Januar Bücher 2019, Hast du schon Favoriten?

Hast du schon einen Favoriten?

Ich habe noch keinen Favoriten. Das Jahr ist ja tatsächlich noch sehr jung. Meine geplanten Bücher vom Dezember habe ich fast fertig gelesen. Ich fand wenig Ruhe,um mir meine Bücher vor die Nase zu klemmen. Die sogenannte besinnliche Zeit hat mir doch eher Unruhe gebracht. Bezaubert hat mich das Buch von Luke Allnutt. Der Himmel gehört uns. Auch das Kochbuch war klasse. Und Hippie, konnte einen in die Siebziger zurück katapultieren. Ganz toll geschrieben. Ich werde mir bestimmt noch den Alchimist, von Paulo Coelho besorgen. Ein Buch aus dem Dezember habe ich abgebrochen. Wir brauchen viel mehr Schafe, brachte mich weder zum Lachen noch mochte ich die Omageschichten weiterlesen. Ich fand es langweilig und zeitraubend. Schade…

Meine geplanten Bücher,

siehst du hier oben. Das Wunderbare Wollparadies, habe ich geschenkt bekommen. Passend zu meinem zweiten Lieblingshobby, dem Stricken. Eine junge Frau verbringt ihre Zeit am liebsten in einem Wollladen mit stricken und häkeln. Und während es draußen stürmt und schneit, erlebt sie einen Winter, der alles verändert.
Das Zweite Buch habe ich ebenfalls geschenkt bekommen. Sungs Laden, …Mit Wärme, Witz und Lust an kleinen Wundern… Ich bin gespannt.
Und zu guter Letzt, die Geschichte der Bienen. Ein Buch, das schon ziemlich lange in meinem Regal schmort. Es wird Zeit, dass ich es endlich lese. Maja Lunde, hat diesen Winter ein tolles Weihnachtsbuch heraus gebracht, das ich auch gerne gelesen hätte. Vielleicht wird es zu einem meiner Favoriten im Januar.

Bewusst habe ich mir nur drei Bücher herausgesucht. Die Erfahrung zeigte mir, dass ich am Ende des Monats doch wieder ein anderes Buch heraus gezogen habe, das ich ebenso gerne lesen mochte. Wie sieht es bei dir aus? Hast du feste Pläne für den Januar oder lässt du dich inspirieren? Ich würde mich freuen, wenn du dich an meinem Buch des Monats beteiligst. Stelle einfach ein Buch auf deinem Blog vor und verlinke deinen Post mit meinem Blog…


2+

Nicht ohne Taschentücher… (Der Himmel gehört uns)

Ohne Taschentücher…

…geht hier gar nichts! Mit diesem Buch, habe ich ein ziemlich emotionales Buch erwischt. Ein Buch, für das ich tatsächlich einige Taschentücher brauchte. Gerade, wenn es um kranke Kinder geht fließen bei mir Tränen. Denn genau darum geht es in diesem Roman. Also, wenn du mal wieder so richtig weinen möchtest, dann nimm dieses Buch in die Hand. Aber Vorsicht, du legst es erst wieder weg, wenn du es ausgelesen hast.

Das Buch

Rob und Anna passen zusammen wie Puzzleteile. Das einzige Glück, das ihnen noch fehlt, ist ein Kind. Nach mehreren Fehlversuchen, werden die Beiden mit einem kleinen Jungen belohnt. Jack ist das perfekte I-Tüpfelchen. Der kleine Mann liebt den Himmel, die Weite und hohe Wolkenkratzer, weil er von dort alles überblicken kann.

Doch lange soll das Glück nicht bestehen. Bei Jack wird ein Tumor diagnostiziert. Und Rob versucht alles, damit sein kleiner Junge überlebt. Dabei setzt er alles in Bewegung. Allerdings leidet darunter auch seine Beziehung zu Anna, Rob’s großer Liebe.

Was ich gelesen habe

Rob erzählt die Geschichte aus seiner Sicht. Der Anfang dieses Roman kam mir erst etwas zögerlich, etwas verwirrt vor. Denn Rob sitzt in einer Bar und lässt sich volllaufen. Aber dann löst sich der Knoten und Rob erzählt wie er Anna kennengelernt hat und wie sie eine Familie gründeten. Welche Hürden sie genommen haben, um zu ihrem Glück zu gelangen. Und dann der Tiefschlag, der ihren kleinen Jungen aus dem Leben zu reißen droht. Rob versucht alles, um seinen Fünfjährigen zu retten. Und Anna? Aus der Sicht von Rob scheint sie sich zurück zu ziehen. Doch ist sie, in der Geschichte, die Starke.

Der Spannungsbogen ist gekonnt aufgebaut. Ein solch emotionales Buch, habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Der Autor beschreibt das Unabwendbare so gekonnt, dass man fast den Verdacht bekommen kann, er hat es selber durchlebt. Obwohl dieser Roman ein Debüt ist, bin ich davon überzeugt, dass dieser Autor noch einige gute Romane schreiben wird. Es ist das Erstlingswerk von Luke Allnutt und ich freue mich schon darauf, mehr von diesem Schriftsteller zu lesen. (Ein zweiter Roman ist schon in Arbeit!) Dieser Roman hier, braucht aber auf jeden Fall eine große Portion Taschentücher.

Der Autor

Lebt mit seiner Familie in Prag, ist in England aufgewachsen und hat dort als Journalist gearbeitet.

Aus dem Englischen übersetzt, wurde der Roman von Veronika Dünninger.
Verlag: Blanvalet
Originaltitel: We own the Sky
Originalverlag: Trapeze, London 2018
448 Seiten
ISBN: 978-3-7645-0628-5

3+

Isst du gerne herzhaft?

Herzhaft backen ohne Mehl

Ich weiß, dass inzwischen ziemlich viele Menschen unter Allergien leiden. Auch die verschiedensten Krankheiten fordern von den Menschen, dass man sich bewusster ernährt. Allerdings, fällt es nicht immer sonderlich leicht, auf so viele leckere Speisen zu verzichten. Mein Problem, sind allerdings weniger die Allergien oder eine Krankheit, bei mir liegen die Prioritäten eher bei der Kohlenhydrat-zufuhr. Nun habe ich ein Buch entdeckt, das mir dabei helfen kann auf Kohlenhydrate zu verzichten.

Zum Buch

Ich liebe Pizzen, Quiche und Aufläufe. Das Buch von Anja Donnermeyer zielt also genau auf meine Bedürfnisse. Schon in dem Buchumschlag findet man Rezepte für die verschieden Böden. Ob aus Reis, Linsen oder Gemüse gemacht, hilft es der Fantasie auf die Sprünge, selber zu gestalten.

Das Buch ist unterteilt in Quiches, Pizzen und herzhafte Kuchen und im letzten Kapitel, Fingerfood und Kleinigkeiten. Anja Donnermeyer erzählt auf zwei Seiten noch etwas über Gluten, ihre Rezepte und gibt ein paar praktische Tipps. Und dann kann es losgehen.

Ihre Rezepte sind wirklich einfach umzusetzen. Die Zutaten gibt es in den meisten Supermärkten und der Fantasie sind auch keine Grenzen gesetzt. Was mir sofort gefallen hat, war die Pizza auf einem Thunfischboden. Extrem einfach herzustellen und wirklich lecker. Aber auch die anderen Rezepte haben mich überzeugt. Die Anweisungen sind nicht zu aufwendig und man kann perfekt alles abarbeiten. Die Zutaten sind alle frisch zu verwerten (Ausnahme sind Kicherbsen und Thunfisch). Auch der Aufwand, um ein leckeres Essen auf den Tisch zu stellen, ist in den meisten Fällen nicht allzu hoch.

Die Bilder

Die Bilder zu den Rezepten machen obendrein Lust, alles nach zu kochen. Sie sind sehr ansprechend von Heike Schmidt-Röger fotografiert. (Selber fotografiere ich auch gerne, weiß also sehr gut, wie schwer es ist, eine Quiche optimal zu fotografieren.)

Ich habe mich noch nicht durch alle Gerichte getestet, ca 60 Rezepte sind eine Menge (und die eigenen Ideen noch dazu…). Da ich persönlich auf Fleisch verzichte, muss ich ein paar Rezepte abändern, was aber kein Problem ist. Das einzige Manko, das ich gefunden habe, war, dass keine Kalorienangabe bei den Rezepten stehen. Vielleicht ist das auch kein Problem für Zöliakie-Diagnostizierte. Für Menschen, die dieses Buch zum Abnehmen nutzen wollen, schon eher. In der nächsten Zeit, werde ich wohl noch ein paar Rezepte ausprobieren!

von Anja Donnermeyer
ISBN 9783818604134
128 Seiten
aus dem Eugen Ulmer Verlag

Vor einiger Zeit habe ich schon ein Kochbuch aus dem Ulmer Verlag getestet und rezensiert. Ebenfalls eine herzhafte Angelegenheit.

2+

Sei doch mal wieder etwas Hippie

Hippie

Ein Roman von Paulo Coelho

Ich bin in die Hippiezeit hinein geboren und habe sie nur als Kind erlebt. Was die Erwachsenen oder die Pubertierenden in dieser Zeit erlebt haben, welche Abenteuer sie bestanden haben, davon hatte ich keine Ahnung. Was mir in Erinnerung verblieben ist, ist die Musik. Pauolo Coelho zeigt mir was ich nicht wusste, nimmt mich mit auf eine Reise zu bunten Klamotten und Schlaghosen. Coelho ließ mich mit diesem Roman einige Lücken füllen und nicht nur das. Der Autor hat hier eine Biografie seiner jüngeren Zeit geschrieben.

Das Buch

Der Brasiliener Paulo ist, neben der Holländerin Karla, die Hauptfigur. Er gehört zu der Hippiescene und ist auf seinem Findungstripp, erst in den Anden und dann in Europa unterwegs, wo Paulo auf Karla trifft. Es gab damals eine „unsichtbare Zeitung“ (Mundpropaganda), die davon berichtete, dass der wichtigste Ort zu dieser Zeit, entweder der Piccadilly Circus oder der Dam in Amsterdam waren. Der Treffpunkt aller Hippies der Welt. Startpunkt einer Reise im Magic Bus auf dem Hippie Trail, der sie quer durch Europa nach Indien führte.
Paulo und Karla machen sich auf diese Reise und erhoffen sich Erleuchtung, trafen auf die Liebe und auf Menschen, die ihnen gleichgesinnt waren.  …Wer die Welt verstehen will, muss mit eigenen Augen sehen lernen

Was ich gelesen habe

Während ich in dem Buch las und mich verlor, fand ich immer wieder wunderbare Sätze. Nachdenklich saß ich ein ums andere Mal und habe darüber nachgedacht, was ich da gerade gelesen habe. Sätze wie:

Beide sehnten sich nach Unendlichkeit. Und es war einfach, diese Sehnsucht zu stillen – man musste nur zulassen, dass das Unendliche sich offenbarte. Und dazu brauchten sie keinen besonderen Ort, nur das eigene Herz und den Glauben, dass es eine gestaltlose Kraft gibt, die alles durchdringt und in sich das trägt, was die Alchimisten Anima Mundi, die Weltenseele, nennen“ (seite 241)

verzauberten mich. Auf vielen Seiten findet man die Liebe zu sich selber. Coelho schreibt einem das Leben und die Liebe nahe. Er beschreibt Wege, die zur Erleuchtung führen sollen und lässt seine Protagonisten wachsen. Alles ist so wunderbar bunt, poetisch und leicht. Willkommen zu einer Reise der Selbsterkenntnis!

Ein wundervolles Buch!
weshalb ich es zu meinen Dezemberbüchern stelle

aus dem Diogenes Verlag
304 Seiten
ISBN 978-3-257-07049-1

Noch etwas von der Diogenes Seite über den Autor

Paulo Coelho

Ein Rebell aus Südamerika trifft auf fernöstliche Philosophie

Paulo Coelho, geboren 1947 in Rio de Janeiro, lebt heute mit seiner Frau Christina Oiticica in Genf. Alle seine Romane (insbesondere ›Der Alchimist‹, ›Veronika beschließt zu sterben‹, ›Elf Minuten‹, ›Untreue‹ und zuletzt ›Die Spionin‹) sind Weltbestseller, wurden in 81 Sprachen übersetzt und über 225 Millionen Mal verkauft. Die Themen seiner Bücher und seine Reflexionen regen weltweit Leser zum Nachdenken an und dazu, ihren eigenen Weg zu suchen.

»Wir Hippies waren der Ausweg in einer starr zwischen West und Ost polarisierten Welt. Emanzipation der Frau und Gedankenfreiheit waren für uns selbstverständlich.«

1+

Monatsbuch im Dezember… {Linkparty}

Meine Dezemberbücher

Und schwupps ist Dezember. Die Zeit vergeht so schnell. Mein Bücherplan letzter Monat ist ganz gut aufgegangen. Ich habe nur noch wenige Seiten in dem Hippie Buch zu lesen. Dafür habe ich die Kinderbücher und den Klugscheisser geschafft. Ein Buch ist mir dazwischen gerutscht, welches sich aber sehr gelohnt hat. Der Kerl hatte es sich gleich nach mir geschnappt und war kaum noch hinter dem Buch hervorzuholen.

Was ich besonders schön fand, war dieses Mal dein Mitwirken an der Novembersammlung. Da sind sooo tolle Bücher dabei, dass meine Wunschliste glatt wieder angestiegen ist.

Dezember

Im Dezember gibt es eine Menge hübscher online Adventskalender. Einen habe ich auf den Seiten vom Lesenden Federvieh gefunden. Der ist Rätselhaft 😊. Bei Bücher.de gibt es jeden Tag etwas zu gewinnen. Ebenso auf den verschiedenen Verlagsseiten wie bei Piper. Nicht, das ich jemals etwas bei diesen Kalendern gewonnen habe. Sehr schön ist auch der Kalender bei Tintenhain.
Meine Bücher für den Dezember: Als nächstes probiere ich ein paar Rezepte aus dem Buch Herzhaft backen ohne Mehl”. Das sind Rezepte für verschiedene Quiches und Pizzen. Die Rezepte sehen sehr lecker aus. Ich werde davon berichten und dir Bilder zeigen.
Nach Hippie schnappe ich mir “Der Himmel gehört uns”. Da geht es um die Liebe eines Vaters, zu seinem unheilbar an Krebs erkrankten Sohn ist. Ich habe schon eine extra große Packung Taschentücher besorgt.
Dann liegt in dem Stapel noch das Buch “Wir brauchen viel mehr Schafe”. ein witziges Krippenspiel mit der Online Omi. Ich bin gespannt wie weihnachtlich und lustig es wirklich ist.
Wenn ich es schaffe, dann lege ich ein weiteres mal das Buch  “Mein kleiner Verrat an der großen Sache”, auf den Stapel. … ist die kritisch-ironische Rückschau eines ehemals Linksradikalen auf seine kommunistische Parteivergangenheit… Und es spielt in dem ummauerten Berlin

Es ist Dezember

aber wieviel Zeit bleibt in diesem Monat zum lesen? Ich vermute, nicht sehr viel, zwischen all dem Kekse-backen und Geschenke suchen, basteln, verpacken. Verlinke deine Bücher (egal ob Sach-, Kinder- oder sonstwas Buch) Ich freue mich riesig über deine Empfehlungen.


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