von Andrea Karminrot | Aug. 28, 2019 | Fantasie, Jugendbuch, Krimi, Uncategorized |
Secret Keeper Zeit der Späher
von Trenton Lee Stewart
Secret Keeper ist ein wirklich spannendes Buch, das man auch schon mal als Erwachsener in die Hand nehmen kann. Secret Keeper, Zeit der Späher. Hierbei geht es um den elfjährigen Jungen Ruben. Er lebt in einer Stadt, in der der Schatten alle Fäden in der Hand hält. Alle haben Angst vor dem Schatten und seine Späher. Jeder muss an den Schatten zahlen, um in Frieden gelassen zu werden.

Ruben ist ein mutiger Junge, der keine Freunde hat. Er ist eher der Einzelgänger. Auf seinen Streifzügen durch die Stadt, spielt er Spion und macht sich gerne unsichtbar. Dabei findet er eine scheinbar wertvolle Uhr. Er hofft mit dieser Uhr könne er sich und seiner Mutter helfen. Doch die Uhr ist etwas Besonderes. Man kann sich mit ihr unsichtbar machen. Ruben will mehr über die Uhr erfahren und flüchtet vor den Spähern und den Schatten an die Küste. Dort trifft er auf Penny, die aus einer Familie stammt, die das Geheimnis der Uhr hütet.

Was ich gelesen habe
Ich fand das Buch unheimlich spannend. Aber, dass habe ich ja oben schon gesagt. Ruben ist mir ein sehr sympathischer Junge. Er ist eben ein bisschen anders. Seinen Unternehmungen bin ich gerne gefolgt. Er überlegt genau, und kann sich vieles merken und die Beziehung zu seiner Mutter ist sehr innig. Als junger Leser findet man bestimmt eine Menge Parallelen zum eigenen, komplizierten Leben. Das macht es bestimmt noch aufregender, dieses Buch zu lesen.
Aber als ich gerade so im Lesefluss war, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, hörte es einfach auf! Ruben ist gerade einem Geheimnis auf die Spur gekommen, da war das Buch zu Ende!

Warum muss man eine solche Geschichte unbedingt in zwei Bücher stecken? Na klar, damit man noch Eins verkaufen kann. Die Geschichte ist leider nicht in sich abgeschlossen! Wenn du wissen willst, wie Ruben das Rätsel um die Uhr löst, und wie es mit dem unheimlichen Schatten weiter geht, brauchst du den Folgeband. Aber zum Glück, kommt der ja, wie der erste Teil, am selben Tag in den Buchladen!
Und doch kann ich das Buch wirklich empfehlen. Es macht Spaß zu lesen. Für junge Leute ab Zehn, sehr gut geeignet.
Der Autor und seine Übersetzerin
Trenton Lee Stewart ist 1970 geboren, schreibt und lebt mit seiner Familie, in den USA. Der erste Band seiner Kinderbuchreihe „Die geheime Benedict-Gessellschaft“ wurde in den USA u. a. in die Auswahl »Best Book of the Year« des »School Library Journal« aufgenommen, die Reihe war auch in Deutschland ein großer Erfolg.
Nina Scheweling ist freie Übersetzerin und Lektorin. Und sie liebt Kinderbücher. Sie arbeitet in Freiburg und Stuttgart
Ein Kinderkrimi ab 10
aus dem Thiemeverlag
304 Seiten
ISBN 978-3-522-18496-0
Übersetzt von: Nina Scheweling
von Andrea Karminrot | Apr. 3, 2019 | Bildband, Bücher, Kinderbuch, Linkparty, Rezension, Sachbuch |
Osterhelferin
Osterhelferin, das bin ich heute! Nachdem gestern Claudia dem Osterhelferin war, bin ich heute dran. Jeden Tag hilft eine Bloggerin dem Osterhasen Nicole, auf ihrem Blog Niwibo.

Ich würde dir gerne ein paar Bücher vorstellen, die vielleicht noch in das Osternest passen. Für Kreative, habe ich ein Büchlein gefunden, aus dem man allerlei niedliche Gesellen häkeln kann. Und weil es mir so gefallen hat, möchte ich etwas mit dir teilen. Ich habe mich an Josefine ausprobiert. Sie möchte aber gar nicht bei mir bleiben und wünscht sich ein neues Zuhause. Wenn du sie gewinnen möchtest, dann kommentiere unten mit „Josefine“ und du wanderst in den Lostopf. Jetzt aber zu den Büchern: Ich fange mal mit dem Büchlein von von Britta Sabbag, Maite Kelly und Joëlle Tourlonias an.
Die kleine Hummel Bommel entdeckt die Wiese

Ich war gleich verliebt in dieses kleine Buch! Die kleine Hummel Bommel erzählt aus ihrer Welt, nimmt uns mit, mit ihr eine Runde über ihre Wiese zu drehen. Sie zeigt ihren Lebensraum und ihre Freunde, die ebenfalls auf, mittendrin oder unter der Wiese leben. Einmal rund ums Jahr stellt sie uns ihre Freunde vor, denn jedes Lebenwesen hat eine besondere Aufgabe und ist nützlich. Bommel erklärt viel Interessantes, so das Kleine und Große ihren Spaß an diesem Buch haben. Sei es beim Vorlesen oder auch beim Bilder schauen. Es gibt einiges zu entdecken.
Fotografien mit gemalten Figuren machen den Lebensraum einer Wiese sehr deutlich. Außerdem gibt es eine Menge toller gemalter Bilder. Kleine Menschen entdecken bestimmt viele Feinheiten, die ein Erwachsener vielleicht übersehen hätte. Genau solche Bücher habe ich meinen Kindern immer gerne vorgelesen. Die Texte sind sehr verständlich. Es gibt sogar Tipps, wie man den Lebensraum der Insekten besser verstehen lernt. (Mit kleine Experimenten, die der Umwelt nicht schaden) Außerdem kann man sich auf die Suche nach den Käfern, Schmetterlingen, Haselmäusen und Vögel machen, um sie mit den Bildern im Buch zu vergleichen. Ich bin ganz begeistert und fast traurig, keinen kleinen Menschen um mich zu haben, damit ich es ihm immer wieder vorlesen kann.
Ab 3 Jahren
Hardcover, 48 Seiten
ISBN: 978-3-8458-3013-1
Ars-Verlag
Ostergeschichten

von Sandra Grimm und Julia Ginsbach
Für Leseanfänger habe ich ein Buch herausgesucht, welches natürlich von Ostern handelt. Ein Lesetiger-Buch der Lesestufe 3. Meinen Monsterkinder haben schon immer die Lesetiger-Bücher gelesen. Dieses hier wandert in ein Osternest für einen Lesetiger-Einsteiger:
Vier kurze Geschichten, in einer großen Schrift geschrieben, dazu hübsche Bilder, die Freude machen. Sie anzusehen, machen dieses kleine Büchlein aus. Die Geschichten sind kurz genug, damit ein Leseanfänger nicht die Lust verliert, weiter zu lesen.
Die Geschichten handeln von einem vermeintlichen Osterdrachen. Einer Oma, die einen Kuchen gebacken hat, in dem ein Gummibärchen versteckt ist. Einem Osterhuhn, dass seine Eier ohne Osterhase verstecken kann und einem verflixten Ei, das zu einem lustigen Frühstück führt.
Julia Ginsbach hat tolle Bilder gemalt, die ich selber lange angeschaut habe. Farbenfroh, aber nicht überladen. Immer ein kleines Highlight in den Bildern versteckt. Einfach nur schön. Sehr Osterlich. Sandra Grimm hat die lustigen Geschichten geschrieben, die mich zum Grinsen brachten.
ab 6 Jahren
48 Seiten
ISBN 978-3-7855-7444-7
Loewe Verlag
Knuddel-Freunde

von Sandrine Deveze
In diesem Buch findet man allerlei lustige Gesellen, die ziemlich schnell und einfach zu häkeln sind. Man braucht keine besonderen Kenntnisse, um einen Erfolg zu sehen. Man sollte allerdings schon einmal etwas gehäkelt haben und den Unterschied zwischen einer festen Masche und einem Stäbchen kennen. Einige kleine Teile sind hurtig fertig gestellt. Winzige Eulchen oder eine Birne. Kleine Sushi Teilchen, die sich auf einem Puppenteller bestimmt sehr lecker ausmachen.
Die Anleitungen sind sehr verständlich geschrieben. Am Anfang des Büchleins, findet man eine Einleitung zu den Materialien und den Grundtechniken. Wirklich simpel und verständlich. Die französische Autorin hat sich das Häkeln selber beigebracht und genauso einfach kommt man mit den Anleitungen klar. Wer einen schnellen Erfolg haben möchte, liegt mit diesem 64 Seiten starken Buch und den 12 Anleitungen genau richtig. Du kannst eine Menge Wollreste wegarbeiten. Ich finde den Preis für dieses Buch auch nicht zu teuer. Schnell hat man noch einige Ostergeschenke gehäkelt. Also ran an den Haken und die Wolle…
Verlag Bassermann
Hardcover, Pappband, 64 Seiten,
ISBN: 978-3-8094-3445-0

Ich hoffe, ich konnte dich ein wenig inspirieren. Vielleicht landet ja eines der Bücher oder Häkelgesellen in einem Osternest. Jetzt gebe ich den Staffelstab des Osterhelfers für morgen an Bettina weiter. Ich bin gespannt, was sie uns zeigt. Und nicht vergessen, Josefine sucht ein neues Zuhause. Kommentare bis zum 11. 4. werden berücksichtigt. Wohin Josefine ziehen wird, das erfährst du am 12. hier in diesem Post!
Vielleicht möchtest du dir auch selber ein Buch schenken, dann schau mal Hier
Die Gewinnerin steht fest!
von Andrea Karminrot | März 11, 2019 | Kinderbuch, Rezension |
Klara & Delfi
Ein Kinderbuch gegen die Angst
Klara ist 10 Jahre alt und hat einen besonderen Freund. Einen Delphin! Delfi hatte einen Unfall als Jungtier und wurde durch Klara gerettet. Die Beiden sind ein tolles Team und haben viel Spaß miteinander. Ein Problem bleibt aber. Delfi hat Angst in die Tiefe zu tauchen. Doch Klara hat eine wundervolle Idee und erzählt ihrem schwimmenden Freund eine Geschichte, die ein Kopfkino bei dem Meeresbewohner auslöst …
Jeder von uns hat vor neuem Angst. Die meisten, können sich überwinden und nehmen sich einfach ein Herz und sehen was am Ende heraus kommt. Aber manchmal macht unser Kopf einfach alles zunichte, weil wir uns Schlechtes vorstellen. So geht es auch dem kleinen Delphin. Das Mädchen weiß eine Geschichte zu erzählen, die dem Freund die Angst nimmt.

Corinna Möhrke hat ein hübsches Buch geschrieben, das bestimmt einigen „Angsthasen“ ein wenig die Furcht nimmt. Das Zauberwort heißt Kopfkino ( und das kann eine Menge in uns auslösen!). Der Text ist einfach geschrieben und selbst kleine Hasenfüße können ihn bestimmt gut verstehen. Leseanfänger werden mit den großen Buchstaben und den kurzen Texten, ihr Leseverständnis trainieren und dabei ihren Bammel reduzieren. Kleine hübsche Bilder aus dem Meer machen obendrein Laune, das Buch zu lesen. Die 55 Seiten sind für einen Lesenden, schnell verschlungen.
Ich selber habe mit dem Delphin und dem kleinen Mädchen mitgefiebert und war tatsächlich ganz stolz auf den Meeresbewohner, dass er seine Angst am Ende überwunden hat.

Die Autorin
Corinna Möhrke hat einige Erfahrung mit Ängsten. Sie ist Heilpädagogin, systemische Familienberaterin und Mutter. Die Autorin hat den Begriff der Canepädagogik (Tiergestützte Pädagogik) entwickelt und das zugrundeliegende Konzept innerhalb ihres Studiums ausgearbeitet. Sie arbeitet mit sogenannten „verhaltensauffälligen“ Kinder und Jugendlichen im Umgang mit ihren Hunden. Frau Möhrke hat dieses Buch in ihrem eigenen Verlag veröffentlicht. Ein kleines Interview mit der Autorin findest du hier auf dem Blog von Tina liest vor

von Andrea Karminrot | Feb. 21, 2019 | Jugendbuch, Kinderbuch, Linkparty |

Märchenbücher
Ich liebe Märchenbücher! Habe ich dir das schon mal erzählt? Als frisch geschlüpfte Leseratte, habe ich alles, was sich nach Märchen anhörte verschlungen. Die Bücherei war mein zweites Zuhause. Als mein Großvater mitbekam, wie ich die Märchenbücher verschlungen habe, ging er auf den Dachboden und kam nach einer sehr langen Weile, mit einem großen „Taschenbuch“ zurück. „Das war 1933 ein Sammelalbum. Nicht so welche Klebedinger, wie ihr sie heute kennt. Da sammelte man die Bilder um die Märchen, die darin stehen zu vervollständigen.“ Ich nahm dieses Buch und fing an darin zu lesen.
Sindbad der Seefahrer, Die chinesische Nachtigall, Don Quixote und noch so manches Märchen fand ich auf den Seiten, die auch schon mein Vater durchgeblättert hatte. Für mich waren das fantastische Märchen. Durch die Zigarettenbilder, war es ein besonderes Buch.

Als ich letztens die „Märchen der Völker“ wieder aus meine Bücherregal zog und in den Märchen zu lesen begann, schüttelte es mich etwas. In unserer heutigen Zeit, werden Menschen aus anderen Ländern, mit anderen Hautfarben und Aussehen, nicht mehr so beschrieben, wie es in diesem Buch zu finden ist. Wenn man das mal ausblendet und einfach nur das Märchen liest, sind es doch ganz spannende Geschichten.

Ein anderes Buch, das ich sehr mag, ist aus dem Beltz-Verlag. Mit zauberhafen Bildern von Helga Gebert. Ein ziemlich kleines Büchlein, das vollgestopft ist mit Hauff-Märchen. Ich mag diese Märchen besonders. Der kleine Muck und Zwerg Nase. Als Kinder hatten wir eine Schallplatte, mit dem Kalif Storch… „Mutabor“ war das Zauberwort, das der Kalif und sein Wesir wieder in Menschen zurückverwandeln könnte. Hätten sie es doch bloß nicht vergessen. Das kommt davon, wenn man sich über Andere lustig macht. So beugten sie sich immer wieder nach Osten und riefen „Mu…Mu…Mu…“ aber das Wort war verloren. Kennst du dieses Märchen auch?

Immer noch bleibe ich in den Büchereien lange an den Märchenregalen stehen. Immer wieder faszinieren mich die schönen Bücher. Ich kann mich nicht an den Bildern satt sehen und freue mich daran, wenn ich einen kleinen Kerl erwische, dem ich meine Märchen erzählen kann. Manchmal etwas zusammengewürfelt und vermischt. Aber wen stört es, wenn man die glänzenden Kinderaugen sieht.

Magst du auch Märchenhaftes? Schau bei der Zitronenfalterin vorbei, da findest du noch mehr Inspiration. Würdest du jedes Märchen Kindern vorlesen?
von Andrea Karminrot | Nov. 27, 2018 | Kinderbuch, Rezension |
Ein Kinderbuch von Claudia Lasaroff
Ich habe schon lange keine Kinderbücher mehr in der Hand gehalten. Doch schon immer, habe ich gerne vorgelesen und freue mich, wenn ich ein besonderes Exemplar in die Hand bekomme. Die Autorin fragte mich, ob ich ihre Bücher rezensieren möchte. Leider sind ihre Bücher nicht bei meinem Buchdealer zu bestellen. Bei einem Internetversand fand ich dann das erste Buch „Quirli, der Wetterfrosch“, in ihrem eigenen Web-shop ist auch der zweite Band zu bestellen.

Claudia Lasaroff, hat die Bücher selber liebevoll illustriert und auch in ihrem eigenen Verlag veröffentlicht. Sie wollte schon immer Schriftstellerin werden. Ich denke, mit ihrem „Quirli“ hat sie einen ordentlichen Schritt dahin gemacht.
Quirli
Ist ein kleiner Frosch, der in einer Wetterstation groß wird. Dort wird ihm alles beigebracht, was ein Wetterfrosch wissen muss. Wann muss er die Leiter hoch und wann muss er unten sitzen bleiben. Einmal die Woche werden die Frösche in Badehose! gebadet, viele seiner Mitinsassen in einer kleinen Badewanne. Aber, Quirli ist nicht zufrieden mit seinem Leben. Das kann doch nicht alles sein und als ihm sein Großvater von seinem Vorfahren und einem Leben in einem Teich erzählt, beschließt der kleine Frosch zu fliehen. Auf seiner Reise zu dem Familienteich überwindet er große Gefahren und wird in seinem Wesen immer etwas stärker. Er trifft neue Freunde, die ihm den Weg weisen, von denen er sich nur schweren Herzens trennen möchte. Am Ende wird natürlich alles gut.

Auch in dem zweiten Band „Quirli, der Leuchtfrosch“, tappt der noch Freiheitunerfahrene, in alle möglichen Schikanen und lernt neue Freunde kennen. Die Umwelt steckt voller Gefahren und der kleine Frosch, lernt immer noch dazu.

Meine Meinung
Ein hübsches Buch, das sehr nett gestaltet ist. Quirli ist ein mutiger Frosch, der sicherlich auch Anderen mit seinem Abenteuer Mut macht.
Allerdings finde ich es etwas zweifelhaft, dass er wegläuft. Welche Sorgen sich die Familie machen wird, darüber denkt der Frosch kaum nach. Das versteht ein kleines Kind nicht. Beim Lesen habe ich mir immer wieder Gedanken gemacht, für welches Alter dieses Buch geeignet sei. Auf der Webseite der Autorin, habe ich dann eine Altersangabe gefunden (6-12 bzw -95) Ja, ich finde fast, dass das eigentlich ein Erwachsenenbuch ist. Meinem Sechsjährigen hätte ich einiges erklären müssen. Der hätte alles hinterfragt und der Frosch wäre bei ihm nicht gut weggekommen. Was jetzt nicht schlecht ist, weil man dann auch als Erwachsener nachdenken muss.
Mein Fazit, das ist kein Buch für kleine, eher für größere Kinder. Ich hatte selber viel Spaß an dem Buch und fand die Bilder sehr hübsch anzusehen.

„Quirli der Wetterfrosch“
52 Seiten, 38 Bilder
JuLa Verlag
„Quirli der Leuchtfrosch“
52 Seiten, 41 Bilder
JuLa Verlag