieder. Sie beschreibt die Wirtschaftswunderzeit, als alle den vergangenen Krieg vergessen wollten, als alle nur noch nach vorne schauen wollten. Und doch war nicht alles vergessen, noch war nicht alles aufgearbeitet und wird es wohl auch niemals sein.

Frühjahrskollektion

Lilo Kowatz hat Bademoden für die reifen Frauen entworfen. Bademoden, die den älteren Damen Figur zurückgeben. Die auf Frauen zugeschnitten sind, mit kleinen Polstern, die nicht den Mannequinmaßen entsprechen. Und Lilo hat einen Traum: Sie hofft darauf, damit den großen Durchbruch zu haben. Ihr Mann Harry begleitet so lange Witwen zu den Kriegsgräbern nach Frankreich oder in den Osten. Gut geht es ihm nicht mit diesem Job, aber was macht es, er verdient gutes Geld. Ihre gemeinsame Tochter Reni hungert derweil für eine Mannequinfigur und lebt mit einem Mann zusammen, der sie nur benutzt.

Eine alte Freundin, Hertha, die mit Lilo zusammen in Litzmannstadt war, besucht Lilo in ihrem Laden und unterbreitet ihr einen Vorschlag, den Lilo kaum ausschlagen kann. Harry soll sich bei Herthas Mann vorstellen. Der arbeitet nämlich bei Neckermann, dem Versandhaus. Harry könnte dort sicherlich einen gut bezahlten Job bekommen. Das Ganze ist verbunden mit einer Verschwiegenheit, was damals in Litzmannstadt geschah.

„… Sie weiß nicht mehr, was Franz damals für einen Rang hatte. Ob er auch zu denen mit der eigenen Zyankalikapsel gehört hat. Aber einer wie Franz bringt sich nicht um, einer wie Franz ändert seinen Nachnamen und macht weiter Geschäfte … „ Seite 86

Damals war’s

Wirtschaftswunder, das ist die Zeit, in der ich geboren wurde. Von all den Prozessen, die noch wegen der Judenverfolgung stattfanden, bekam ich nichts mit. Und in meinem Kopf sind so weit wie möglich alle Bösen zur Rechenschaft gezogen worden, die man erwischt hatte. Dieser Roman hat mich aber eines Besseren belehrt. Nicht jeder kam vor den Kader, nicht jeder musste bei Null anfangen oder konnte sich so gut hinter einem neuen oder einem angesehenen Namen verstecken. Als ich noch in die Windeln gemacht habe, waren junge Menschen dabei, als die Prozesse gegen die Verbrecher geführt worden sind. Sie machten Krach und zeigten mit dem Finger auf die Schuldigen, forderten Gerechtigkeit.

“ … Und was die immerzu von Verantwortung faseln, der sich die Deutschen stellen sollen, diese jungen Idioten, keiner von denen war dabei, die tun gerade so, als wäre das alles eine Frage der persönlichen Integrität gewesen. … „ Seite 222

Christine Koschmieder erzählt eine Geschichte, die sich vielleicht in jeder „guten“ deutschen Familie hätte abspielen können. Reni weiß von all den Machenschaften ihre Eltern kaum etwas und sie sieht nur das Familienfoto, das eine heile Welt zeigt. Die junge Frau scheint tatsächlich fast weltfremd zu sein und nur die Modebranche zu kennen. Auch der Leser bekommt die ganze Geschichte nur häppchenweise serviert. Der Roman wird abwechselnd von den verschiedenen Familienmitgliedern erzählt. Ich fand es etwas schwierig, den Roman “ Frühjahrskollektion“,  zu lesen. Die Autorin macht oft nur Andeutungen, die sich der Leser erst zusammenreimen muss. Manchmal wiederholt sie Sätze. Vielleicht weil sie sich dann besser einprägen, vielleicht weil es das Geschehen aus verschiedene Perspektiven zeigte. Ich fand den Aspekt der Modeentwicklung sehr spannend. Aber auch die Entwicklung der Familie war interessant.

Schön finde ich das Cover. Ich mag die halben Buchumschläge, die das schöne Muster vom Einband zeigen. In diesem Fall ist es ein Fashionmuster, wie es die Kleider in den 1960 Jahren oft zeigten.
Die Bewertung ist mir nicht leicht gefallen. Die manchmal komplizierten Sätze haben den Lesefluß etwas unterbrochen. Rubi meinte, dass dieses Buch 🐭🐭🐭🐭 verdient hat. Der Geschichtliche Aspekt hat dann noch eine 🐭 herausgekitzelt.

 

Frühjahrskollektion

ein Roman von Christine Koschmieder
288 Seiten
aus dem Kanon Verlag
ISBN 978-3-98568-159-4

Von hier aus weiter

In dem Roman „Von hier aus weiter“ geht es um Marlene, die gerade erst Witwe geworden ist. Marlene ist eigentlich sauer, denn ihr Mann hat sie einfach alleine gelassen. So war nicht der Plan! Denn sie wollten zusammen sterben.

Von hier aus weiter

Marlene fühlt sich nicht gut. Im Grunde ist sie sauer! Rolf und sie haben den gemeinsamen Freitod gewählt. Jetzt sitzt Marlene alleine in dem großen Haus und weiß nicht, wie sie um den Mann trauern soll. Dreißig Jahre haben sie zusammen verbracht. Seine Kinder sind längst ausgezogen und haben ihr eigenes Leben. Die Jungen bieten ihrer Stiefmutter immer wieder ihre Hilfe an. Marlene will aber keine Hilfe und igelt sich im Haus immer mehr ein. Doch dann taucht ihr ehemaliger Schüler Jack auf. Weil dieser zurzeit keine ordentliche Unterkunft hat, bietet Marlene ihm eine Übernachtungsmöglichkeit. Jack bedankt sich mit kleinen Gefälligkeiten, Reparaturen und gutem Essen, denn er kocht sehr gerne.

Mit einem offenen Ohr und gutem Essen kann Jack bald schon die spröde Marlene knacken. Und auch die Hausärztin von Marlene spielt eine große Rolle. Als dann auch noch bei Marlenes bester Freundin in Wien, ein Brief von ihrem verstorbenen Mann auftaucht, begeben sich die Drei auf eine Reise, bei der Marlene zu trauern lernt.

Trauerarbeit

Der Roman „von hier aus weiter“ liest sich flott und trotz der traurigen Begebenheit des Todes doch recht lustig. Trauerarbeit ist ein ernsthaftes Thema, über das man selten etwas liest. Dabei müssen wir uns damit beschäftigen. Trauer und Verlust kann böse Folgen haben und den Menschen Depressionen und ähnliches bescheren. Die Autorin verpackt dieses Thema in einem unterhaltsamen Roman. Auch wenn ich dieses Buch gerne gelesen habe, so muss ich aber sagen, dass mir der zweite Teil, als Marlene mit ihren Freundinnen unterwegs war, um den Brief ihres verstorbenen Mannes abzuholen, doch ein bisschen zu flapsig erschien. Ein „Roadmovie“- Verschnitt, der mir allzu absurd vorkam. Die Figuren waren mir aber alle höchst sympathisch und unterhaltsam. Marlenes Trauer war die ganze Zeit ein unterschwelliger Begleiter, bis sie es endlich geschafft hatte zu weinen, ihre Trauer zu begreifen und sich daran abzuarbeiten.

Ein unterhaltsamer Roman, bei dem man eigentlich nicht allzu viel Tiefgang erwartet, es sei denn, man schaut ein bisschen hinter die Vorhänge. In unserer Bewertung bekommt „Von hier aus weiter“ 🐭🐭🐭 für die gute Unterhaltung.

 

Von hier aus weiter

Roman
von Susann Pásztor
Kiepenheuer&Witsch Verlag
ISBN: 978-3-462-00568-4
256 Seiten

Der Schattengarten, wie ich mein Glück im Moos fand

Der Schattengarten. Christine von Brühl kennt die schönsten Gärten. Sie ist in dem Londoner Hyde Park schon als Kind herumgesprungen und hat gepflegte Gärten schon immer bewundert. Vor allem die Rhododendren haben es ihr angetan. Sie liebt diese üppigen Büsche mit ihren ausladenden Blüten. Christine von Brühl ist in Accra geboren, zog mit ihren Eltern, der Vater war Diplomat, durch die Welt und sah die schönsten Gärten. Nun lebt sie in Berlin, einer Stadt, die zwar grün ist, aber doch ziemlich eng, wenn man es nicht gewohnt ist. Ihr Mann kommt eines Tages auf die Idee, er möchte etwas Eigenes haben. Ein Stück Land, wo er niemandem Rechenschaft ablegen muss, was er da tut. Ein Stück Land wo er machen kann was er will. Und da zählt wohl auch nicht die Meinung seiner Frau, die keinen grünen Daumen hat. Er hat sich für ein Grundstück entschieden, zweieinhalb Stunden von Berlin entfernt und völlig verwildert. Einen „Schattengarten“.

Der Schattengarten

Der erste Eindruck, als Christine mit ihrem Mann dorthin fährt, ist ihr unheimlich. Die Bäume stehen hoch und man sieht die Sonne kaum. Alles ist voller Brennnesseln und anderem Gestrüpp. Es gibt kein Wasser oder Strom. Zwischen den Büschen tauchen plötzlich wilde Mufflons auf. Sie findet den Gedanken, dort ein Stück Land zu besitzen, nicht gerade attraktiv.

Jetzt musste ich mich damit arrangieren und einen Weg finden, damit zurecht zu kommen. Den Groll darüber trug ich jahrelang mit mir herum. Seite 14

Doch ihr Mann lässt ihr keine Wahl, denn das ist sein Projekt. Er will dort etwas schaffen, er will dort sein! Die Familie wird sich schon damit abfinden und so scheint es dann auch zu sein.

Franz lernte, mit der Natur zu leben, respektierte ihre Präsenz und verteidigte gleichzeitig den Raum, den er für seine Ansprüche an die Zivilisation benötigte. Es war ein Nehmen und Geben, ein Fragen und Antworten, Ein- und Ausatmen. Seite 80

Ein kleines Buch voller Erinnerungen

Es ist nur ein kleines Buch, dass Christine von Brühl geschrieben hat. Ein paar einfache Illustrationen/Cartoons in schwarzweiß, zieren einige Seiten. Die Autorin schreibt von ihrer anfänglichen Abneigung und ihren Problemen, den Schattengarten einzunehmen. Sie schreibt von Wühlmäusen und Borkenkäfern, von Klimawandel und Waldbrand. Und immer wieder erzählt sie aus ihren Erinnerungen an ihre Kindheit, während ihr Mann sich immer mehr verwirklicht, dem Wald einen Garten abzutrotzen, der sich lohnt und eine Idylle schafft, die auch irgendwann Christine eine Heimat bietet.

Ich habe das Buch als eine unterhaltsame Minibiografie empfunden. Eine kurzweilige und muntere Lektüre. Gerne vergeben Rubi und ich 🐭🐭🐭🐭 Ein hübsches kleines Buch, ein Mitbringsel an mutige Gartenbesitzer und solche, die es werden wollen.

 

Der Schattengarten

Wie ich mein Glück im Moos fand

geschrieben von Christine von Brühl
Mit Illustrationen von Teresa Habild
Aus dem Kanon Verlag
176 Seiten
ISBN 978-3-98568-173-0

Der Flug der Drachenreiter

Ein Drachenreiter zu sein, soweit hatte Jai nie zu hoffen gewagt. Jai, der Sohn eines besiegten Herrschers, der am Hof von Leonid dem alten Kaiser lebt, hofft im Grunde auf gar nichts. Der 18-Jährige ist Leonids Bediensteter, seine Geisel und erst wenn er 20 Jahre ist, darf er in seine Heimat, in die Steppe zurückkehren. Das ist nicht mehr lange hin, nur noch zwei Jahre. So lange schläft er in einer winzigen Kammer neben den üppigen Räumen des ehemaligen Kaisers, trägt dessen abgelegten Kleider auf. Jai betreut den alten Herrscher, liest ihm vor, zieht ihn an und ersetzt dem Alten die Augen. Aber Leonid hat noch immer einen scharfen Verstand.

Drachenreiter

Als der Enkel Leonids die Tochter eines (wilden) Königs heiraten soll, um die Bande der beiden Königshäuser zu festigen, kommt es zu einer unschönen Situation. Der alte Herrscher Leonid verhilft Jai zu fliehen. Während der Junge sich versteckt, findet er ein Drachenei. Immerhin könnte er es verkaufen und sich mit dem Geld zu seiner Familie durchschlagen. Doch dann geschieht es, dass sich der kleine Drache aus seinem Ei windet und mit Jai eine Seelenverbindung eingeht. Was dazu führt, dass Jai stärker, gesünder und ausdauernder wird.  Aber auch die Empfindungen des kleinen Drachen wahrnimmt und eine große Liebe zwischen den beiden entsteht. Jai verbündet sich mit der Zofe, die mit der Königstochter an den Hof gekommen ist und nun selber auch der Flucht ist. Leonids Enkel will, dass niemand von diesem Volk überklebt und macht Jagd auf alle, die das Massaker mitbekommen haben …

Spannende Jagd und ein bisschen Magie

Dieses Buch hat mich sofort überzeugt. Schon nach den ersten Seiten war ich in dieser Welt gefangen und habe den Roman verschlungen. Was mir nicht bewusst war, das Buch gehört zu einer Trilogie. Immer wieder habe ich darauf gewartet, dass Jai endlich auf seinem Drachen reiten kann. Doch erstens ist der kleine Drache viel zu früh geschlüpft und muss noch so einiges an Größe zulegen und zum anderen muss Jai erst seine eigene Magie aufbauen. Und das ist nicht so einfach. Aber der Junge scheint wie der kleine Drache ein Naturtalent zu sein. Nur ein kurzer Abschnitt in dem Roman hatte ein paar kleinere Längen. Aber kaum war ein Problem gelöst, steckten die Zofe und Jai schon wieder in Schwierigkeiten und mussten zusehen, dass sie überleben.

Also du siehst, ich bin total eingenommen von der Entwicklung des jungen Jai und seinem Drachen. Ich kann nicht genug bekommen und muss nun auf den Folgeband warten. Ich hoffe, das dauert nicht zu lange! Der Autor Taran Matharu, hat schon die Serie Die Dämonenakademie  geschrieben. Diese Bücher habe ich noch nicht gelesen. Und doch reizen sie mich jetzt ebenfalls. Bernd Stäber hat den Roman übersetzt und ich denke, das hat er gut gemacht. Bernd Stäber schreibt selber Fantasieromane.
Wie auch immer, ich muss nun ungeduldig warten, wann das nächste Buch herauskommt, das steht noch nirgendwo.

Für so viel Aktion, Kampf und Freundschaft, gepaart mit ein wenig Magie, bekommt dieses Buch von mir glatte 🐭🐭🐭🐭🐭 Ein absolutes „Muss“ für jeden Fantasiefan!

 

Der Flug der Drachenreiter

Ein Fantasie Roman von Taran Matharu
624 Seiten
Originaltitel: Dragon Rider
Übersetzt aus dem Amerikanischen von Bernhard Stäber
ISBN 978-3-453-32271-4
Originalverlag HarperVoyager
Aus dem Penguin Verlag