Bevor der Novemberblues überhaupt zuschlagen kann, habe ich mir wieder neue Bücher zugelegt. Ich ahne schon, dass der November dunkel und nass sein wird. Gibt es da etwas besseres, als sich auf meinem Lieblingslesesessel auszubreiten und die Nase in ein gutes Buch zu stecken? Lass uns etwas gegen den Novemberblues unternehmen, lass uns schönes lesen!

Liegengebliebenes

Ja, ich habe im Oktober meinen Stapel nicht besonders schrumpfen lassen. Obwohl ich ziemlich viel gelesen habe. Interessanter Weise, einige Bücher, in denen es um Selbstfindung geht. Aber die waren wirklich unterhaltsam und überhaupt nicht belehrend. Ich kann sie nur empfehlen. Liegengeblieben ist dagegen, das Buch über Selma Lagerlöf. Erst gestern habe ich es mir mit einer Tasse heißen Tee gemütlich gemacht und die erste Seite in dem Buch aufgeschlagen.

 

Viele kennen sie als Autorin von „Nils Holgersson“ – aber wer weiß schon, dass Selma Lagerlöf als erste Frau den Nobelpreis für Literatur erhielt, dass sie sich für das Frauenwahlrecht einsetzte, leidenschaftliche Pazifistin war und sich nicht zuletzt durch ihre eigene Lebensweise ausgesprochen unkonventionell für ihre Zeit gab? 

Auch liegengeblieben ist, Der Fremde aus Paris. Ein Buch von Isabella Hammad. Obwohl mich der Klappentext dermaßen anspricht, musste ich erst einmal die Selbsthilfebücher anfangen. Ich glaube, es hat auf die grauen Tage gewartet. Ein echtes Buch gegen den November-Blues.

Montpellier, zu Beginn des Ersten Weltkriegs: Als der junge Palästinenser Midhat von Bord eines Dampfers aus Alexandria geht, ist das für ihn der Aufbruch in eine strahlende Zukunft. Begierig wirft er sich in sein Medizinstudium, saugt die französische Kultur auf, verliebt sich in die emanzipierte Jeannette. Doch in den vom Krieg aufgeschreckten bürgerlichen Salons bleibt Midhat ein Fremder – und muss lernen, wie zerbrechlich alles ist: aus Freunden werden Feinde, aus Liebe wird Verrat. Er flüchtet sich in das exzessive Treiben in Paris und von dort zurück in die strenge väterliche Obhut nach Palästina. Doch auch aus seiner Heimat ist im Streben um Unabhängigkeit mittlerweile ein Pulverfass geworden…

Was es neues auf dem Bücherstapel gibt

Was der Fluss erzählt, von Diane Setterfield ist ein Buch, das mich sofort mit seinem Klappentext gebannt hat. Ja, ich mag solche Bücher in denen es ein wenig um Magie und Märchen geht. Gleichzeitig aber im wahren Leben spielen. Dieses Buch wird mich bestimmt entführen…

Eine stürmische Winternacht im ländlichen England des späten 19. Jahrhunderts: In der uralten Gaststube des “Swan” sitzen die Bewohner von Radcot zusammen und wärmen sich an ihren Geschichten und Getränken, als ein schwer verletzter Mann mit einem leblosen Mädchen im Arm hereinstolpert. Eine Krankenschwester wird gerufen, die nur noch den Tod des Kindes feststellen kann. Als sie jedoch ein paar Stunden später die Todesursache festzustellen versucht, bemerkt sie, dass das Kind atmet und sich bewegt. Ein Wunder? Oder etwa Zauberei? Oder gibt es dafür eine wissenschaftliche Erklärung? Und woher kommt das Mädchen?

Silvia von LeckereKekse.de hat das Buch Herzfaden von Thomas Hetche vorgestellt. Herrjeh, wer aus meiner Generation mochte nicht die Augsburger Puppenkiste. In diesem Buch geht es genau darum. Ich muss es nun selber lesen. Denn jeder liest ja doch etwas anderes aus den Seiten heraus. Übrigens, immer wieder spannend, wie unterschiedlich die Leser ein Buch bewerten.

Ein zwölfjähriges Mädchen gerät nach einer Vorstellung der Augsburger Puppenkiste durch eine verborgene Tür auf einen märchenhaften Dachboden, auf dem viele Freunde warten: die Prinzessin Li Si, Kater Mikesch, Lukas, der Lokomotivführer. Vor allem aber die Frau, die all diese Marionetten geschnitzt hat und nun ihre Geschichte erzählt. Es ist die Geschichte eines einmaligen Theaters und der Familie, die es gegründet und berühmt gemacht hat. Sie beginnt im 2. Weltkrieg, als Walter Oehmichen, ein Schauspieler des Augsburger Stadttheaters,…

Bücher gegen den November-Blues

Ich freue mich wieder über deine Buchempfehlungen. Vielleicht ist ja wieder etwas für mich dabei. Tina vom Dorf hat im Oktober ein schönes Adventsbuch vorgestellt, das ich mir noch näher anschauen möchte. Die Zitronenfalterin hat ein Buch vorgestellt, das man mit hellem Verstand lesen sollte. Ein Buch das bestimmt sehr unterhaltsam ist, hat uns LuSyl vorgestellt.
Auf geht es, Bücher gegen den November-Blues. Welche Empfehlungen hast du diesen Monat?

 

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