von Andrea Karminrot | Aug. 2, 2021 | Historie, Rezension, Roman |
Revolution in Berlin. Das Jahr 1918 ist schon fast vorüber. Die Stadt ist in Aufruhr. Der Kaiser wird gestürzt und hat vorsorglich Berlin verlassen. Weit weg in Spa, kann er kaum sehen, wie die Berliner sein Schloss stürmen. Ganz vorne an läuft Isi. Eine junge mutige Frau. Sie besticht durch ihre Schönheit. Und nicht nur das! Sie ist besonders pfiffig und lässt sich auch nicht von einem Kerl, die Butter vom Brot nehmen. Sie ist es, die sich einen ganzen LKW voller Waffen unter den Nagel reißt.

Das Dreigespann
Doch mitten im Gewühl steht sie plötzlich ihrem Jungendfreund Carl gegenüber. Dieser ist gerade nach Berlin gekommen, wie so viele andere junge Menschen, in der Hoffnung eine Arbeit u finden. Er ist Fotograf und hat im ersten Weltkrieg eine Menge Bilder gemacht. Isi nimmt den jungen Mann erst einmal unter ihre Fittiche. Zusammen werden sie von dem dritten Jugendfreund Artur gefunden.
Artur ist ebenfalls sehr pfiffig und verdient sich seinen Unterhalt mit zwielichtigen Geschäften. Die Drei zusammen sind das perfekte Team, in der Stadt der goldenen Zwanziger einiges zu bewegen.

Andreas Izquierdo zieht den Leser mit in die Revolutionen, die in den Jahren nach dem ersten Krieg, über Deutschland hinweg rollten. Er macht Geschichte verständlich. Die damals vorrangigen Persönlichkeiten treffen in dem Roman das Dreigespann. Die Welt steuert auf eine weitere Katastrophe zu, aber alle haben nur ihren eigenen Profit oder die beste Party im Kopf. Oder sie sind auf der Suche nach Lebensmitteln und einen Job. Es war damals eben nicht alles Gold was glänzte.
Der zweite Band
Tatsächlich ist „Revolution der Träume“, schon der zweite Band aus einer Reihe. Die Isi, Carl und Artur haben schon vor dem ersten Weltkrieg in dem Buch „Schatten der Welt“ die Hauptrollen gespielt. Etwas ärgerlich fand ich bei dem zweiten Band, dass einige Informationen aus „Schatten der Welt“, nur sehr spärlich gestreut waren. Der Autor setzt voraus, dass man sich durch die Reihenfolge arbeitet. Erst zu Mitte des Buches, war ich dann angekommen und freute und bibberte mit dem Dreigespann um die Wette.
Ich fand es ein sehr schönes Buch und werde mich nach dem ersten Band bestimmt bemühen. Und ich freue mich auch schon auf einen Folgeband. Denn der Schluss, lässt einiges erwarten.
von Andrea Karminrot | Juli 27, 2021 | Hörbuch, Rezension, Thriller |
Jonah Colley sitzt mit seinen Kollegen in einer Bar mitten in London, als er einen seltsamen Anruf von seinem ehemaligen besten Freund und Kollegen Gavin bekommt. Er würde ihn gerne in einer Lagerhalle an der Themse treffen. Zehn Jahre hatten die Beiden nichts mehr miteinander zu tun. Aber Jonah ist zu sehr Polizeibeamter und bester Freund, als dass er Gavin nicht helfen möchte. Als er in der Halle ankommt bietet sich ihm ein abartiges Bild. Sein ehemaliger Kollege liegt in einer riesigen Blutlache auf einer Plastikplane und in der Ecke stehen drei große Säcke. Einer davon bewegt sich. Jonah wird angegriffen, als er versucht der Frau in dem einen Sack zu helfen. Er wehrt sich heftig und wird übelst verletzt. Doch sein Angreifer scheint besiegt.

Als Colley im Krankenhaus wieder wach wird, hat er mächtige Schmerzen. Sein Knie ist mehrmals gebrochen und operiert. Eigentlich hätte er gerne seine Ruhe gehabt, doch die Sache in der Lagerhalle hat auch einen Ermittler auf den Plan gerufen. Dieser ist der Meinung, Colley sei selber in etwas verstrickt. Aber was, dass will er ihm nicht direkt verraten. Colley beschießt nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus selber Nachforschungen anzustellen.
Der neue Roman, Die Verlorenen von Simon Backett, reiht sich in die vielen Thriller ein, die dieser Autor schon geschrieben hat. Gelesen habe ich schon lange keinen mehr von ihm. Der Autor verspricht aber immer große Spannung. Auch dieses mal hat er es wieder geschafft, mich in seinen Bann zu ziehen. Ob es ein besseres Buch als seine Anderen ist, kann ich nicht sagen.
„Die Verlorenen“, Ein Fall für Jonah Colley, Band 1
Wer es blutig und psychotisch mag, liegt bei Simon Beckett genau richtig. Sein neuer Roman „die Verlorenen“ zielt genau darauf ab. Ich selber bin eher Fan von gemäßigtem Krimi und Ermittlungstechnik. Aber als Hörbuch, hält einen der Thriller gut auf Trab. Oftmals kann man sich die wilden Kampfszenen fast wie ein Thriller im Fernsehen vorstellen. Die Vorstellungskraft wird auf jeden Fall richtig gefordert.

Gesprochen wird der Roman von Johannes Steck. Er ist wie geschaffen, solche Geschichten vorzulesen. Seine Stimme ist recht angenehm und wenn es aktionreich wird, dann schafft er es, den Hörer sehr gut mit zu reißen.
Ich fand das Buch sehr unterhaltsam. Wenn es dann auch noch vorgelesen wird, perfekt. Und scheinbar, wird das nicht der Letzte Fall für Jonah Colley zu sein.
Auch dieses Hörbuch steht bei den Juli-Bücher
von Andrea Karminrot | Juli 19, 2021 | Historie, Hörbuch, Krimi |
Ein Fall für Leopold von Herzfeldt
Die Vorstellung, Totengräber zu sein, behagt mir selber so gar nicht. Da ist Augustin Rothmayer ganz anders. Seine Familie betreibt diesen Beruf schon seit einigen Generationen. Sie haben schon einige Verstorbene unter die Erde gebracht. Augustin Rothmayer lebt und arbeitet auf dem Wiener Zentralfriedhof im Jahre 1898. Abends, nach getaner Arbeit sitzt der alte Mann, mit seinem Kater Luzifer, in seiner warmen Stube und schreibt an einem Almanach der Toten. Seltsame Dinge gehen nach dem Tod mit den Menschen vor sich. So sorgen Krankheiten dafür, dass die Leichen nicht verwesen oder eine Pilzart, die in den Katakomben vorkommt, sorgt dafür, dass es so aussieht, als wäre der Boden voller getrocknetem Blut. Gruselige Vorstellungen. Aber der hochintelligente und seltsame Rothmayer, nimmt das alles sehr gelassen.

Auf diesem Zentralfriedhof zu Wien, wird nun ein Leichnam zu Grabe getragen. Aufmerksam nimmt der Verstorbene seine Beerdigung wahr. Als dann die Erde, nach der Grabrede auf den Sarg fällt, ist der Tote sich sicher, die Männer kommen nachher und graben ihn wieder aus…
Leopold von Herzfeldt kommt gerade erst aus Graz nach Wien. Er hat noch nicht seine Koffer ausgepackt, da bekommt er mit, dass sein neuer Vorgesetzter sich auf dem Prater befindet. Dort wurde die Leiche einer jungen Frau entdeckt. Herzfeldt schnappt sich seinen Koffer mit den modernen Untersuchungsmethoden und findet sich an dem Tatort ein. Mit seiner piefigen Art und seinem Hochdeutsch, eckt er sofort bei seinem Vorgesetzten an. Aber die Untersuchungsmethoden sind interessant und obendrein hat er auch noch einen Fotoapparat dabei. Freunde macht er sich so nicht gerade.
Die junge Frau bleibt nicht das einzige Opfer. Der Mörder sucht sich Dienstmädchen aus, schneidet ihnen die Kehle durch und pfählt sie mit einem Pflock aus Weißdorn. Herzfeldt wird allerdings auf den „uninteressanten“ Fall Bernhard Strauss angesetzt. Dabei trifft er auf den Totengräber und die Beiden erweisen sich als ein gutes Team. Leopold Herzfeldt versucht beide Morde aufzuklären…

Der Roman „Das Buch des Totengräbers“
Spannend! Wie es in einem guten Krimi Pflicht ist, kommt man immer wieder auf eine falsche Fährte. Dachte man noch eben, man hat den Fall aufgelöst, taucht ein neues Thema auf und alles andere war nur ein Bruchteil von dem eigentlichen Fall.
Mit dem wiener Polizisten Herzfeldt wird man recht schnell warm und findet ihn sympathisch. Und der schrullige Totengräber ist einfach jede Seite wert. Augustin Rothmayer schreibt an dem Almanach und vor jedem neuen Kapitel bekommt man eine Kostprobe aus seinem Buch des Totengräber vorgelesen. Das Kauen und Schmatzen blieb mir dabei besonders in den Ohren hängen.
Oliver Pötzsch hat schon viele historische Romane geschrieben. Sein Serie über die „Henkerstochter“ ist in 20 Sprachen übersetzt worden. Außerdem war er jahrelang Filmautor beim Bayerischen Rundfunk. Sein Roman „Das Buch des Totengräbers“ ist ihm auch wieder sehr gelungen.
Hans Jürgen Stockerl liest
Das Buch wird von Hans Jürgen Stockerl gesprochen, beziehungsweise vorgelesen. Er hat Schauspiel studiert und schon so manches Buch als Hörbuch gesprochen. Ich fand es einfach nur wunderbar, wie er den Wiener Dialekt den verschiedenen Figuren in den Mund gelegt hat. Dazu die etwas arrogante Sprache des Grazers, Leopold von Herzfeldt und die Worte des Totengräbers. Man merkt, dass der Sprecher auch schon so manches Hörspiel im Radio interpretiert hat. Seine Lesung ist einfach ein Genuss. Ich freue mich schon auf einen neuen Fall und hoffe, auch den von Jürgen Stockerl vorgelesen zu bekommen.
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Das Buch des Totengräbers
von Oliver Pötzsch
Gesprochen von Hans Jürgen Stockerl
HörbuchHamburg Verlag
2 mp3-CDs, 815 Minuten Laufzeit
ISBN 978-3-95713-229-1
von Andrea Karminrot | Juli 14, 2021 | Rezension, Roman |
Bergland, ein Roman von Jarka Kubsova
Bergland ist ein Sehnsuchtsort vieler Städter. Sie träumen davon auf einem feinen Bergbauernhof, mit allem Schnickschnack und Komfort, verwöhnt zu werden. Franziska Breitenberger versucht es zumindest auf ihrem Bergbauernhof, weit oben in den Südtiroler Alpen. 1670 Meter hoch liegt ihr Hof, an einer steilen Hanglage. Im Sommer ein Traum, im Winter verschneit und im Frühling zu schön, um wahr zu sein. Aber der Herbst ist oft nebelverhangen. Bergland eben. Doch es ist nicht immer einfach als Mutter von drei Kindern, das Vierte ist auf dem Weg. Sie beißt die Zähne zusammen, wie es die Frauen in den Bergen schon immer gemacht haben. Die Männer dürfen fluchen, dann geht manches leichter von der Hand. Aber die Frauen haben sich sittsam zu fügen. Die Familie ist auf die Einträge aus den Ferienwohnungen angewiesen. Doch dann wirft Franziska ihr viertes Kind aus der Bahn…

Schon immer
Schon immer waren hier oben die Breitenberger auf dem Innerleit-Hof zu Hause. Als 1944 der Vater von Rosa vor Kummer stirbt, übernimmt die junge Frau den Hof. Kurz vorher hatte der Vater sie noch an die Hand genommen und ihr gezeigt auf was es ankommt. Denn seine Söhne und der Schwiegersohn, werden wohl niemals aus dem Krieg zurückkehren. Daran glaubt Rosa nicht, sie hofft immer noch, dass ihr Matthias zurückkehrt. Auch glaubt sie daran, dass sie den Hof alleine bewirtschaften kann. Am Ende staunen die alteingesessenen Männer, was die doch eigentlich fromme Frau alles stemmen kann. Bewundernd schauen sie oft den Berg hinauf.
Viele Jahre später, wird Rosas Enkel Johannes den Hof von seinem Vater übernehmen und mit seiner Frau Franziska Ferienwohnungen im Bergland anbieten. Doch das Leben hoch oben auf dem Berg ist auch in den modernen Zeiten nicht einfach.

Bergland
Bergland erzählt von einem harschen und schweren Leben, hoch droben in den Bergen. Wer morgens früh genug aufsteht, wird verstehen, warum man die Berge nicht einfach verlassen kann. Tief verwurzelt auf dem Berg, treibt einen richtigen Tiefenthaler, nicht so einfach in die Städte. Obwohl immer mal wieder welche weggehen, kommen doch auch viele zurück. So war das schon immer. Rosa ist eine der Frauen, die niemals auch nur klein beigeben würde. Auch als sie ihren kleinen Jungen alleine großziehen muss und die Bergfelder sie nicht zu lieben scheinen, gibt sie nicht auf. Lieben hat sie sich nie gestattet, es sei denn es ging um den Hof oder ganz tief in ihr drin. Auch ihr Sohn Joseph, der sich immer für den Fortschritt eingesetzt hat, musste am Ende feststellen, dass seine unbeugsame Mutter ihm Gutes mitgegeben hat.

Für mich war dieses Buch ein muss! Ich liebe die Berge und habe sie auf jeder Seite in diesem Roman, der ein bisschen Wahrheit beinhaltet, das Bergland genossen. Jarka Kubosova schreibt so nah, dass ich fast die Füße von den Felsen baumelnd, den Roman genossen habe. Es spricht wohl auch für sich, dass ich das Buch innerhalb eines Tages verschlungen habe. Ihre Figuren sind so echt und wirklichkeitsnah. Die Geschichte macht aber auch bewusst, wie sehr der Fortschritt den Bergen schadet und, dass wir einen gesünderen Umgang mit den alten Riesen pflegen sollten.
Der Mensch ist dazu gemacht, miteinander zu reden. Es ist wichtig, seine Umgebung wahr zu nehmen und zu akzeptieren, dass der Mensch doch nur ein kleiner Teil vom Ganzen ist.
Für mich ein Sehnsuchtsbuch!
Verlinkt mit den Juli-Büchern
von Andrea Karminrot | Juli 9, 2021 | Buch des Monats, Linkparty |
Im Juli wollte/will ich viele Seiten lesen, jetzt ist der Monat zu einem Drittel herum. Doch so viel Zeit habe ich dann doch nicht. Es gibt ja noch ein Leben außerhalb der Buch-Seiten. Aber im letzten Monat hatte ich Seite über Seite verschlungen. Bei den Rezensionen hänge ich noch etwas hinterher. Jetzt aber erst einmal zu den Seiten über Seiten, die ich im Juli verschlingen möchte.

Auf den Ohren: Hörbücher
Im Moment habe ich ein Hörbuch auf den Ohren, das wie für mich geschrieben wurde. Die ersten 26 Kapitel habe ich schon gehört und so langsam löst sich der Fall auf. Einfach prima. Ich habe festgestellt, dass ich am liebsten Krimis oder Thriller auf den Ohren habe. Belletristik macht mir keinen Spaß zu hören. Damit habe ich schon verraten, dass es wohl ein Krimi sein muss, den ich höre. Und hier nun der Klappentext:
1893: Augustin Rothmayer ist Totengräber auf dem berühmten Wiener Zentralfriedhof. Ein schrulliger, jedoch hochgebildeter Kauz, der den ersten Almanach für Totengräber schreibt. Seine Ruhe wird jäh gestört, als er Besuch vom jungen Inspektor Leopold von Herzfeldt bekommt. Herzfeldt braucht einen Todes-Experten: Mehrere Dienstmädchen wurden ermordet – jede von ihnen brutal gepfählt. Der Totengräber hat schon Leichen in jeder Form gesehen, kennt alle Todesursachen und Verwesungsstufen. Er weiß, dass das Pfählen eine uralte Methode ist, um Untote unter der Erde zu halten. Geht in Wien ein abergläubischer Serientäter um? Der Inspektor und der Totengräber beginnen gemeinsam zu ermitteln und müssen feststellen, dass sich hinter den Pforten dieser glamourösen Weltstadt tiefe Abgründe auftun …
Das zweite Hörbuch ist von Simon Backett Die Verlorenen. Auch hier zeigt es sich mal wieder, dass ich lieber Thriller höre. Ich versuche mich immer wieder daran, Krimis zu lesen. Nicht immer schafft es ein Buch mich dann zu fesseln. Meistens sind es dann die Hörbücher, die mich nicht loslassen.
Die Körper der toten Frauen sind in Plastikfolie eingewickelt, daneben liegt die Leiche seines ehemaligen Kollegen Gavin. Das düstere Bild gibt Jonah Colley von der Spezialeinheit der Londoner Polizei Rätsel auf. Denn Gavin selbst hat ihn kurz zuvor um ein Treffen in der verlassenen Lagerhalle gebeten. Als Jonah erkennt, dass eine der Frauen unter der Folie noch am Leben ist, wird er hinterrücks attackiert, kann den Angreifer aber überwältigen. Wie sich herausstellt, handelt es sich um den Serienkiller Owen Stokes. Jonah wird als Held gefeiert, doch als er der Frau wieder begegnet, die überlebt hat, behauptet sie, es sei noch ein Mann in der Lagerhalle gewesen. Jonah ermittelt auf eigene Faust und stößt auf eine Spur, die ihn an Stokes Schuld zweifeln lässt; und die ein ganz neues Licht auf die Entführung seines eigenen Sohnes wirft, der vor 10 Jahren spurlos verschwand.
Seiten über Seiten: Ebooks
Ich habe inzwischen so viele ungelesene Seiten auf meinem Ebookreader. Die sollten auch endlich mal gelesen werden. Viele Seiten voller Belletristik, Krimi und Thriller (siehe oben) und einige Kinder- und Jugendliteratur. Aber auch Fantasie. Ich mag nicht so gerne Sciencefiction. Als Jugendliche hatte ich gerne Bücher aus der Zukunft gelesen. Aber heute mache ich mir nichts mehr daraus. Was liest du am liebsten? Doch zurück zu meinem Ebookreader. Darauf befindet sich ein neues Buch: Dora Maar und die zwei Gesichter der Liebe…
Paris, 1936: Die erfolgreiche Fotografin Dora ist das Herz des surrealistischen Kreises um André Breton und Man Ray. Dann begegnet die exzentrische junge Frau Pablo Picasso – und zwischen den beiden entfaltet sich eine so leidenschaftliche wie abgründige Liebe. Doras düstere Sinnlichkeit prägt fortan die Malerei Picassos, auch inspiriert sie ihn zu seinen ersten politischen Werken, allen voran „Guernica“. Doch er kann neben sich keinen anderen Künstler gelten lassen, und ihre kreative Entwicklung stockt. Immer größer werden die Konflikte. Bis Picasso der jüngeren Françoise Gilot begegnet – und Dora zur Kunst zurückfinden muss, um ihre Liebe zu vergessen …
Und dann habe ich dort auch noch ein Kinderbuch geladen. Ich lese sehr gerne Bücher für Kinder. Komme aber meistens gar nicht dazu. Aber manchmal ist eines dabei, das es unbedingt sein muss. Erst vor kurzem hatte ich ein Buch, das mir sehr gefallen hat. Diese Hier nun heißt: Ein Sommer mit Percy und Buffalo Bill.
Dieser Percy! Lädt sich einfach selber ein. Dabei mag Ulfs Großvater keinesfalls noch ein Gör in den Ferien zu Gast haben. Und prompt stellt Percy Ulfs Ferienleben auf den Kopf. Wenn auch nicht wie gedacht, die Freunde, Pia und der jähzornige Großvater finden den einfallsreichen Frechdachs nämlich toll. Und Percy liest ›Buffalo Bill‹ und wagt das Unmögliche … Ein Sommer, so würzig, so voller verrückter Einfälle, so dramatisch und großartig, wie ein Kindheitssommer nur sein kann!
Ulf Stark erzählt dieses Freundschafts-Sommerabenteuer in seinem unverwechselbaren Ton: schelmisch und liebevoll, mal urkomisch, mal todernst. Regina Kehn verleiht der Geschichte mit ihren frischen, witzigen und ausdrucksvollen Bildern dazu das Gesicht eines neuen Lieblingsbuchs.
Liegengebliebene Seiten
Ich bin noch an dem Fantasieroman vom Juni dran. Die Highlanderin. Hineingeschaut habe ich schon mal. Die ersten Seiten lesen sich vielversprechend. Eine Rezension ist aber noch nicht möglich. Versprochen. Ich bin dran…
Hast du auch einen Ebookreader? Und liegen bei dir auch so viele Seiten noch ungelesen darauf herum? Vielleicht hast du Lust bei meiner Linkparty teilzunehmen.