Der Silberbaum, das Ende der Welt

Der Silberbaum, das Ende der Welt, ist der zweite Roman, den Sabine Ebert über das Mittelalter in und um Meißen geschrieben hat. Den ersten Roman fand ich schon richtig gut, weil er eine angenehme Mischung aus Alltag, Gesellschaft und politischer Spannung ist. Wieder geht es um den Ort Freiberg und die Stadt Meißen, um deren Bewohner, Ritter und Herrscher. Spannend, sich so mit der deutschen Geschichte auseinander zu setzten.

Der Silberbaum, das Ende der Welt

Wie gesagt, ich fand den ersten Band schon sehr unterhaltsam und spannend geschrieben. Geschichte auf diese Art zu begreifen, hat schon etwas Besonderes. Die meisten Figuren haben einen echten Hintergrund. Das kann man auch schon auf den ersten Seiten, bevor der Roman überhaupt beginnt, lesen. Außerdem findet man zwei Karten mit den damaligen Grenzen. Ich war mal wieder schwer davon beeindruckt, wie gut die Autorin Sabine Ebert die Geschichte recherchiert und daraus einen gut lesbaren Roman gemacht hat. Sie kann es eben wirklich gut und hat das Schreiben schon mehrfach bewiesen (Der Silberbaum, das Ende der Welt ist der 15. historische Roman, den sie geschrieben hat!).

Der zweite Teil der Silberbaumtrilogie beginnt damit, dass die Tataren nur wenige Tagesritte vor Meißen stehen und die Menschen bedrohen. Sie sind zwar gerüstet, aber man weiß, dass die Kämpfer aus dem Osten sehr wendig und schonungslos sind. Die meisten Bewohner der Mark Meißen sind so weit, all ihren Besitz zu verkaufen und/oder sich in den Tod zu stürzen. Und dann drehen die Tataren doch noch einmal ab, greifen Ungarn an, nachdem sie weite Teile des Landes verwüstet haben. Warum sie dann wieder in ihre Heimat abziehen, können die Menschen in der Mark erst gar nicht verstehen. Aber die Tataren sind nur ein Problem dieser Zeit. Der Papst Gregor IX hat den Kaiser Friedrich II. exkommuniziert. Da gibt es auch bei den restlichen Herrschern ein wildes hin und her, wer zu dem Kaiser oder dem Papst hält. Unser Hauptdarsteller im Silberbaum hält zum Kaiser und hat damit auch einiges auszuhalten.

Gut gesponnen

Die Geschichten der fiktiven und realen Figuren sind wirklich gut gesponnen und alte Bekannte aus dem ersten Band tauchen immer wieder auf, geben der „Geschichtsstunde“ einen wunderbaren Boden um tolle Ränke und zu schmieden. Interessant fand ich auch, wie sich damals ein Hof gestaltet hat, wer mit wem verheiratet wurde, um keinen Krieg führen zu müssen. Manchmal mit mehr oder (noch) weniger Liebe wurden dann Kinder gezeugt, die wieder „verschachert“ wurden. Frauen waren zu dieser Zeit ja im Grunde auch nur eine Art von Ware. Zeittafeln, Stammbäume und ein Glossar bereiten dem Leser eine gute Übersicht, dass man sich nicht zwischen all den vielen Namen der Geschichte verliert. Dabei bleibt der Roman wirklich sehr spannend und lesbar. Sabine Ebert unterhält sehr gut

Am Ende hat man noch einmal ein Nachwort der Autorin, in dem sie darlegt, was echt und was Fiktion ist. Ich werde wohl auch noch den dritten Band lesen müssen. Von uns bekommt das Buch „Der Silberbaum, das Ende der Welt“  🐭🐭🐭🐭

 

Der Silberbaum, das Ende der Welt

ein historischer Roman von Sabine Ebert
ISBN:
9783426227909
464 Seiten
aus dem Knaur-Verlag

Die Psychoanalytikerin

1920 war es nicht üblich, dass eine Frau als eine Psychoanalytikerin arbeitet. Nur wenige Frauen haben ohnehin zu dieser Zeit studiert und schon gar nicht Medizin. Vera Albers ist Witwe und hat die Praxis ihres Mannes übernommen, der im ersten großen Krieg gefallen ist. Sie ist eine attraktive Frau, die eigentlich den Zeitungsverlag ihres Vaters übernehmen sollte. Aber sie hatte eigene Pläne. Sie hat Fortbildungen genommen und sich mit der Psychoanalytik beschäftigt. Ihr Mentor betreut sie weiterhin, wenn sie Fragen hat oder wenn sie selber in einer Krise stecken sollte. Er ist es auch, der ihr immer wieder mal einen Patienten schickt. Meistens Menschen, die im ersten großen Krieg mit nervösen Leiden zurückkamen. Psychoanalytik wurde im Jahre 1896 von Sigmund Freud geprägt. Wobei der Analytiker dem Patienten nur unter die Seelenarme greift, damit dieser sich selber „heilen“ kann.

Die Psychoanalytikerin

Vera ist eine aufgeweckte Person. Sie betreut ihre Patienten mit einer Sachlichkeit, die ihr selber manchmal etwas schwerfällt. Aber sie kann sich sehr gut zurücknehmen und stellt immer wieder die richtigen Fragen, damit sich ihre Klienten öffnen. Sie hält ihnen einen Spiegel vor, der die Sicht auf die Probleme verdeutlicht. Sie hat eine hübsche Patientin, die sich in ihrer Ehe mit einem entstellten Mann überfordert fühlt.  Genau diese Person bringt Vera aber an ihre Grenzen. Und als es eines Tages zu einem Mordfall kommt, in den einer ihrer Patienten involviert ist, kommt noch viel mehr in dem Leben der Psychoanalytikerin durcheinander. Natürlich stellt sich schnell die Frage, wer der kaltblütige und hinterlistige Mörder gewesen sein könnte. Kriminalkommissar Bender nimmt die Ermittlungen auf. Es geht quer durch Hamburg der 1920 Jahre.

Es war spannend, die Analytikerin und den Kommissar zu begleiten und lange habe ich gebraucht, bis mir selber klar wurde, wer der Mörder gewesen sein könnte. Die Figuren sind allesamt so sympathisch, dass ich niemanden den Mord und auch die folgenden Morde nicht zugetraut hätte. Auch wenn der Leser mit Kriegsverletzungen konfrontiert wird, die einem eine Gänsehaut über den Rücken jagt, ist es ein interessanter und unterhaltsamer Schmöker, den man mal gerne an einem Wochenende verschlingen kann.

Rubi und ich hoffen jedenfalls auf weiter Bücher mit der intelligenten Psychoanalytikerin Vera Albers. Immerhin könnte man am Ende der Geschichte noch einen Epilog lesen, der auf mehr hindeuten könnte.

Die Autorin

Melanie Metzenthin wurde 1969 in Hamburg geboren, wo sie auch heute noch lebt und als Fachärztin für Psychiatrie arbeitet. Mit der Vergangenheit ihrer Heimatstadt fühlt sie sich ebenso verbunden wie mit der Geschichte der Medizin, was in vielen ihrer Romane zum Ausdruck kommt. »Die Hafenschwester. Als wir zu träumen wagten« ist ihr erster Roman im Diana Verlag und der Auftakt zu einer Serie. (Portrait von der Penguin Verlagsseite ausgeliehen)

 

Die Psychoanalytikerin

ein Krimi/Roman von Melanie Metzenthin
384 Seiten
ISBN 978-3-453-29256-7
Heyne Verlag

Brennen

Daniel Donskoy der Schauspieler und Musiker hat ein Buch geschrieben. Brennen. Sein erstes Buch. Dabei scheint er ein bisschen aus seinem eigenen Leben zu erzählen. Das steht aber nicht explizit in dem Klappentext. Aber kaum, dass der Leser in dem Buch Kontakt zu dem Icherzähler aufgenommen hat, steckt er in dem Buch fest. Eine wilde und atemlose Geschichte beginnt. Es ist eine Geschichte, von einem jungen Mann, der sich selber spüren möchte, seine Freiheit genießt und die verlorene Freundschaft vermisst. Dabei spielt Feuer immer wieder eine Rolle. Als müsste etwas brennen, damit der Erzähler sich spürt.

Brennen, der Roman von Daniel Donskoy

Der Icherzähler Daniel beschreibt, wie er eine Kariere als Schauspieler ansteuert und wie schwer es ihm fällt, sich auf die gewichtige Schauspiellehrerin in einer Londoner Schauspielschule einzulassen. Diese traktiert den jungen und überschwänglichen Mann. So hatte er sich das nun wirklich nicht vorgestellt! Eine Lösung findet sich bald und der Erzähler zieht weiter nach New York, um dort an einer anderen Schule Schauspiel zu lernen und der Gewichtigen den Mittelfinger zu zeigen, zu beweisen, dass doch etwas aus ihm werden kann.
Die nächste Station ist in Russland und wie man als Nichtrusse zu einer Arbeitserlaubnis kommt. Merkwürdige Begebenheiten nach dem Filmdreh werden in den blumigsten Worten beschrieben, damit der Leser einen Film vor Augen hat, der nicht loslassen wird. Weiter geht’s mit einem Urlaub mit einem Kumpel in Kalabrien. Dieser endet in einem Chaos und einem Blutbad.

12 Jahre begleitet der Leser den jungen Mann, der nichts auslassen wird. Weder Drogen noch Sexorgien und sich doch immer wieder nach seinem besten Freund Tyler sehnt, ihm Briefe schreibt, die voller Liebe und Erinnerungen sind.
Ich habe lange über das Gelesene nachgedacht. Daniel, der Erzähler, hat russische Wurzeln, ist in Deutschland und Israel groß geworden und hat Israel vor dem letzten Krieg schon wieder verlassen. Aber die Sehnsucht nach seinem Freund Tyler lässt ihn einfach nicht los. Ich wusste wirklich nicht, wie ich diese Exzesse in dem Buch beurteilen sollte. Wie nah sind sie an der Wirklichkeit? Und doch hat der Autor einen guten und mitreißenden Schreibstil. Es ist auf jeden Fall ein Leseerlebnis und bekommt von uns 🐭🐭🐭🐭

 

 

Brennen

ein Roman von Daniel Donskoy
Kiepenheuer&Witsch Verlag
ISBN: 978-3-462-00783-1
320 Seiten

Insel am Rand der Welt

Auf der Insel am Rand der Welt leben im Frühling unendlich viele Eiderdaunenenten. Eine Insel, die aus der Zeit geschnitten zu sein scheint. Ohne Strom ohne Kanalisation. James Rebanks ist ein englischer Schafzüchter. Er lebt auf einer Farm, die seine Familie schon seit 600 Jahren bewirtschaftet und er ist Autor. Rebanks bekommt die Chance, auf einer der entlegensten norwegischen Inseln einen kompletten Frühling zu verbringen. Seine Reise führt ihn zunächst nach Vega, um dort auf Anna zu treffen, die mit ihm das nächste viertel Jahr verbringen wird. Zusammen mit vielen Eider-Enten und einer gewaltigen Natur.

Vega ist einer der größeren Orte auf den Inseln des Vega – Archipel. Einer der letzten größeren Orte am Rand der Welt. Rebanks hatte keine Ahnung, was ihn dort erwarten würde. Während einer Präsentation wurde der Autor auf die entlegensten Inseln aufmerksam gemacht. Inseln, auf denen meistens Frauen leben. Diese Frauen sind dort im Frühling, ohne Strom, ohne jeglichen Komfort. Sie bauen die Behausungen und die Nester für die Enten. Sie passen darauf auf, dass die Enten in Ruhe brüten, vor Fressfeinden geschützt sind und ihre Küken am Ende sicher ins Meer führen können. Der Lohn sind dann die feinen Eiderdaunen, die sich die Enten aus der Brust zupfen. Die in den Nestern eingesammelt werden und dann gesäubert werden müssen. Fluffige Federn, die in der Welt einen hohen Preis erzielen.

Insel am Rand der Welt

James Rebanks wird nach einer Präsentation in Vega mit einem Fischerboot zu einer der entlegenen Inseln gefahren und sieht dabei eine alte, abweisende Frau, die mit wehenden Haaren auf einem von Seetang bedeckten Felsplateau steht. Unwirklich, unnahbar und irgendwie verwunschen. Rebanks konnte diesen Anblick und die Inseln nicht mehr aus seinen Gedanken streichen. Sieben Jahre später schrieb er Anna, der Frau auf der Insel, einen Brief und bat sie darum, dass er sie auf ihre Insel begleiten darf. Er würde für seinen Unterhalt arbeiten und sich ganz zurücknehmen, er würde gerne über ihre Arbeit dort einen Bericht schreiben. Wochen später traf die Antwort ein: Er müsse Arbeitszeug und feste Stiefel mitnehmen.

Nach meiner Ankunft auf der Insel hatte ich rasch gespürt, dass ich mich zurücknehmen und bei der Arbeit ihre Anweisung befolgen, mich also unterordnen musste, um die Dynamik nicht zu stören, die sich zwischen beiden entfaltete. Ich hatte mich noch nie so klein gemacht.

Seite 232

Einheit mit der Natur

James Rebanks beschreibt die Inseln und ihre Natur mit einer solchen Farbvielfalt, dass man sofort seinen Koffer packen möchte und auf die Inseln des Vega-Archipels reisen möchte. Sein Text ist unaufgeregt, so wie die Tage auf der Insel, zwischen den alten Frauen. Jeden Tag wird ein bisschen mehr an den Nestern gebaut und eines Tages sind die wunderschönen Wildvögel endlich da, um dort erst zögerlich die Nester zu beziehen. Rebanks schreibt fast sensibel, deutet aber auch auf die Veränderungen in der Natur hin. Das Leben mit den Frauen auf der Insel wirkt beruhigend. Es passiert wirklich nicht viel und doch mag man immer weiter lesen. Es tut irgendwie gut, die Natur zu erlesen.
Für Anna wird es der letzte Aufenthalt auf der Insel sein. Ihr Bedauern darüber, sowie die Selbstreflexion des Autors über sein eigenes Leben geben dem Roman eine besondere Würze. Es ist ein sanftes, leises Buch mit einem Hauch Melancholie. Ich mochte den Schreibstil des Autors.

 

Insel am Rand der Welt

Ein Roman von James Rebanks
Originaltitel The Place of Tides
Übersetzt von Henning Ahrens
304 Seiten
ISBN 978-3-328-60419-8
aus dem Penguin – Verlag

Die Verlorene

In dem Roman Die Verlorene versucht die junge Laura herauszubekommen, warum ihre vor kurzem verstorbene Großmutter Änne niemals von ihrer Vergangenheit in Schlesien gesprochen hat. Was ist damals geschehen …

Die Verlorene

Änne, die Großmutter, ist zu Hause gestürzt und auf den Kopf gefallen. Sie liegt nun im Krankenhaus und ist nicht mehr ansprechbar. Die 93-Jährige mochte nie über ihre Flucht aus Schlesien sprechen und ihre Tochter Ellen war einfach noch zu klein, um sich überhaupt daran zu erinnern. Und so nimmt die alte Dame ihre Erinnerungen mit ins Grab. Ihre Enkelin Laura findet eine Kiste mit niemals abgeschickten Briefen und in der Küche ein Gemälde, das aus Polen ohne Absender der Großmutter Änne kurz vor ihrem Sturz zugestellt wurde. Laura möchte mehr wissen und macht sich auf die Suche nach Spuren aus der Vergangenheit. Sie reist nach Polen, in die alten schlesischen Gebiete, zu einem Ort, der auf keiner Landkarte verzeichnet ist.

Schlesien 1943: Änne lebt auf dem Dachboden den großen Gutshof in Schlesien. Sie darf den Dachboden nur bei Nacht verlassen, ihre Familie versorgt sie mit Nahrungsmitteln und allem anderen Wichtigen. Wenn sie auf die Toilette muss, dann darf sie den Nachttopf benutzen und nur selten ins Bad. Keiner darf wissen, dass das 17-jährige Mädchen dort oben versteckt ist, während ihre Zwillingsschwester Luise ein ganz normales Leben auf dem Gestüt führen kann. Aber warum musste das Kind sich dort oben verstecken? Sie neidet ihrer Schwester das freie Leben und muss mitansehen, wie sich Luise in den Kriegsgefangenen Karl verliebt.

Schlesien, Flucht und Familie

Die Verlorene liest sich sehr angenehm und man fühlt sich von der Geschichte mitgenommen. Ich habe immer wieder meine Schwierigkeiten mit Geschichten, die in den Zeiten hin- und herspringen. Aber Miriam Georg hat diesen Drahtseilakt wirklich gut gemeistert. Allerdings sind mir ihre Umschreibungen manchmal ein wenig zu lang, zu ausgeschmückt. Sie erzählt aber sehr flüssig und nimmt den Leser auf eine aufregende Erforschung der Vergangenheit mit. Warum Änne auf dem Dachboden leben muss, wird allerdings erst in der Mitte des Buches klar. Ebenso wie Laura erfährt man nur zögerlich, was damals geschah. Warum Änne mit ihrer Tochter Elena/Elli Schlesien am Ende verlassen hat und wer das Gemälde geschickt hat, das zum Tode Ännes führte, bleibt auch bis zum Schluss ein Geheimnis

Spannende 512 Seiten laden dazu ein, ein bisschen die Geschichte Schlesiens zu studieren. Ich gebe ja zu, dass dieser Landstrich mir immer wieder durch die Lappen gegangen ist. Dass dort Menschen vertrieben wurden, dass dort die einheimischen Polen ihre Sprache nicht mehr sprechen durften, ist mir komplett verloren gegangen. Aber das kann ich ja ändern, mich mehr mit der Geschichte Schlesiens vertraut machen. Die Verlorene ist eine Familiensaga, die mitnimmt, die sich manchmal spannend wie ein Krimi liest. Von uns bekommt dieser Roman gerne 🐭🐭🐭🐭 eine wunderbare und manchmal nachdenkliche Unterhaltung.

Die Autorin

Miriam Georg hat sie sich von ihrer eigenen Familiengeschichte und durch ihre Ausbildung zur Systemischen Therapeutin inspirieren lassen. Für „Die Verlorene“ hat sie hier ein bisschen ihre eigene Familiengeschichte verarbeitet. Ihr Großvater hatte vor Jahren seine Erlebnisse im Zweiten Weltkrieg in zwei Romanen verarbeitet, die aber niemals veröffentlicht wurden. Und auch ihre Großmutter stammt aus dem Sudetenland und wurde selber vertrieben. Miriam Georg ist 1987 geboren. Sie schrieb die Hamburg-Dilogien „Elbleuchten“, „Das Tor zur Welt“ und „Im Nordwind“

Die Verlorene

Ein Roman von Miriam Georg
aus dem Fischer Verlag
ISBN: 978-3-7587-0030-9
512 Seiten